
National Security Agency
North Atlantic Treaty Organization (NATO – OTAN)
Organisation for Economic Co-operation and Development (OECDOSCE)
Russian Defense Procurement Agency
Stratfor (George Friedman)
The World Bank
United Nations (UN)
Und nach eigenen Angaben auch diverse „Schattenquellen“
Auf einer Unterseite „List of Countries Forecast 2025“ (Liste der Prognosen für Länder 2025) – die es heute nicht mehr gibt – stellte die Seite im Jahr 2017 die antizipierten Eckdaten für über 180 Länder vor. Dabei wurde die Bevölkerungszahl, Bruttoinlandsprodukt, Militärausgaben und die Kaufkraft-Parität jedes Landes angegeben. Damals gab es einen ziemlichen Wirbel, weil Deagel für Deutschland eine düstere Prognose abgab: Nur noch 31.331.360 Einwohner sollte Deutschland im Jahr 2025 haben. Erstaunlich genau bis auf die Zehnergrößen. Deutschland bleibt dabei nicht allein.

In einem Update vom 18. Juli 2017 auf der extra „Germany-Seite“ (Ebenfalls nicht mehr vorhanden) fand man diese Zahlen etwas ausführlicher aufgeschlüsselt und unten darunter, unter Forecast 2025 die Prognosen. Beispielsweise, dass die deutsche Bevölkerungsdichte von 226 Einwohnern pro Quadratkilometer auf 88 Einwohnern pro Quadratkilometer (um 61%) sinken wird. Das Bruttoinlandsprodukt sinkt von 3,5 Billionen auf 799 Milliarden, also um 77%. Das Militärbudget sinkt um über 80%. Das ist ein Screenshot der damaligen Seite.
2021 veröffentlichte Deagel die nächste Liste. Die ist noch weniger erfreulich: Nur noch 28 Millionen Menschen (-65%) leben in Deutschland, das BIP bricht drastisch ein um ‑90% und die ebenso die Kaufkraft um -71%.

Weltweit ergibt sich ein sehr unterschiedliches Bild.

