Bremen zeigt exemplarisch: Eine Impfpflicht wäre unsinnig

syringe in a vial of vaccine

Den weitaus meisten Politikern fehlt in Sachen Co-19* der eigene Sachverstand. Und die wenigen, die ihn haben, präsentieren Fehleinschätzungen, weil sie um jeden Preis Maßnahmen ingangsetzen und durchziehen wollen. Eine solche Kombination kann nur im Misserfolg enden, den aktuell das Bundesland Bremen eindrücklich markiert.  Die ARD meldet für Bremen den höchsten Neubefall mit Co-19-Viren (Inzidenz) und gleichzeitig die höchste Impfrate bundesweit. Letztere liege – laut „Stern“ – durch Umgebungseinreisen sogar über 100%. (hier und hier).

Wie passt das zusammen? Sehr einfach. Auch ein Scholzomat könnte ohne eingehende Programmierung Folgendes erkennen: Die Co-19-Impfungen wirken nicht mehr nennenswert, weil   sich das Co-19-Virus über zahlreiche Mutationen vom ursprünglichen Gehalt der Impfspritzen weg entwickelt hat und und die neuen Varianten von der Impfung nur noch zum geringen Teil erfasst werden. Für das Kennzeichnen der Virusvarianten wurde das griechische Alphabet bereits bis „Omikron“ verbraucht und das Virus ist noch lange nicht am Ende.  Der Wirkverlust der Impfungen ist ein planmäßigesGeschehen und die Kinetik seit Jahrzehnten bekannt .

Die Impfungen wirken kaum noch – doch ist das kein Grund zur Panik

Dennoch besteht  kein Grund zur Panik. Die aktuelle Omikron-Variante dürfte das hervorrufen, was früher die jährliche „Grippewelle“ war. Jahrelang wurden früher Millionen infiziert, husteten und niesten um die Wette und hakten das in den weitaus meisten Fällen nach gut 10 Tagen ab – etwas anderes blieb garnicht. Man konnte auch die alte Generation – mit dem Median von 83 Jahren – nicht effektiv vor dem Unvermeidlichen schützen. Das tägliche Leben ging – leicht beeinträchtigt – weiter und von Lockdown und Ausgehverboten war nicht einmal bei den pseudomedizinischen Modellern und Dampfplauderern in Talkshows und Ministerien die Rede. Für Leute mit dem Gedächtnis der Tagespolitiker blende ich weit, weit zurück – in das Jahr 2018. Damals beschrieb die „Ärztezeitung“ die Grippewelle so: „Viele Praxen und Kliniken melden ‚Land unter‘ “ und „Die heftige Grippewelle bringt Arztpraxen und Krankenhäuser an die Kapazitätsgrenzen. Manche Praxen müssen selbst wegen vieler erkrankter Mitarbeiter schließen, Kliniken nehmen teilweise keine Patienten mehr an“  und  “ ‚Ein Aufnahmestopp für neue Patienten über viele Stunden ist zur Zeit die Regel‘, so Professor Markus Wörnle“ München. Zitatende Ärztezeitung 2018 (hier oder hier). Auch damals klagte man über die mangelnde Wirkung der Grippeimpfungen.

Fazit: Mit den zahlreichen Mutationen des Co-19-Virus ging die Impfwirkung weitgehend verloren, was zu erwarten war. Eine allgemeine Impfflicht ist daher unsinnig, wie das Beispiel Bremen belegt. Das derzeitige Co-19-Geschehen dürfte den bekannten Grippewellen der Vorjahre entsprechen und muss ausgesessen werden. Grundrechte-einschränkende Maßnahmen entbehren sowohl der Rationale als auch der wissenschaftlichen Fundierung. Das sollte den Herren Scholz und seinem kommandierenden General im Virushauptquartier einmal mitgeteilt werden, denn sie befehligen teilweise Truppen, die es gar nicht mehr gibt.

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