Wie die SPD über wenig bekannten Medienbesitz im Untergrund wühlt und Politiker bekämpft

Man mag es verrottete Demokratie nennen, sicher ist es ein Zeichen von Geringschätzung der Demokratie, was die SPD seit Jahrzehnten aufführt. Diese Partei ist nämlich under cover ein Mediengigant und besitzt Eigentum an Dutzenden Zeitungen, Medien, Druckereien, Rundfunkbeteiligungen und etlichem mehr. Danach muss man allerdings suchen. In der Republik gibt es täglich Millionen Leser und Hörer, die mit SPD-Standpunkten, -Parteipolemik und -Bellizismus gefüttert werden und gar nicht wissen, dass die Partei Eigentümer oder Miteigentümer des gelesenen, gehörten oder gesehenen Mediums ist.

Dieser Medienpartisan, der sich auf politischen Kitschveranstaltungen rühmt, der NSDAP widerstanden zu haben, aber von Parteiendemokratie offenkundig wenig hält, sollte entweder die Karten offenlegen oder – besser – die Beteiligungen abstoßen. Schauen wir in den Tätigkeitsbericht 2021 der SPD-eigenen ‘Deutschen Druck- und Verlagsgesellschaft mbH’ (DDVG) und staunen Bauklötze (hier). 

Der SPD gehören folgende Firmen, Zeitungen und Medien ganz oder zum Teil:

R E G I O N A L V E R L A G E / V E R L A G S G R U P P E N

 Oliva Druck- und Verlagsgesellschaft mbH mit 100%:
ist mit 32,5 % an der Cuxhaven-Niederelbe
Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG beteiligt
(„Cuxhavener Nachrichten“, „Niederelbe Zeitung“)

 Presse-Druck GmbH mit 100%: ist mit 100% an der
Zeitungsverlag Neue Westfälische GmbH & Co. KG
in Bielefeld beteiligt („Neue Westfälische“)

 DDV Mediengruppe GmbH & Co. KG mit 40%
(„Sächsische Zeitung“, „Morgenpost Sachsen“)

 Frankenpost Verlag GmbH in Hof mit 35%
(„Frankenpost“): ist mit 65% an der Nordbayerischer
Kurier Zeitungsverlag GmbH in Bayreuth beteiligt
(„Nordbayerischer Kurier“)

 Suhler Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG mit 30%
(„Freies Wort“, „Südthüringer Zeitung“)

 Druck- und Verlagsanstalt „Neue Presse“
GmbH mit 30 % („Neue Presse Coburg“)

 Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG
mit 23,1 % (u. a. „Hannoversche Allgemeine“,„Neue Presse Hannover“, „Leipziger Volkszeitung“,„Dresdner Neueste Nachrichten“, „Kieler Nachrichten“, „Lübecker Nachrichten“, „Ostsee-Zeitung“,„Göttinger Tageblatt“, „Märkische Allgemeine“)

G R E E N L I F E S T Y L E

 GLG Green Lifestyle GmbH mit 100%: ist mit
100 % an der Avocado Store GmbH, mit 73,16 % an
der Utopia GmbH sowie mit rund 77,97%* an der
ÖKO-TEST AG („ÖKO-TEST Magazin“) beteiligt
* inklusive von der ddvg direkt gehaltene Aktien

S E R V I C E

 Berliner vorwärts Verlagsgesellschaft mbH mit 100%
(„vorwärts“, „Demokratische Gemeinde“)

 FFR Ferien-, Freizeit-, Reiseservice GmbH mit 100%

 IMAGE Ident Marketinggesellschaft mbH mit 100%

 Office Consult GmbH mit 100%

 vorwärts: buchhandlung + antiquariat GmbH mit 100%

 ASK Agentur für Sales und Kommunikation GmbH
(100 %)
W E I T E R E   M E D I E N B E T E I L I G U N G E N

