
Die Nachfrage nach Immobiliendarlehen in Deutschland ist im ersten Quartal 2023 um 48% im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Der Verband der Pfandbriefbanken (VDP) führt dies auf Unsicherheiten über weitere Preis- und Zinsentwicklungen zurück. Im ersten Quartal 2022 wurde ein Rekordergebnis erzielt, unter anderem weil in Erwartung steigender Zinsen Geschäfte vorgezogen wurden. Die Nachfrage bleibe jedoch weiter auf niedrigem Niveau, so der VDP.
„Die Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen wird nach wie vor von der generellen Zurückhaltung der Marktteilnehmer im Immobilienmarkt bestimmt. Die noch nicht abgeschlossene Adjustierung von Preisvorstellungen von Käufern und Verkäufern führt zu wenigen Transaktionen und damit auch zu einem geringen Neugeschäft bei den Immobilienfinanzierern“, kommentierte vdp-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt.
Verantwortlich für die dramatische Entwicklung seien beispielsweise der Krieg in der Ukraine oder der Inflations- und Zinsanstieg. Über den Sanierungszwang seitens der EU und weiterer unbezahlbarer Verschärfungen durch Grüne Politik schweigt man sich indes lieber aus.

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9 Kommentare zu „Immobilien: Dramatischer Einbruch um 48 Prozent“