Wovor sollen wir eigentlich Angst haben?

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Deutschland nach der Ökorevolution? / Photo by Vladimir Kudinov on Pexels.com

Und weiter geht’s! Wenn Vater Staat nicht mehr ist, wer wird uns dann die Lügen auftischen, die uns Angst machen und davon abhalten, unser eigenes Leben zu leben? Darf dann die Kirche wieder ran oder wandelt sich die „Wissenschaft“ weiter zur Psycho-Sekte, dank derer die Pharmaindustrie satte Gewinne einfahren kann? Aktuell aber scheffeln die Anbieter von Krisengütern Kohle wie noch nie, darunter der Raketenofen, der sicher bald unbenutzt in vielen Kellern landet, vielleicht aber auch nicht.

Was ist denn so schlimm an einem Stromausfall? Wie hat die Menschheit nur bis zur Eröffnung der ersten Kraftwerke überleben können? So viele Tausend Jahre, oder Zehntausende, es glaubt ja schließlich nicht jeder an die Flache Erde. Fallen wir dann wieder ins „Dunkle Mittelalter“ zurück und war es überhaupt so dunkel, wie behauptet? Wurde nicht ständig irgendjemand hingerichtet und verbrannt, dass es sowieso ein Wunder ist, dass es überhaupt noch Menschen gibt, die diese schreckliche Zeit überlebt haben?

Ja, wie war das denn ohne Strom? Ich könnte meine Großeltern fragen, wenn sie denn noch leben würden. Für sie war es nämlich ganz normal, nicht auf Elektrizität angewiesen zu sein. Väterlicherseits waren das die Jahrgänge 1918/20 und mütterlicherseits sogar 1898/99. Aber ich weiß auch so noch genug aus den ersten Jahren der Kindheit. Während die „jungen Großeltern“ Ende der Sechziger längst alles hatten, Neubau, Telefon, Zentralheizung, Auto und natürlich ein Fernsehgerät, wohnten die „alten“ Großeltern im Bauernhaus draußen vor der Stadt – Jauchekeller, unbeheiztes Plumpsklo ohne Licht, Kohleofen in der Küche, gebadet wurde in einem Zuber und so weiter. Natürlich hatten sie Strom, als ich ein kleines Kind war, aber sie hätten sich jederzeit zu helfen gewusst, wenn es keinen gegeben hätte. Sie hatten noch den Kaiser erlebt und zwei Weltkriege überstanden, alles zu Fuß. Fahrräder, Pferde, eine Kutsche oder Autos konnten sie sich nicht leisten, als sie jung waren und der erste Krieg und seine Folgen den gerade erst gewonnenen Wohlstand wieder vernichteten. Sie würden sich bestimmt nicht vor einem „Blackout“ fürchten, aber allem anderen, was in dieser Zeit als „normal“ begriffen wird – Männer in Frauenkleidern, Mädchen, die sich ihre Brüste amputieren lassen, weil sie lieber ein Junge sein wollen und schreckliche Massenvernichtungswaffen, sowie Medien und Musik, die nur so vor blutrünstiger Gewalt strotzen, dass einem dagegen jedes Stück Marschmusik wie ein romantischer Liebesgesang vorkommt.

Wäre es so schlimm, ohne diese ganze Technik leben zu müssen, die fast alle Generationen vor uns nicht brauchten? Was machen wir uns Gedanken über solch ungelegte Eier? Ob mit oder ohne Atomkraftwerke oder Gas aus Russland oder sonst woher, es steht überhaupt nicht zur Debatte. Niemand will, dass die Energieversorgung zusammenbricht, jedenfalls keiner von denen, die mit den Mitteln der Technik eine Weltdiktatur errichten wollen. Alles was sie wollen, ist Krisenstimmung erzeugen. Aber keine echten Krisen, immer nur ein bißchen. Wäre es anders, würde es längst überall krachen und Corona hätte ganz andere Folgen gehabt. Angst vernebelt die Sinne und das ist gut für sie, die uns nichts Böses wollen, wie behaupten, in Wahrheit aber ist es anders herum. Lassen wir uns von der Angst beherrschen, dann machen wir es ihnen leicht, die unserer nur habhaft werden können, wenn sie diesen immensen Aufwand fahren, technisch, aber auch personell. Was der Überwachungsapparat der Staatssicherheit in der DDR gekostet hat, wird heute an einem Tag verbraucht, um die Menschen von der Wahrheit fernzuhalten.

Ob wir uns fürchten oder nicht, wenn ein Gewitter aufzieht, wird es blitzen und krachen. Wir können uns im Keller verstecken und jeden Tag die Wetter-App im Smartphone überprüfen, ob die Luft wieder rein ist oder umgekehrt, unser Verhalten hatten keinen Einfluss auf diese Dinge, aber auf unsere Lebensqualität.

Allen, die stets um eine Lösung ersuchen, aber auch allen anderen, einen schönen Tag heute. Dieser Mittwoch, der 10. August 2022 wird der Todestag vieler Menschen sein, andere werden ihn künftig als Geburtstag feiern.


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3 Kommentare

  1. Der Autor ist ein Dummkopf. Alles würde zusammenbrechen: Kommunikation, Beatmungsgeräte auf Intensivstationen, Wasserversorgung. Auch Notstromaggregate haben nach eine Weile keinen Diesel mehr. Und neuer müsste mittels Elektropumpen in Tanklaster gepumpt werden. Es brennt? Internet braucht Strom, ohne Internet keine Telefonie, Feuerwehr nicht erreichbar, kommt also nicht. Du kannst auf dein Smartphone starren wie lange du willst, es wird ohne Strom nicht funktionieren.

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  2. Dennoch bleibt die Botschaft darin . Ob mit oder ohne Angst … Ich hab mich vorbereitet und ich stelle nur noch Überlegungen an ob ich besser noch mehr Gaskartuschen kaufe oder doch mehr Einweckgläser . Das weiß ich aber , wenn der Schwung geleerter Gläser wieder gefüllt ist . Gott mit Uns

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