Wird Kickl Kanzler oder gehaidert?

Seit mehreren Wochen hat die Ösi-Presse einen anderen Ton gegenüber den Freiheitlichen angeschlagen. Nicht die FPÖ, sondern die Kronen-Zeitung fantasierte als erste von einem Kanzler Kickl. Hier ein paar Beispiele:

Der Standard: Kanzler oder “pragmatisierter Oppositionsführer”: Was plant Herbert Kickl?

profil spoilert: Herbert Kickl will Bundeskanzler werden. Was bis vor Kurzem nach einer gefährlichen Drohung klang, scheint nach der Niederösterreich-Wahl ein realistisches Szenario. Oder scheitern die Freiheitlichen am Ende wieder an sich selbst? 

Oder an einem Autounfall? Hätte Kickl eine eben so große Achillesferse wie der gestrauchelte Ex-Vizekanzler, wäre es ein Leichtes, ihn zu stracheln, aber der aktuelle FPÖ-Chef ist etwas solider unterwegs und tappt nicht gleich in jede Honigfalle. Außerdem wäre die so kurze Wiederholung des Manövers zu auffällig, um keinen Verdacht zu erregen. Wenn, dann muss die Sache wie ein Unfall aussehen, bei dem allerdings als Warnung für Nachahmer einige Fragen offen bleiben müssen. Strache hat den Wink mit der Stoßstange verstanden, ließ Kurz den Vortritt und kam mit dem Leben davon. Wenn Kickl jetzt aufs Ganze geht, werden auch seine Gegner zu allem bereit sein.


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Kommentare

2 Antworten zu „Wird Kickl Kanzler oder gehaidert?“

  1. Rumpelstilzchen

    Übersetzt ins DEUTSCHE:

    Der nächste Bundeskanzler heißt nicht Baerbock, sondern Björn Höcke !;-)

    Felix Austria. Wird schon gut gehen !

  2. Ich denke mal: wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um. So der so.
    Zumindest war es bei beiden Vorgängern Kurz’ so!
    Aber Kickl kann es schaffen, wenn er sich immer hübsch in der Öffentlichkeit – immer am Puls des Volkes, Bad in der Menge – hält. Die Satanisten lauern eh’ überall mit ihren Schergen und gedungenen Kreaturen.
    Kickl weiß das.
    Heil ihm!!!

    Rolf