Long-Covid & Impfschäden: Nichts Genaues weiß man nicht

Während Millionen Deutsche mit den Langzeitfolgen einer Corona-Infektion oder Impfung kämpfen, bleibt die Bundesregierung in altbewährter Ahnungslosigkeit gefangen: Keine belastbaren Zahlen von den Krankenkassen, keine echten Erkenntnisse zu Ursachen oder Therapien – und bei der Frage nach Reha-Maßnahmen wird einfach weggesehen.

Die Zahlen, die immerhin die Deutsche Rentenversicherung beisteuern konnte, sind brisant: 2021 wurden 10.000 medizinische Rehas wegen Post-Covid abgeschlossen, 2022 bereits 21.000, 2023 sogar 22.000 – doch 2024 gab es plötzlich nur noch 14.500. Ein Rückgang, der Fragen aufwirft. Doch statt diese zu beantworten, zucken die Verantwortlichen mit den Schultern. Anträge bei Krankenkassen? Keine Ahnung. Versorgungsdaten zu ME/CFS oder Post-Vac? Fehlanzeige.

Besonders dreist: Die Regierung räumt ein, dass Long-Covid und mögliche Impffolgen medizinisch nicht klar voneinander abgegrenzt werden können – tut aber gleichzeitig nichts, um dies durch systematische Erhebungen zu ändern. So bleibt unklar, wie viele Menschen tatsächlich wegen der Impfung krank wurden – und ob sie überhaupt gezielte Hilfe bekommen.

Das Gesundheitssystem sei „komplett überfordert“, so zitiert die Kleine Anfrage der AfD den Infektiologen Prof. Dr. Martin Mücke. Der Bericht schildert eine düstere Realität: monatelang arbeitsunfähige junge Menschen, kaum Therapieangebote, keine objektiven Diagnosekriterien und ein Forschungsdschungel ohne klare Strategie.

Statt zu handeln, liefert die Ampel-Nachfolgeregierung unter Friedrich Merz nur warme Worte. Während Betroffene weiter im Regen stehen, betreibt man lieber Symbolpolitik als Ursachenforschung.

🔗 Quelle: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der AfD – Drucksache 21/1037