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Corona Impfpflicht: „Damals hat man es nicht besser gewusst.“ – Doch, hat man!

Offener Brief an die Entscheidungsträger in Österreich

Abstimmung zur Impfpflicht am 20. Januar 2022.

Sehr geehrte Damen und Herren in den Regierungsämtern, am Verfassungsgerichtshof, im Bundespräsidentenamt, in den Ministerien, in den Landesregierungen und in den Redaktionen, nach über 3 Jahren Ausnahmezustand (mit massiven Grundrechtseinschränkungen, Diskriminierungen und Spaltung der Gesellschaft) kommt jetzt die Zeit der Corona-Aufarbeitung. Viele Entscheidungsträger und Befürworter harter Maßnahmen und vor allem auch der Impfpflicht versuchen nun, ihre (Fehl-)Entscheidungen zu relativieren.

Eine derzeit gerne genutzte Ausflucht lautet: „Damals hat man es nicht besser gewusst.“

So hat die SPÖ-Vorsitzende Dr. Pamela Rendi-Wagner in einem ZIB2-Interview am 6. März 2023 auf die Frage, ob die Impfpflicht ein Fehler war, gemeint, „mit dem heutigen Kenntnisstand würde niemand zustimmen“ aber damals habe man es nicht besser gewusst. Aber auch andere Verantwortungsträger ziehen sich gerne mit diesem Argument aus der Verantwortung.

Dem müssen wir entschieden widersprechen:

Als Zusammenschluss von über 600 unabhängigen österreichischen Ärzten und Wissenschaftlern haben wir sowohl Frau Dr. Rendi-Wagner als auch allen anderen Abgeordneten schon im Dezember 2021 und im Jänner 2022 mehrere Mails geschickt, in denen wir wissenschaftlich fundiert dargelegt haben, dass die Impfpflicht ein Fehler und eine potenzielle Gefährdung der österreichischen Bevölkerung darstellt. Dass diese Mails angekommen sind, beweist die Tatsache, dass wir Antworten erhalten haben. Zum Beispiel aus dem Büro der Klubobfrau Dr. Rendi Wagner. Diese Antwort enthielt zahlreiche wissenschaftlich unhaltbare Aussagen, die wir in unserer Erwiderung aufklärten, was die Kommunikation beendete.

Ein Gespräch mit uns hat leider keiner der Entscheidungsträger gesucht.

Kurz zusammengefasst haben wir unter anderem folgende Probleme angeführt und mit Studien belegt:

  • fehlender Fremdschutz durch diese Impfungen (was das Argument der Solidarität und der Herdenimmunität ad absurdum führt und eine Impfpflicht eigentlich von vornherein ausschließen sollte)
  • deutliche Überschätzung der Gefährlichkeit des SARS-CoV2-Virus – vor allem für gesunde Menschen (Notwendigkeit einer individuellen Nutzen-Risiko-Analyse)
  • insuffiziente und kurz-dauernde Schutzwirkung der SARS-CoV2-Impfungen
  • Gefahr der Förderung von Fluchtmutationen durch Massenimpfaktionen während einer Pandemie mit Impfstoffen ohne sterile Immunität
  • guter Schutz der natürlichen Immunität nach einer Covid-Erkrankung, der dem Impfschutz mindestens ebenbürtig ist, weshalb eine Impfpflicht für Genesene nicht nur keine medizinische Grundlage hat, sondern eine unnötige Gefährdung darstellt
  • negative Nutzen-Risiko-Bilanz der SARS-CoV2-Impfungen für junge Menschen
  • auffallende Häufung von Krankheiten und Todesfällen in zeitlichem Zusammenhang mit den SARS-CoV2-Impfungen (mit Hinweis auf unsere Erfahrungen aus der Praxis!) sowie ungeklärte Übersterblichkeit
  • massive Untererfassung möglicher Impf-Nebenwirkungen
  • völlig insuffiziente Erfassung des Impfstatus der Covid-Patienten, wodurch eine wissenschaftliche Auswertung des Impfeffektes unmöglich war
  • Fehlen gezielter Prophylaxe- und Frühbehandlungsstrategien, wie in vielen anderen Ländern erfolgreich durchgeführt
  • und schließlich das Fehlen einer wissenschaftlichen Grundlage für eine Impfpflicht

Wir waren bei weitem nicht die Einzigen, die vor den Gefahren dieser Impfungen gewarnt haben und immer noch warnen, und die wissenschaftliche Literatur dazu wird immer umfangreicher. Kritische Stimmen von Wissenschaftlern und Ärzten aus aller Welt wurden jedoch von Anfang an systematisch zum Schweigen gebracht. Gerade Frau Dr. Rendi-Wagner als Ärztin mit Schwerpunkt Epidemiologie und Public Health hätte das Gewicht dieser Stimmen und die Probleme dieser Impfstoffe erkennen müssen. Die Ausrede, man hätte es „damals“ nicht besser gewusst, ist eindeutig widerlegbar. Man wollte es schlicht und einfach nicht wissen (die gerade veröffentlichten Lockdown-Files aus England, die in Österreich erstaunlich wenig thematisiert werden, könnten sogar noch zu deutlich schlimmeren Vermutungen verleiten).

