Wo ist die Frontlinie? Terroranschläge voraus!

Früher konnte man sich auf eines verlassen. Rechte und Linke waren sich in der Israel-Frage seltsam einig und standen auf Seiten der Palästinenser. Bei den Linken inklusive SPD hat sich nicht viel geändert. Antisemitismus wird den Rechten in die Schuhe geschoben, um von den Problemen mit Moslems abzulenken, die man als Wähler nicht verlieren möchte. Die Kofferträger des Islams heißen Steinmeier, Chebli, Özoguz, aber auch Wulff oder Todenhöfer, der die CDU verlassen hat und mit eigener Liste im Unter Fünf Prozent Dschungel sein politisches Schattendasein führt.

Europas Neue Rechte steht an der Seite Israels gegen den Islam und hat – ähnlich wie in den USA – den Altrights den Scheid abgekauft. Geert Wilders und Marine le Pen waren die Vorkämpfer für diese Entwicklung, die auch FPÖ und AfD beeinflusst hat. Das Ergebnis ist eine komische Mischung seltsamer Allianzen und teils absurd anmutende Anfeindungen. So gibt es einen Arbeitskreis der Juden in der AfD, der “Zentralrat der Juden” aber wird nicht müde, die AfD als Nazis und Judenfeinde zu beschimpfen. Pro-israelisch und pro-amerikanisch sind auch Pi-News und Jouwatch seit Jahren im Netz erfolgreicher als andere rechte Seiten, AUF1 in Österreich fährt einen ähnlichen Kurs. Linke sehen die neurechten Bekenntnisse als Feigenblatttaktik und Lippenbekenntnisse an. Logischerweise ist dann auch Netanjahu für sie ein Nazi und Donald Trump ein Antisemit, obwohl dieser mit Jared Kushner einen einflussreichen Juden zum Schwiegersohn hat.

Mit der Massenmigration aus vorwiegend islamischen Ländern haben sich die Frontlinien verschoben. Der Gazastreifen ist plötzlich auch in Neukölln. Die Behörden warnen vor Terroranschlägen, nach dem die Hamas für den kommenden Freitag dazu aufgerufen hat, in allen westlichen Ländern, die Israel unterstützen, Attentate zu begehen. Da steht uns was bevor, die nächsten Monate. Egal, wie der Krieg weitergeht, West-Europa ist mittendrin. Und wir werden von mehreren Seiten in die Zange genommen. Die Regierungen, die einerseits Palästina unterstützen, aber militärisch an der Seite von Israel stehen, die ganzen linken NGOs, die angeblich für den Frieden sind und die neuen Rechtsparteien, die noch mehr Unterstützung für Israel fordern. Das sollte nachdenklich machen. Und dann ist da noch allen voran die zionistische Springerpresse, aber auch Newcomer, wie Ex-Bild Reichelt mit Nius und so weiter, die einseitig Stimmung machen und ins selbe Horn tuten, wie SPIEGEL und der Staatsfunk. Der Tonfall ist um einiges schärfer als gegen Russland, warum? Es ist kein gutes Zeichen. Statt mit Corona-Maßnahmen wird man uns mit provozierten Terrorszenarien das ein oder andere Recht beschneiden. Und das Irre daran ist wieder einmal, dass ein Teil derer, die wir sicher auf “unserer” Seite glaubten, sich von dem Kriegsgeheul anstecken lässt.


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Kommentare

Eine Antwort zu „Wo ist die Frontlinie? Terroranschläge voraus!“

  1. Rumpelstilzchen

    Martin Sellner berichtete gestern auf Compact, dass der ägyptische Geheimdienst die Israelis offenbar bereits 10 Tage vor dem Angriff gewarnt hatte.

    Sollte dies zutreffen, bestätigt das meine bisherige Annahme, dass die ganze Angelegenheit OBERSUSPEKT ist und man mit dem Allerschlimmsten rechnen muss, inklusive einer totalen Eskalation der Auseinandersetzung.

    Auch unsere Straßen werden sich in zunehmendem Maße in eine bürgerkriegsähnliche Kampfzone verwandeln.

    Auf Bild wird berichtet, dass Palästinenser und andere Araber auch Deutsche angreifen, die für Israel demonstrieren. Da darf man sich auf etwas gefasst machen.

    Andererseits sollte man sich die Wahlergebnisse in Bayern und Hessen vergegenwärtigen. Wie gewählt, so geliefert. Man kann es nicht oft genug sagen.

    Es ist eine einzige Tragödie was hier abläuft und täglich wird es noch desaströser. Das Schlimmste kommt erst noch.