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Cum-Ex-Laptops: Hat die SPD wieder Kinderpornos verschwinden lassen?

Na sowas. Laut einem Bericht des Magazins „Stern“ sind zwei Laptops mit 700.000 E-Mails verschwunden. Sie lagerten in einem Tresor und waren nur für Mitglieder des parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur Cum-Ex Affäre und deren Mitarbeiter zugänglich. Der von der SPD bestellte Chefaufklärer soll die Geräte aus dem Sicherheitsraum mitgenommen haben und sie nun verstecken.

Das weckt Erinnerungen an den NSU-Untersuchungsausschuss. Wie war das noch anno 2014? Der wegen Kinderporno-Vorwürfen in Verdacht geratene Sebastian Edathy bekam damals offenbar Wind von einer drohenden Hausdurchsuchung und zerstörte Festplatten, die bei ihm zuhause lagerten. Ging es nun um den NSU oder die Kinderpornos? Wolfgang Prabel sind damals Zusammenhänge aufgefallen, die später auch der Mainstream aufgegriffen hat.

Bleibt noch festzuhalten: Das Verfahren gegen Sebastian Edathy wurde gegen Zahlung eingestellt, er gilt somit als nicht vorbestraft. Die in Zusammenhang mit den NSU (Selbst-) Morden aufgetauchten Hinweise auf Verbindungen zur Kinderpornoszene wurden nicht weiter verfolgt und vor Gericht nicht verhandelt. Warum wohl? Hat die SPD damals wie heute zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen und Beweise verschwinden lassen?

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9 Kommentare zu „Cum-Ex-Laptops: Hat die SPD wieder Kinderpornos verschwinden lassen?“