 TP Publishing GmbH (100%)

 dd_vg. Rundfunkbeteiligungsgesellschaft mbH mit
100%: ist mit 9,2% an der Rheinland-PfälzischenRundfunk GmbH & Co. KG, mit 50% an derAudiotainment Südwest (RPR 1, Big FM,Radio Regenbogen) beteiligt

 Dräger + Wullenwever print + media Lübeck GmbH
& Co. KG mit 100%

 Wullenwever print + media Lübeck GmbH mit 100%
(ohne Geschäftsbetrieb)

 tredition GmbH mit 10%

D I G I T A L E I N V E S T I O N S P R O J E K T E

 Bontravo GmbH mit 70%

 next media accelerator Beteiligungsges. mbH
& Co. KG (9,9%)
 next media accelerator 2 Beteiligungsges. mbH
& Co. KG (3,2%)

Wer beispielsweise die “Hannoversche Allgemeine” im Niedersächsischen Wahlkampf liest, könnte sich über redaktionellen Rückenwind für die SPD wundern. Ziemlich sicher wissen die meisten Leser nicht, dass die SPD der größte Kommanditist der herausgebenden Madsack-Gruppe ist, die am selben Fleck wie Ministerpräsident Weil (SPD) zu Hause ist. Den Lesern könnten die sogenannten Nachrichten des Blattes, deren Auswahl und Kommentierung ein wenig klarer werden, wenn sie um die Umstände wüssten. Allein die Madsackgruppe hat laut Wikipedia einen nach Dutzenden zählenden Rattenschwanz weiterer Medienbeteiligungen, in die die August Bebel-Partei als Miteigentümer hineinstrahlt (hier) und ist eine redaktionelle Großküche, deren Produkte auf dutzende Zeitungen verteilt werden.

Das SPD-Teileigentum “Redaktionsnetzwerk Deutschland RND” ist eine redaktionelle Großküche und schießt auf Wagenknecht, die den Kanzler angegriffen hat

Heimtückisch wird der SPD-Medienbesitz, wenn er für Parteizwecke missbraucht wird. Aus Sicht mancher Kritiker ist das ständig der Fall. Aktuell liefert das RND eine Branntmarkung der Politikerin Sahra Wagenknecht ab, die mit ihrer Friedensbewegung den globalistischen Bellizismus der Altparteien und des einjährig gewendeten SPD-Kanzlers angreift. Zur Demonstration vom 25.2.2023 in Berlin schreibt der RND-Autor: “Warum Sahra Wagenknecht eine Gefahr für die Demokratie in Deutschland ist” (hier). Das sagt alles. Der Schreiber ist für die große Masse der Leser nicht kenntlich als mittelbarer Teilangestellter der SPD. Hier findet eine parteipolitische Auseinandersetzung eines Heckenschützen gegen öffentlich Auftretende statt. Solcherlei Täuschung lässt die SPD als das erscheinen, was sie eigentlich immer schon war: Eine sozialistische Kampforganisation, die in der Wahl ihrer Methoden alles andere als transparent ist, die sich nicht auf vergangene Meriten berufen sollte und bei der der Zweck womöglich die Mittel heiligt.


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Kommentare

9 Antworten zu „Wie die SPD über wenig bekannten Medienbesitz im Untergrund wühlt und Politiker bekämpft“

  1. Rumpelstilzchen

    Bei den Spezialdemokraten handelt es sich in Wahrheit um eine MEDIENHOLDING mit angehängtem Parteigeschwür.

    Wenigstens soviel SOLLTE allgemein bekannt sein (Die Hoffnung stirbt zuletzt)

    Zutreffend ist der Hinweis des Autors, dass SEHR VIELE Abonnenten von Propagandaerzeugnissen aus diesem gigantischen Medienkonglomerat nicht die geringste Ahnung davon haben, dass sie frühmorgens beim Frühstück immer in der ESPEDE blättern…hohoho…und damit quasi täglich frei Haus einen sozialistischen Chip ins Hirn getackert bekommen, ohne dass sie dessen überhaupt gewahr werden.

