#Sterbehilfe für ein krankes Volk

Wie nennt man einen Staat, in dem Tötungsdelikte sogar gewerbsmäßig vollzogen werden dürfen? Demokratie? Weil offenbar eine Mehrheit dafür ist und ein „Verfassungsgerichtshof“ entschieden hat, das Verbot der gewerbsmäßigen Sterbehilfe verstoße gegen das „Grundgesetz“ dürfen Vereine wieder ihren Gründungszweck der „humanen“ Beförderung vom Leben zum Tode aufnehmen. Politische Urteile waren schon immer die Spezialität von Voßkuhle, sonst wäre er gar nicht in sein Amt gekommen. Echte Gewaltentrennung gibt es anderswo, aber nicht in Deutschland, wo Richter vom Bundespräsidenten ernannt werden.

Was Organspendeminister Spahn überhaupt zu seinem Festhalten an dem Verbot bewogen hat, kann jedenfalls nicht auf logischem Denken basieren. Die Praxis der Organentnahme ist ohne den Etikettenschwindel mit dem „Hirntod“ nicht machbar. Hier geht es nicht nur um „Menschenleben“ retten, sondern satte Profite. Ähnlich sieht es bei den Zwangsimpfungen aus, für die sich Spahn auch weiterhin stark macht.

Mit der Sterbehilfe ist es wieder so ein Etikettenschwindel, ist doch der Alterungsprozess zwangsläufig nicht zu stoppen und an seinem Ende steht der Tod – unweigerlich. Hilfe braucht der Mensch dazu keineswegs. Der Gnadenschuss blieb in zivilisierten Gesellschaften den Pferden vorbehalten. Beim Menschen müssen andere Maßstäbe gelten, es sei denn, man setzt ihn mit den Tieren gleich, dann ist die gestrige Entscheidung eine logische Konsequenz und gleichzeitig ein untrügliches Anzeichen dafür, dass sich nicht nur der Staat immer weiter auf dem Weg zum Unrechtssystem befindet, sondern die Gesellschaft die Entmenschlichung anstrebt und jeden weiteren Schritt dahin lautstark bejubelt.

Selbstbestimmt Sterben kann nur, wer andere nicht in diese Angelegenheit mit einbezieht. So sollen früher die alten Germanen ähnlich wie die Indianer zum Sterben die Berge aufgesucht und dort ihre letzte Ruhe gefunden haben. Im Zeitalter des Materialismus werden solche Bräuche gerne ins Reich der Legenden verortet oder gar als Euthanasie verteufelt, besonders, wenn es um unsere germanischen Vorfahren geht. Wenn heutzutage alte Menschen die Medikamente verweigern, droht ihnen das Pflegepersonal im Seniorenheim mit Zwangsmaßnahmen. Es gibt Fixiergurte und Magensonden, Infusionen zur Flüssigkeitszufuhr und weitere Maßnahmen aus dem Horrorkatalog der Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die als Wohltaten getarnt daher kommen, aber nichts anderem dienen, als dem maximalen Profit. Anders wären „Diakonie“, „Caritas“ oder das „DRK“ längst pleite.

Wir leben nicht natürlich, wie soll es da beim Sterben anders sein? Unsere Kinder kommen im Krankenhaus zur Welt und dort sollen sie auch die letzten Stunden ihres Daseins verbringen. Immer unter der Aufsicht der Halbgötter in Weiß. Wahrlich, eine schöne neue Welt, in der Familienplanung endlich eine runde Sache ist und nicht nur den Nachwuchs betrifft, sondern die fachgerechte Entsorgung der lästigen Alten bei maximaler Schmerzlinderung mit einbezieht. Wenn der Mensch nicht mehr leiden und fühlen darf, was bleibt dann noch?

 

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