Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeichnen ein düsteres Bild: Im Juli 2025 liegt die Inflationsrate bei 2,0 %, stabil, aber trügerisch. Energiepreise sinken zwar um 3,4 %, doch Dienstleistungen (+3,1 %) und Nahrungsmittel (+2,2 %) treiben die Teuerung. Besonders krass: Obst (+7,6 %) und Schokolade (+18,6 %) explodieren preislich, während Gemüse (-3,2 %) und Zucker (-29,4 %) günstiger werden. Die Kerninflation ohne Energie und Nahrungsmittel liegt bei 2,7 % – ein Zeichen, dass die Teuerung in vielen Bereichen weiterhin hoch ist.
Noch alarmierender: Die beantragten Regelinsolvenzen steigen im Juli 2025 um 19,2 % gegenüber dem Vorjahr, der höchste Anstieg seit Oktober 2024. Im Mai 2025 kletterten Unternehmensinsolvenzen um 5,3 %, Verbraucherinsolvenzen sogar um 16,1 %. Besonders betroffen sind Verkehr und Lagerei (10,9 Insolvenzen pro 10.000 Unternehmen) sowie das Baugewerbe. Gläubigerforderungen beliefen sich im Mai auf 3,2 Milliarden Euro.
Die Politik schaut zu, wie die Wirtschaft taumelt. Stabile Inflation? Eher ein Kartenhaus, das durch steigende Insolvenzen und wachsende Kosten für Bürger und Unternehmen bedroht ist. Wo bleibt der Aufschrei?



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