Pharmalobby jubelt: Österreichs Impfschafe stehen brav Schlange

Während die Grippe-Impfsaison 2025/26 gerade erst begonnen hat, reibt sich die Pharmalobby offenbar begeistert die Hände: Rund eine Million Influenza-Impfungen wurden bereits verabreicht – laut ÖGK sogar 180.000 mehr als im Vorjahr. Ein echter Grund zum Feiern für jene, die an jeder Spritze mitverdienen. Offizielle Stellen verkaufen das steigende Impfaufkommen als „Erfolg“, doch man kennt das Narrativ: Wer nicht mitmacht, gefährdet angeblich sich und die Gesellschaft. Das alte Spiel – und die Menschen stellen sich treu wie eh und je an.

Die ÖGK lobt die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, die erneut die „Hauptlast“ tragen. Übersetzt: Sie erledigen das Massengeschäft, während Politik und Unternehmen applaudieren. Mit dem Hinweis, der „ideale Zeitpunkt“ zum Impfen sei jetzt, wird der Druck auf Risikogruppen, ältere Menschen und Kinder weiter erhöht. Natürlich alles „kostenlos“ – bezahlt wird es am Ende trotzdem, nur eben über andere Wege.

Auch die üblichen Empfehlungen dürfen nicht fehlen: Lüften, Hände waschen, Maske tragen – das Rezepthäftl aus den Pandemiejahren ist offenbar immer griffbereit. Symptome wie Fieber und Husten werden erneut als warnende Begleitmusik inszeniert, um die Bevölkerung zur Nadel zu lotsen.

Der Appell der Gesundheitskasse klingt wie ein Werbespruch: „Nutzen Sie die kostenlose Möglichkeit!“ Klar – je mehr mitmachen, desto lauter klatscht die Industrie im Hintergrund.

In Österreich läuft also alles wie geschmiert: Die Impfsaison brummt, die Zahlen steigen, und die Pharmalobby kann sich entspannt zurücklehnen. Die Schafe marschieren verlässlich zum Schäfer – pardon: zur Impfstation.

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