UPDATE: Deutscher Ex-Freund der Verlobten soll Janich verraten und bedroht haben

Festgenommen auf den Philippinen: Oliver Janich

Inzwischen sind weitere Hintergründe zur Verhaftung von Oliver Janich bekannt. Hinter den Ermittlungen in Deutschland steckt offenbar der deutsche Ex-Freund von Janichs Verlobten, die schwanger ist. Seine ganze Sorge gelte ihr und dem Kind, so Janich laut 1984 – Oliver Flesch. Seitens der philippinischen Behörden gebe es keine Vorwürfe gegen ihn. Besonders perfide ist dabei die „Berichterstattung“ in SPIEGEL und TAGESSPIEGEL. Wenn angeblich so detailliert recherchiert worden ist, dürften wohl auch die weiteren Umstände bekannt sein, die Janich teils auch öffentlich gemacht hatte.

Der Ex-Freund seiner Verlobten soll diese vergewaltigt und regelmäßig damit gedroht haben, ihr Kind wegzunehmen, falls sie ihn verlasse. Gegenüber Oliver Janich habe er mehrfach Morddrohungen ausgesprochen. Janich habe im ersten Moment, als er die Bewaffneten vor der Türe stehen sah, nicht gewusst, wie er den Fall einordnen soll und gehofft, es sei die Polizei. Vor dem Hintergrund der Bedrohung ist wohl auch der Vorwurf des illegalen Waffenbesitzes zu sehen. Dass die deutsche Presse diese Punkte nicht einmal erwähnt, lässt kaum Zweifel an einer politischen Motivation der Affäre zu.

In einer ersten Version dieses Artikels lautete die Schlagzeile noch: Ehemaliger Vertrauter soll Janich verraten haben.

Ein ehemaliger Bekannter Oliver Janichs, der sich mittlerweile von ihm losgesagt hat, soll die Ermittlungen sowohl auf den Philippinen als auch in Deutschland vorangetrieben haben, berichtet der Tagesspiegel.

Weiter heißt es, Janich sei seit Beginn des Jahres in den intensiven Fokus des deutschen Verfassungsschutzes geraten, bei der Staatsanwaltschaft München liefen parallel dazu zwei Ermittlungsverfahren gegen ihn. Zudem werde auf den Philippinen unter anderem wegen Steuerhinterziehung gegen Janich ermittelt.

Vorgeworfen wird ihm auch laut SPIEGEL u.a. öffentlicher Aufruf zu Gewalt und Beleidigung von Politikern. Janich soll beispielsweise folgende Nachricht über Telegram verbreitet haben:

„Es ist natürlich völlig klar, dass jeder einen Polizisten über den Haufen schiessen dürfte, der einen zur Zwangsimpfung schleppt. Und nein, das ist kein Aufruf zur Gewalt, sondern Notwehr. ich würde es tun”

Ob es tatsächlich zur Auslieferung nach Deutschland kommt, ist noch offen.

Erste Distanzierungen von Wegbegleitern sind auch schon im Netz zu finden.


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3 Kommentare

  1. Es wäre absolut und ohne jeden Zweifel vom gesetzlichen Notwehrrecht gedeckt – zumindest solange das GG noch gilt – wenn sich jemand gegen eine mittels staatlichen Zwangs zu verabreichende GIFTspritze mit Gewalt, ggf. auch tödlicher Gewalt, zur Wehr setzt, sofern die – auch tödliche – Gewalt im konkreten Fall verhältnismäßig ist, was durchaus der Fall sein kann.

    Merke: Das RECHT muss dem Unrecht NICHT WEICHEN.

    Ich würde mich auch wehren, mit ALLEN MITTELN.

    Da kann die Staatsanwaltschaft 100 J. lang „ermitteln“

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  2. Eine private Verhedderung mit einem Ex der heutigen schwangeren Verlobten, der eine Trennung offensichtlich nicht richtig zu verkraften scheint, wird hier meiner Meinung nach politisch ausgeschlachtet. Das Sommerloch wird genutzt, um politisch unliebsame Kräfte, die den Finger in die Wunde legen, zu jagen. Wie lächerlich will sich dieser sogenannte „Rechtsstaat“ denn noch machen, falls es aus den genannten Gründen zu einer Auslieferung nach Deutschland kommen sollte? Und wie tief will er denn noch sinken?

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