Während in aller Welt am 28. September Aktivisten den sogenannten „Safe Abortion Day“ feiern, bleibt ein bitterer Beigeschmack: Gefeiert und gefordert wird nichts anderes als die massenhafte Vernichtung unschuldigen Lebens. Statt Schutz für die Schwächsten unserer Gesellschaft wird ihre Beseitigung propagiert – mit offiziellen Segnungen von Politik und Verbänden, die diesen Tag zu einem „Feiertag“ verklären.
Besonders erschütternd sind Aussagen von Gynmed-Chef DDr. Christian Fiala, der in diesem Zusammenhang selbst Beispiele nennt, bei denen Föten mit Trisomie 21 (Down-Syndrom) oder anderen Fehlbildungen als „medizinischer Grund“ für einen Abbruch herhalten müssen. Hier wird ein Leben mit Behinderung faktisch als weniger wert dargestellt – eine Sichtweise, die fatal an dunkelste Kapitel europäischer Geschichte erinnert.
Fiala schildert Fälle, in denen Eltern nach einer Diagnose wie Trisomie 21 keinen Eingriff in Österreich erhielten und ins Ausland reisen mussten. Das wird in der Presseaussendung als „erzwungener Abtreibungstourismus“ bezeichnet – tatsächlich offenbart es aber eine unfassbare Doppelmoral: Während medizinische Einrichtungen noch zögern, wird die gesellschaftliche Erwartung klar transportiert – ein Kind mit Behinderung soll besser nicht zur Welt kommen. Das ist nichts anderes als eine moralische Bankrotterklärung und eine Degradierung von Menschen mit Down-Syndrom zu „Belastungen“.
Dass dieser Tag nun auch noch als internationaler Aktionstag hochgehalten wird, macht ihn zum wohl traurigsten „Feiertag“ der Welt. Hier wird kein Fortschritt gefeiert, sondern ein Rückschritt in eine Kultur der Selektion. Anstatt das Leben zu achten, wird seine Vernichtung organisiert, gefordert und gefeiert. Ein Tag, der sich selbst entlarvt: ein „Feiertag“ gegen das Leben.


Kommentare
Ein Kommentar zu „„Safe Abortion Day“ – Der traurigste Feiertag der Welt“
wurde vor 90 Jahren von der protestantischen Kirche – Gas tut nicht weh!- favorisiert: Bonhoeffer!.