Apropos RAMADAN – WER soll auf WEN Rücksicht nehmen? Kurzfilm von Imad Karim

In diesem Kurzfilm gehe ich der Frage nach, wer auf wen im Ramadan Rücksicht nehmen soll, Fastende Muslime auf Ihre nicht fastenden Mitbürger oder umgekehrt?

Anstatt den Nichtmuslimen Richtlinien zu geben, wie sie mit ihren fastenden muslimischen Mitbürgern während Ramadan zu verhalten haben, sollten die deutschen Medien vielleicht, den in Deutschland lebenden Muslimen Empfehlungen auf den Weg mitgeben, wie sie ihre religiösen Pflichten, wie Beten und Fasten entsprechend so ausüben, dass ihre nicht muslimischen Mitbürger davon kaum etwas bemerken, um sie nicht in die moralische Bedrängnis zu bringen, ihren gewohnten Alltag anpassen zu müssen. Das würde sicherlich mehr zu einer wahren Toleranz im Sinne eines gegenseitigen Respekts beitragen, oder?


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Filminhalt:

. . . Esset und trinket bis in der Morgendämmerung die Helligkeit des Tages die Dunkelheit der Nacht überragt. Dann vollendet das Fasten bis zur Nacht. (Sure 2, Verse 187).

Wie in jeder Religion beinhaltet der Islam, Mythen, die manchmal nicht unwidersprüchlich sind.
Dass Allah bei seinem Fastengebot die Polarnächte wie hier in Norwegen vergas, könnte für einen frommen Muslim, der zufällig dort lebt, Probleme bereiten, da er überhaupt keine Fastenzeit zur Verfügung haben würde. Zwei Monate im Jahr verschmelzen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang ineinander, so dass es dort durchgehend Nacht ist. Wir wollen aber heute nicht die Widersprüche im Koran, sondern die Bedeutung des Fastens für die Muslime im Vergleich zu Fastenritualen in anderen Religionen ein wenig betrachten. Weltweit fasten gläubige Juden, Christen, Hindus und andere und kaum bekommt es jemand mit. Wenn aber gläubige Muslime fasten, ist das ein öffentliches Ereignis, das weder von Muslimen noch von Nichtmuslimen ignoriert werden kann und darf. So geben zum Beispiel in Deutschland die Medien gewisse Empfehlungen oder Richtlinien für Nicht-Muslime, wie sie sich mit ihren muslimischen Nachbarn, Arbeitskollegen und Freunden während des Ramadan verhalten sollen.

All das soll die vielbeschworene Toleranz und Vielfalt fördern. Aber wie verhalten sich fastende Muslime in einem überwiegend von Muslimen bewohnten Land, Nicht-Fastenden gegenüber?
Beispiel Marokko – Ein bei den Deutschen und Europäern sehr beliebtes Touristenziel, ein islamisches Land, das im Vergleich zu Afghanistan, Pakistan, Iran, Somalia, Jemen und andere islamische Länder, als sehr fortschrittlich und liberal gilt. Hier ist eins von vielen sozialen Experimenten, die man jedes Jahr führt. Ort der Handlung laut Videoangaben: Rabat – Hauptstadt Marokko.

Zurück zu Deutschland. Über die Anzahl der Muslimischen Mitbürger in Deutschland gibt es keine zuverlässigen endgültigen Zahlen und auch nicht darüber, wie viele unter ihnen das Fastengebot einhalten. Interessant wäre es, sowohl für die Journalisten als auch für die Soziologen, zu untersuchen, wie Muslime in muslimisch geprägten Stadtteilen in Deutschland heute reagieren würden, wenn sie sich mit Nicht-Fastenden konfrontiert, sehen würden und ob die Toleranzgrenze sinken könnte, wenn der muslimische Anteil an der Bevölkerung zunehmen würde.

Imad Karim


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Kommentare

2 Antworten zu „Apropos RAMADAN – WER soll auf WEN Rücksicht nehmen? Kurzfilm von Imad Karim“

  1. Rumpelstilzchen

    Auf wen alles soll man eigentlich noch “Rücksicht nehmen”? Geht`s noch?
    Hat diese “Neubürger” irgendjemand gezwungen, in unser Land zu kommen um sich dort – unter all den Unbotmäßigen – häuslich einzurichten ?

    Wurden die alle nach Deutschland deportiert, oder sind die aus freien Stücken herein-“geflüchtet”?
    Wenn diese Herrschaften “Ramadan feiern”, dann pack ich vor deren Nase mein mit frischem Schweineschmalz bestrichenes Bäckerbrot aus und wünsche Guten Appetit. So schaut`s aus.

    Wer von denen nimmt auf Deutsche, auf christliche “Empfindsamkeiten” oder generell auf UNSERE Bräuche, Sitten und Kultur Rücksicht ? Hat jemals in den letzten 30 Jahren irgendein Scheixx-Politiker diesbezügliche “Appelle” vom Stapel gelassen ? Mir ist insofern jedenfalls nichts bekannt.

    Solange die freiwillig hier leben – noch dazu meist auf unsere Kosten und ohne dafür auch nur einen Finger krumm zu machen – haben sie gefälligst unsere Sitten und Gebräuche zu achten und zu respektieren und sich unauffällig zu verhalten.

    Wem das zuviel “Zumutung” ist, der kann SOFORT abreisen !

  2. Gib ihnen den das erste Glied des kleinen Fingers – und sie nehmen flugs die ganze Hand!
    Schuld haben die Sofa-Kartoffeln in Deutschland selbst.
    Wie kann man sich vor diesem hergelaufenen Pack derart erniedrigen!!? Kein Wunder, daß die zunehmend Machtansprüche äußern – wie im Koran vorgeschrieben.
    Das nennt man to hide in plain sight – soviel wie unter den Augen der Öffentlichkeit verstecken (wenn die kein Interesse zeigen … !) Jeder kann den Koran lesen!!!

    Rolf