Trans-Irrenhaus: Wie es einem Serienmörder gelang, eine Frau unter der Dusche zu vergewaltigen

Gummizelle
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Sicherheitsverwahrung im Maßregelvollzug soll die Gesellschaft vor schweren Gewaltverbrechern nach Verbüßen ihrer Haftstrafe schützen. Meist handelt es sich dabei um Serienmörder oder Vergewaltiger, die „lebenslänglich“ bekommen haben. So auch der als „Rosa Riese“ bekannt gewordene Wolfgang S., dem folgende Taten zur Last gelegt worden waren:

  • 24. Oktober 1989: Vergewaltigung und Ermordung einer 51-jährigen Frau in Deetz
  • 24. Mai 1990: Vergewaltigung und Ermordung einer 45-jährigen Frau in Ferch
  • 9. Juni 1990: Überfall auf eine Frau in Wust; das Opfer überlebte schwer verletzt
  • 13. März 1991: Vergewaltigung und Ermordung einer 34-jährigen Frau in Neuendorf
  • 22. März 1991: Doppelmord an einer 34-jährigen Frau und ihrem 3 Monate alten Baby in Beelitz
  • 6. April 1991: Überfall mit einem Messer auf zwei 13-jährige Mädchen in Sputendorf, die schwer verletzt überlebten
  • 6. April 1991: Ermordung einer 66-jährigen Frau in Fichtenwalde

Dem Mut zweier Männer, die im Wald zum Joggen unterwegs waren, ist es zu verdanken, dass der brutale Killer gefasst wurde. Sie erkannten den Mann, der Damenunterwäsche trug und sich vor seinem aufgeschlagenen Zelt befriedigte. Es gelang ihnen, die „Bestie von Beelitz“ zu überwältigen und der Polizei zu übergeben. Doch mit dem Aufsehen erregenden Prozess und dem Urteil war der Wahnsinn keineswegs zu Ende, denn der Mörder sorgte immer wieder für Schlagzeilen, wie sie nur im Irrenhaus Deutschland vorkommen können.

Lesen Sie hierzu zunächst einmal Wikipedia:

Sch. beging den ersten Mord im Alter von 23 Jahren. Zu dieser Zeit war sie als Mann Grundwehrdienstleistender der 20. Volkspolizei-Bereitschaft Potsdam. Insgesamt verübte Schmidt sechs Morde und beging drei Mordversuche im Zeitraum von 1989 bis 1991. Mit einer Ausnahme handelte es sich bei den Opfern um Frauen im Alter zwischen 34 und 66 Jahren. Sie wurden auch sexuell missbraucht. Eines der Opfer war ein Säugling.

Um den Irrsinn komplett zu machen, trägt der Eintrag in der Wikipedia den Titel: Beate Schmidt (Serienmörderin)

Man denkt nun erst einmal, man habe einen dieser seltenen Fälle vor sich, mit einer Frau als Serienkillerin. Dem ist natürlich nicht so, denn erst Jahre nach der Verurteilung hat Wolfgang Sch. den Namen „Beate“ angenommen. Seine „Transidentität“ wurde offenbar von Gutachtern bestätigt. So lebte der schwer gestörte Gewaltverbrecher also plötzlich und unerwartet als Frau im Maßregelvollzug, wo normalerweise strengstens darauf geachtet wird, dass Täter keinen Kontakt zu Personen haben, die seinem Beuteschema entsprechen und die Gefahr einer Wiederholung „provozieren“ könnten.

Nun nähern wir uns der Preisfrage an, wie ein solch gefährlicher Täter trotzdem Kontakt zu Frauen haben konnte, denn 2010, so lässt es sich nachlesen, soll er eine Mitgefangene unter der Dusche vergewaltigt haben. (SVZ) Die Ermittlungen wurden aber später eingestellt. Das Opfer hatte nämlich nicht selbst Anzeige erstattet, sondern nach einem Selbstmordversuch mit einem Therapeuten darüber gesprochen. Aber, was machte die Frau eigentlich unter den Männern im Maßregelvollzug? Des Rätsels Lösung ist sehr einfach. Bei der damals 34jährigen Jasmin F. handelte es sich ebenfalls um einen Transidenten (BZ). Allerdings hatten seine Gutachter Zweifel an seiner Transsexualität, er galt also weiterhin als Mann. Beate hätte man aber eigentlich in den Frauentrakt verlegen müssen.

Aber Halt, liebe Leser, kommen Sie überhaupt noch mit, wer wer ist und wer wer vorher gewesen sein soll und wen man nun eigentlich mit wem noch hätte Kontakt erlauben dürfen? Und wie lautete das Therapieziel von Wolfgang Sch. und seinen Therapeuten? Vom Serienmörder zur Transfrau? Das scheint wohl gründlich daneben gegangen zu sein, denn eine kleine Beruhigungspille hätten wir dann doch noch. Die „Serienmörderin“ befindet sich mit oder Penis weiterhin im Maßregelvollzug, das aber kann sich jährlich ändern. Im Trans-Irrenhaus ist alles möglich.


2 Antworten zu „Trans-Irrenhaus: Wie es einem Serienmörder gelang, eine Frau unter der Dusche zu vergewaltigen“

  1. Avatar von Ralf.Michael
    Ralf.Michael

    Mich wundert im Land der unbegrenzten Möglichkeiten überhaupt nichts mehr ! Die perfekte Tourismus Werbung ……Deutschland : “ Kommem, Sehen, Staunen „.

    1. Avatar von Rumpelstilzchen
      Rumpelstilzchen

      Oder: Schnäppchen-FLUG übers KUCKUCKSNEST: Mit dem 9-Euro-Ticket durch die größte Freiluft-Psychiatrie der Welt. Nichts ist GEILA-LAYLA….