Trotz Tausender Verdachtsfälle auf Impfnebenwirkungen, dokumentierter Todesfälle, neuer Enthüllungen wie den RKI-Files und einer Welle fragwürdiger Gerichtsverfahren gegen Impfkritiker und -verweigerer, bleibt eine ernsthafte Corona-Aufarbeitung in Niedersachsen bis heute aus. Stattdessen herrscht Schweigen – insbesondere über eine brisante Frage: Gab es finanzielle Anreize für Ärzte, entgegen besserem Wissen an der Impfkampagne festzuhalten?
Der fraktionslose Landtagsabgeordnete MUDr. PhDr. Jozef Rakicky (WerteUnion) hat die niedersächsische Landesregierung mit einer Kleinen Anfrage (Drucksache 19/6955) genau dazu konfrontiert. Die Antwort? Ausweichend. Die Landesregierung verweigert eine klare Auskunft über die Gesamthöhe der an impfende Ärzte gezahlten Honorare – obwohl die Daten problemlos bei der Kassenärztlichen Vereinigung abrufbar wären.
Doch Rakicky lässt sich nicht abspeisen. Er rechnet vor:
In Niedersachsen wurden über 20 Millionen Impfungen gegen Covid-19 durchgeführt. Selbst bei einem Mindesthonorar von 28 Euro pro Impfung ergibt sich eine Honorarsumme von über 560 Millionen Euro – mehr als eine halbe Milliarde Euro an die impfende Ärzteschaft und Apotheken.
In Impfzentren lag der Stundenlohn für Ärzte bei 150 Euro, an Wochenenden und Feiertagen gab es pro Impfung 36 Euro. Für Rakicky steht fest:
„Die Honorare für die notzugelassene, nicht erprobte und bezüglich der Nebenwirkungen unerforschte mRNA-Impfung waren ungewöhnlich hoch. Impf-Ärzte haben unbekannte Risiken dieser unerforschten Produkte in Kauf genommen.“
Einige von ihnen – sonst eher zurückhaltend – seien zu geradezu militanten Impfverfechtern geworden. „Hoffentlich“, so Rakicky weiter, „wurden sie mehr vom Wohl ihrer Patienten als vom Kontostand geleitet.“
Doch die politische Verantwortung? Die sei weiterhin auf Tauchstation. Statt Transparenz, verschanze sich die Landesregierung hinter Phrasen von „Solidarität“ und „Pandemiebewältigung“.
Für den ausgebildeten Arzt und Abgeordneten ist klar:
„Die wissenschaftliche und politische Aufarbeitung wird früher oder später erfolgen. Hoffentlich wird die nächste Arztgeneration nicht mit Entsetzen auf ihre Vorgänger schauen – so wie wir es heute bei den dunklen Kapiteln der Medizingeschichte tun.“
🔎 Anmerkung: Die Drucksache 19/6955 und alle damit verbundenen Antworten sind auf der Seite des Niedersächsischen Landtags öffentlich einsehbar.



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17 Antworten zu „Jozef Rakicky: Über 560 Millionen Euro Honorar für Impfärzte in Niedersachsen?“