Wie Demo für Alle berichtet, ist die neue S2k-Leitlinie „Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter – Diagnostik und Behandlung“ vergangene Woche trotz starker Kritik in Kraft getreten. Sie basiert auf einem Expertenkonsens statt auf gesicherter Evidenz und verfolgt einen trans-affirmativen Ansatz, bei dem Minderjährige selbst über Pubertätsblocker, Hormone und Operationen entscheiden sollen, während Psychotherapie als unethisch abgelehnt wird.
Kritiker wie Ärzte, Psychotherapeuten und Elterninitiativen warnen, dass dies irreversible Eingriffe ohne ausreichende wissenschaftliche Grundlage fördert und oft zugrundeliegende Persönlichkeitsstörungen ignoriert. Die Leitlinie steht im Widerspruch zu Studien, die eine psychotherapeutische Begleitung befürworten, und zu restriktiveren Ansätzen in Ländern wie Großbritannien oder Schweden. Ein Proteststurm von Fachleuten und Eltern sowie ein kritisches Sondervotum der DGPPN unterstreichen die ungelösten medizinisch-ethischen Fragen und den fehlenden wissenschaftlichen Standard.


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2 Kommentare zu „Transgender-Leitlinie für die medizinische Behandlung von Minderjährigen weitestgehend so in Kraft getreten“