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Auch das noch: Neuer Opel-Chef will Elektro-Manta in Serie bauen lassen

Auweia! Wer kennt nicht den peinlichen Manta-Film mit Til Schweiger und die dummen Witze über Friseusen? Jetzt soll die Proletenkarre wieder auferstehen – als Elektroauto. 

Der neue Chef des Autobauers Opel, Uwe Hochgeschurtz, möchte das einstige Kultauto des Unternehmens, den Manta, als elektrische Version wieder aufleben lassen. „Wir arbeiten jetzt daran, den Manta bis Mitte der Dekade in Serie zu bringen – mit einem mutigen, zukunftsorientierten Design, sagte der Automanager dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Mittwochausgabe). Im Netz hatte das Unternehmen zuvor einen Film über den E-Manta veröffentlicht. „Wir wollten mit der Öffentlichkeit über neue Designkonzepte diskutieren. Die Reaktionen auf den E-Manta waren überwältigend positiv“, so der Opel-Chef.

Wie alle Autobauer leidet auch das Rüsselsheimer Unternehmen unter dem Mangel an Computerchips. „So etwas hat es zuvor noch nie gegeben, das ist schon eine absolute Ausnahmesituation“, sagte Hochgeschurtz. Es sei derzeit für keinen Hersteller absehbar, wie viele Chips er demnächst bekommt. „Das ist für die Unternehmen, aber auch für die Zulieferer sehr schwierig zu handhaben. Und die Situation entspannt sich zwar leicht, bleibt aber schwer zu prognostizieren.“ Auf die Frage, ob im Vorfeld keine bessere Lagerhaltung möglich gewesen wäre, sagte der gebürtige Kölner: Das „Just-in-Time“-Prinzip führt dazu, dass Teile, wenn überhaupt nur wenige Tage gelagert werden. Es ist kostengünstig und spart Lagerkapazitäten. Hinzu kommt, nicht jeder Mikro-Chip kann überall verbaut werden. Es muss also alles genau passen. Deshalb ist also nicht so einfach, sich Berge von Chips auf Halde zu legen.“

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