In unserem Mail vom 14.1.2022 haben wir am Schluss wörtlich geschrieben: „Sie können sich dann nicht darauf berufen, dass Sie nicht vor den Risiken gewarnt wurden und nichts gewusst hätten!“ (siehe www.gesundheit-oesterreich.at/sachliche-argumente-gegen-die-impfpflicht und die öffentlich zugängliche Presseaussendung hier: www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220114_OTS0017/gesundheit-fuer-oesterreich-sachliche-argumente-gegen-die-impfpflicht).

Sie wurden gewarnt. Sie haben es gewusst.

(Trotzdem haben am 20.1.2022 ganze 137 Mandatare für die Impfpflicht gestimmt und nur 33 dagegen.)

In diesem Sinne wünschen wir uns eine ehrliche und wissenschaftlich unabhängige Aufarbeitung der Corona-Zeit, in der auch die involvierten Politiker zu Ihrer Verantwortung stehen.

Mit kollegialen Grüßen

Die Wissenschaftliche Initiative
Gesundheit für Österreich


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Kommentare

  1. “Man habe es nicht besser gewusst”…

    ist eine infame Lüge und zugleich eine Schutzbehauptung, im Bemühen, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen.
    Die hieb-und stichfesten Fakten sind hingegen eindeutig und unwiderlegbar.
    Mit Leichtigkeit wird man es all den Entscheidungsträgern, welche an diesem Jahrtausendverbrechen beteiligt waren, nachweisen können, dass sie sehr wohl gewusst haben, welchen Risiken sie die Menschen, die ihnen AHNUNGSLOS und ARGLOS VERTRAUT haben. ausgesetzt hatten (und noch immer aussetzen !)
    All diese Verbrecher der schlimmsten denkbaren Kategorie müssen ohne irgendwelche Nachsichten angeklagt und verurteilt werden, Ihr gesamtes Vermögen ist zu beschlagnahmen und an die Opfer auszukehren.

    Wenn der “Rechtsstaat” hier nicht adäquat reagiert und akurat arbeitet, hat er für immer und ewig jede Legitimation eingebüßt.

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  2. Sie hätten es wissen MÜSSEN !
    Auch wenn nicht ausdrücklich gewarnt worden wäre durch Ärzte- und Wissenschafts-Initiativen und schon Anfang 2020 durch Sachkundige wie Wolgang Wodarg, Sucharit Bhakdi, Stefan Hockertz und viele andere, wäre es die Pflicht der politisch Entscheidenden gewesen, aktiv alle Informationen zu dieser sogenannten Impfung einzuholen und alle Einwände äusserst kritisch durch unabhängig Forschende überprüfen zu lassen !

    BEVOR eine Behandlungsmethode durch den Staat nicht nur erlaubt, finanziert und empfohlen, sondern – wie geschehen – sogar noch massiv gepusht wird und erst recht, wenn dieser Eingriff in die körperliche Unversehrtheit bestimmten Berufsgruppen und sogar der ganzen Bevölkerung aufgezwungen werden soll, müssen staatliche Kontroll-Instanzen das Verfahren äusserst kritisch überprüfen lassen !
    Hier gilt tatsächlich eine Art Beweislast-Umkehr:
    Nicht die Kritiker müssen die Schädlichkeit beweisen, der Beweis der Notwendigkeit, Wirksamkeit und Sicherheit muss zweifelsfrei erbracht sein, erst recht, bevor man Gesunde und sogar Kinder und Schwangere traktiert !

    Dass man sich nicht auf angebliche “Studien” der Produzenten verlassen kann, die sich Milliarden-Gewinne ausrechnen, liegt auf der Hand.
    Ich kann mir die desaströse “Impf”-Nötigung und brutale Schädigung der Bevölkerung nur mit verbrecherischer Korruption erklären.

    Warum sollte man das bei angeblichen Volksvertretern entschuldigen ?
    ICH VERZEIHE NICHTS !

  3. Es war und ist ein Krieg gegen die Völker und für Megagewinne weniger. Welch ein Gericht bleibt für die Aufarbeitung? Die meisten haben mit gemacht. Seht die Entwürfe der WHO, sie zeigen, dass die strukturelle Gewalt – Pandemie – noch nicht vorbei ist. Es kann noch schlimmer werden.

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