Nicht alle Länder werden nach Meinung von Deagel so hart getroffen. Aber warum werden manche Länder quasi geradezu entvölkert, während andere aufblühen? Und warum bleibt die Bevölkerung der Niederlande – die ja quasi genauso einen Lebensstil und fast dieselben Infrastrukturen hat – stabil, während Deutschland fast 2/3 der Bevölkerung verliert? Warum ist Finnland fast nicht betroffen? Es gibt ansonsten praktisch kaum ein europäisches Land, was nicht extremen Bevölkerungsverlust erleidet. Sterben die alle – oder wandern sie weg? Gut zwanzig Millionen könnten Zuwanderer sein, denen es dann nicht mehr so gut geht hier und wo der Kampf ums Überleben wahrscheinlich sehr unangenehm werden könnte – gerade in den Städten. Und dann werden auch viele Deutsche ihr Gutmenschentum schnell vergessen. Plus vielleicht 20 Millionen Auswanderer, die Deutschland den Rücken kehren … der Rest sind die alleingelassenen Alten … das wäre eine Erklärung. Aber gibt es allgemein ein Muster? In gewisser Weise schon. Sehen wir uns die „Schrumpfungsländer“ Europas an:
Großbritannien: von 66 Mio auf 15 Mio – Minus 77,3%
Irland: von 5 Mio auf 1,3 Mio – Minus 74%
Schweiz: von 8,2 Mio auf 5,3 Mio – Minus 35,3%
Österreich: von 8,8 Mio auf 6,2 Mio – Minus 29,5%
Norwegen: von 5,3 Mio auf 3,8 Mio – Minus 28,3%
Tschechien: von 11 Mio auf 9,9 Mio – Minus 10%
Was dann kommt, ist allerdings hochinteressant und wird kaum beachtet.. Allerdings vermuten manche, dass ein großer Teil der Bevölkerungsverluste durch Impfschäden und Impftote beziehen könnte. Es ist aber noch nicht belegbar, in welchem Umfang sich diese Schäden bemerkbar machen. Richtig könnte aber sein, dass die starke Beeinträchtigung des Immunsystems der mehrfach Geimpften diesen Bedauernswerten unter schwierigeren Lebensbedingungen, (schlechte Ernährung, Ausdünnen und Überlastung des medizinischen Personals, das Krankenhaussterben, Kälte und damit verbunden mehr Infektionen) die Sterblichkeitsrate erhöhen könnte. Das sind aber alles ersteinmal nur Mutmaßungen.
Wenn sich das, was Deagel für die westliche Welt prognostiziert, tatsächlich auf belastbares Material der genannten Institutionen stützt, dann kann man diese erschreckenden Prophezeiungen nicht einfach abtun.
The collapse of the Western financial system will wipe out the standard of living of its population while ending ponzi schemes such as the stock exchange and the pension funds. The population will be hit so badly by a full array of bubbles and ponzi schemes that the migration engine will start to work in reverse accelerating itself due to ripple effects thus leading to the demise of the States. This unseen situation for the States will develop itself in a cascade pattern with unprecedented and devastating effects for the economy. [ … ] migration to Europe — suffering a similar illness — won’t be relevant. Nevertheless the death toll will be horrible.
“Der Kollaps des westlichen Finanzsystems wird den Lebensstandard seiner Population auslöschen, indem es Ponzi-Systeme wie die Börse und Pensionsfonds beendet. Die Bevölkerung wird von der Wucht der Blasen und Betrugssysteme so schwer getroffen, dass der Migrations-Motor in den Rückwärtsgang geht und sich durch sich ausbreitende Wellen selbst beschleunigt und so den Niedergang der Staaten herbeiführt. Diese nie dagewesene Situation für die Staaten wird sich zu einen Kaskade-Muster entwickeln mit beispiellosen und verheerenden Effekten für die Wirtschaft. [ … ] Die Migration nach Europa, was unter derselben Krankheit leidet, wäre irrelevant. Nichtsdestotrotz wird der Todeszoll schrecklich werden.”
„Over the past two thousand years we have witnessed the Western civilization built around the Mediterranean Sea shifting to Northern Europe and then by the mid 20th century shifting to an Atlantic axis to finally get centered into the States in the past 30 years. The next move will see the civilization being centered in Asia with Russia and China on top. Historically a change in the economic paradigm has resulted in a death toll that is rarely highlighted by mainstream historians. ( … ) When the transition from rural areas to large cities happened in Europe many people unable to accept the new paradigm killed themselves. They killed themselves by a psychological factor. This is not mainstream but it is true. A new crisis joins old, well known patterns with new ones.“
Übersetzung:
“In den letzten Tausend Jahren haben wir beobachtet, wie die Westliche Zivilisation um das Mittelmeer entstand und sich dann nach Nordeuropa verlagerte, um sich dann, in der Mitte des 20. Jahrhunderts in eine Atlantische Achse zu wandeln, die dann in den letzten 30 Jahren schlußendlich sich auf die Vereinigten Staaten zentrierte. Die nächste Veränderung wird sein, dass sich die Zivilisation nach Asien verlagert, mit China und Russland an der Spitze. In der Geschichte resultierte ein Wechsel im Ökonomischen Paradigma in Todesraten, die selten von den Mainstream-Historikern beleuchtet werden. ( … ) Als sich in Europa der Übergang von ländlichen Gegenden in große Städte vollzog, begingen sich viele Menschen, die unfähig waren, mit der neuen Lage umzugehen, Selbstmord, sie töteten sich selbst durch einen psychologischen Faktor. Das ist nicht Mainstream, aber wahr. Eine neue Krise verbindet alte, wohlbekannte Muster mit Neuen.”
(für Nord-Korea keine Vorhersage)
Japan: von 126 Mio auf 103 Mio – Minus 18,2%
Pakistan: von 205 Mio auf 219 Mio – Plus 6,8%
Indonesien: von 261 Mio auf 267 Mio – Plus 2,3%
Philippinen: von 104 Mio auf 117 Mio – Plus 12,5%
Bangladesch: von 158 Mio auf 178 Mio – Plus 12,6%
- ärmer und krisenfester sie sind (Afrika, Mittelamerika, Südamerika, Russland, Indien),
- je mehr sie in warmen Klimazonen liegen (ständige Ernten, keine Heizung nötig),
- je größer der Anteil der ursprünglichen Einwohner ist (weniger Spaltung, weniger Konflikte),
- je weniger Technikabhängig sie sind (Afrika, weite Teile Indiens),
- je autarker sie in Produktion für die eigenen Bedürfnisse sind (Afrika, Mittel- und Südamerika, Russland),
- je mehr sie von ihren lokalen Ressourcen leben können (Afrika, Mittelamerika, Südamerika, Russland, China).
Deutschland kann hier nicht mehr mithalten, wie wir ja gerade auf dem Energiesektor sehen. Alte Betriebe wandern bereits ab. Die USA hat zwar eine Landbevölkerung, die relativ autark ist, der Großteil lebt aber in den Großen Städten, wo man in allem auf Einkauf und staatliche/städtische Versorgung angewiesen ist. Deutschland ist auch zu dicht besiedelt. Russland und China, die bei Deagel sehr gut abschneiden, brauchen den Westen nicht – der Westen braucht jedoch China (um nicht ohne technische Errungenschaften dazustehen) und Russland (ohne russisches Gas und Kohle sind wir, wie wir gerade erleben, aufgeschmissen)… Wir hängen für fast alles, was Digitalisierung und High-Tech betrifft zu einem großen Prozensatz von chinesischen Importen ab. Nicht nur Smartphones und elektronische Geräte, auch bei Kleidung, Schuhen, Spielzeug, teilweise auch Möbel und Medikamente. Bricht dieser Welthandel ein, wird es eng.
„Weniger Babygeschrei. Mehr verlassene Häuser. Gegen Mitte dieses Jahrhunderts, wenn die Zahl der Todesfälle, die der Geburten übersteigt, werden Veränderungen eintreten, die schwer zu ergründen sind. (…)
Überall auf der Welt sehen sich die Länder mit einer Bevölkerungsstagnation und einem Geburtenrückgang konfrontiert, einem schwindelerregenden Umschwung, wie es ihn in der Geschichte noch nie gegeben hat, der dazu führen wird, dass Erstgeburtstagsfeiern seltener zu sehen sind als Beerdigungen und leere Häuser zu einem gewöhnlichen Schandfleck werden.(…) In Italien werden bereits Entbindungsstationen geschlossen. Im Nordosten Chinas entstehen Geisterstädte. Universitäten in Südkorea finden nicht genug Studenten, und in Deutschland wurden Hunderttausende von Häusern abgerissen und das Land in Parks verwandelt. (…)Obwohl in einigen Ländern die Bevölkerung weiter wächst, vor allem in Afrika, sinken die Fruchtbarkeitsraten fast überall sonst. Demografen sagen nun voraus, dass die Weltbevölkerung in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts oder möglicherweise schon früher zum ersten Mal einen nachhaltigen Rückgang erleben wird.“
Quelle: Schildverlag

Kommentare
4 Kommentare zu „2025 nur noch 28 Millionen Deutsche? Was ist dran an der berüchtigten Deagel-Liste?“