Kaum ist Corona halbwegs in Vergessenheit geraten, da rollt schon die nächste Panikwelle an. Diesmal im Federkleid: Die Vogelgrippe H5N1 soll – glaubt man sogenannten Experten – kurz vor dem Durchbruch zur nächsten „weltweiten Pandemie“ stehen. Und wie immer, wenn es um Viren geht, stehen Virologen und Medien bereits in den Startlöchern, um das Schreckensszenario medienwirksam zu verbreiten.
Die Berichte über eine angeblich bevorstehende globale Gefahr durch die Vogelgrippe mehren sich derzeit auffällig. Ob in Zeitungen, Magazinen oder auf Nachrichtenseiten – fast täglich wird ein neues Horrorszenario aufgetischt. t-online gehört dabei zu den aktuellen Stichwortgebern und zitiert Virologen, die eindringlich vor einer drohenden Mensch-zu-Mensch-Übertragung warnen. Der Tenor: Es sei nur eine Frage der Zeit, bis das Virus mutiert und uns alle dahinrafft. Erinnerungen an 2020 werden wach – und genau das scheint auch der Plan zu sein.
Warum hört man gerade jetzt so viel über H5N1? Wieso diese mediale Häufung? Und was genau steckt hinter den Mahnungen der Virologen? Sind es wirklich wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse – oder wieder einmal düstere Projektionen auf Basis von Laborannahmen und Modellen? Dass das Virus bereits seit Jahrzehnten bekannt ist, wird dabei gerne unter den Tisch gekehrt. Ebenso die Tatsache, dass es trotz unzähliger Ausbrüche bisher keine belastbare Mensch-zu-Mensch-Übertragung gegeben hat.
Zuerst die Warnungen. Dann ein paar isolierte Fälle, medial aufgeblasen. Anschließend neue Impfstoffprojekte, Millionenbudgets für die Pharmaindustrie, gefolgt von globalen „Vorbereitungsmaßnahmen“. Alles begleitet von der immergleichen Erzählung: „Wir müssen jetzt handeln – sonst ist es zu spät!“ Es ist das gleiche Drehbuch wie bei Schweinegrippe, Corona oder Affenpocken. Nur das Tier wechselt.


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10 Kommentare zu „Vogelgrippe: Die nächste Sau durchs globale Dorf?“