
Der Autor E.M. Foster beschrieb im Jahre 1909 eine Welt, die der heutigen sehr ähnelt. Die Menschen wären unterirdisch gefangen und würden von einer Maschine regiert. Widerspruch wurde nicht geduldet. Erinnert uns das an etwas?
Eine Buchbesprechung liefert ChatGPT-4: „Die Maschine steht still“ ist eine Science-Fiction-Kurzgeschichte von E.M. Forster, die 1909 veröffentlicht wurde. Die Handlung spielt in einer dystopischen Zukunft, in der die Menschheit fast vollständig von einer gigantischen, unterirdischen Maschine abhängig geworden ist, die alle Aspekte des Lebens kontrolliert und verwaltet.
Die Geschichte konzentriert sich auf zwei Hauptfiguren: Vashti, eine intellektuelle Frau, die ihr Leben in einer kleinen, unterirdischen Zelle verbringt und ihre Tage damit verbringt, Vorlesungen über Kunst und Philosophie zu hören und zu geben; und ihren Sohn Kuno, der neugierig ist und sich nach persönlichen Erfahrungen und Abenteuern sehnt.
Kuno erzählt seiner Mutter von seinem Wunsch, die Erdoberfläche zu besuchen, obwohl dies verboten ist, und wie er es schafft, der Maschine zu entkommen, um die Außenwelt zu erkunden. Obwohl er von seiner Erfahrung begeistert ist, wird er bei seiner Rückkehr bestraft und unter Beobachtung gestellt.
Im Laufe der Geschichte wird die zunehmende Abhängigkeit der Menschen von der Maschine thematisiert, die für ihre physischen und emotionalen Bedürfnisse sorgt. Die Menschen leben isoliert voneinander und kommunizieren nur durch eine Art von Videotelefonie. Sie verlassen ihre Zellen selten und lehnen persönlichen Kontakt ab, da sie den Glauben an die Überlegenheit der Maschine verinnerlicht haben.
Nach Kunos Abenteuer beginnt die Maschine jedoch, Fehlfunktionen zu zeigen und schließlich ganz zusammenzubrechen. Die Menschen sind plötzlich hilflos, da sie nicht wissen, wie sie ohne die Maschine überleben können. In den letzten Szenen der Geschichte versucht Kuno, seine Mutter davon zu überzeugen, die unterirdische Welt zu verlassen und an die Oberfläche zu kommen, um sich der Natur und dem Leben ohne die Maschine zu stellen. Vashti jedoch bleibt ängstlich und unfähig, sich der neuen Realität zu stellen.
„Die Maschine steht still“ ist eine düstere Vision einer Zukunft, in der Technologie die menschliche Erfahrung dominiert und entwertet. Die Geschichte warnt vor den Gefahren der zunehmenden Abhängigkeit von Technologie und plädiert für eine Rückbesinnung auf zwischenmenschliche Beziehungen und persönliche Erfahrungen. Forsters Erzählung bleibt heute noch relevant, da sie die Diskussion über die Rolle der Technologie in unserem Leben und die Notwendigkeit, unsere Beziehung zu ihr kritisch zu hinterfragen, anregt.
„Die Maschine steht still“ ist im Buchhandel erhältlich.

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