    Aber was kann man schon von einem zeitlebens von der Kita bis in den Sarg indoktrinierten und hirngewaschenen Volk erwarten ?

    Wäre es anders, hätten wir hier möglicherweise mündige Bürger, die ihr SCHICKSALSkreuz nicht bei den “antifaschistischen” Roten, Grünen und sonstigen Bunten machen würden.

    So kommt das eine zum anderen. Es kann bloß besser werden.

    Vielleicht sollte man Presseerzeugnisse ebenso wie Tabak mit Warnhinweisen versehen:
    Vorsicht! Sie lesen gerade SOZIALISMUS/MARXISMUS PUR. Das kann tödlich wirken. VERLENDUNG GARANTIERT. Lesen auf EIGENE GEFAHR. Bitte NUR als SONDERMÜLL entsorgen.

    1. Rumpelstilzchen

      Eine SCHRECKLICH nette Spezialdemokraten-Familie…

      Meisterbetrüger (oder Betrugsmeister ?) Giffey hat neuen Job.

      https://www.focus.de/politik/deutschland/unerlaubtes-fehlen-nach-arbeitszeiten-skandal-hat-giffeys-ehemann-nun-neuen-job_id_186965114.html

  2. Rumpelstilzchen

    Generalfeldmarschall Pissoirius ist bereit für den Marsch nach STALINGRAD

    https://www.freiewelt.net/nachricht/pistorius-keine-rote-linie-bei-ukraine-unterstuetzung-10092431/

    Was die NationalSOZIALISTEN nicht geschafft haben, schaffen die InternationalSOZIALISTEN.

  3. Ralf.Michael

    Das Netz bzw. die Zukunftsmedien gehören Ihnen ( Gottseidank ) nicht, und Dies wird auch immer so bleiben ! Digitalisierung verschlafen ! Und…Wer liest denn heute noch Zeitungen ?

    1. Rumpelstilzchen

      Fast alle Ü 60 lesen heute noch Zeitung und zahlen VIEL GELD dafür.

  4. Selber durchblicken und für Durchblick sorgen, das ist wohl die Devise von Hans Egeler. Ein echter Gewinn für O24 und insgesamt für die Opposition zu unserem heruntergekommenen Alt-Parteien-Selbstbedienungs-Sauladen, der schon lang nicht mehr die Interessen des Landes und der Menschen darin vertritt.
    Ich wohne im Südwesten, die ehemals einigermassen seriösen Lokalblätter hier “Südkurier” und “Schwäbische Zeitung” sind inzwischen auch unlesbar und überflüssig geworden, weil sie mainstreamgerecht alles Kritische weglassen und nur noch voll gleichgeschaltet redundanten Schrott und Regierungspropaganda “berichten”.
    Es gab und gibt hier übrigens ständig “Koróna”-Spaziergänge und Friedensdemos. Kaum ein Wort darüber in den lokalen Käseblättern, überregional sowieso nicht.

  5. Steingrimur Svenson

    Man ahnte da so einiges, aber wenn man die Beteiligungen konkret aufgelistet sieht, wird die Sache klar: So geht das nicht. Zumal auf etwaigen Gewinn aus der Firmentätigkeit die Staatskasse noch einmal das Gleiche, meine ich gelesen zu haben, an Geld drauflegt. Die Plünderung unseres Staates durch die Parteien ist mindestens so schlimm wie die Korruption in etlichen afrikanischen Ländern.

    1. Ralf.Michael

      Afrikanische Länder ? Das ist aber jetzt sehr stark untertrieben, oder ??

  6. Die enge Verquickung der SPD mit der sogenannten “Vierten Gewalt” dient genau wie die ÖR der Machtausübung der Sozialisten und Marxisten. Sowenig wie wir eine Gewaltenteilung zwischen Legislative, Exekutive und Judikative haben, so wenig sind auch die Medien unabhängig. Es ist alles ein monströser Filz, der über viele Jahrzehnte wie Schimmel auf einem Stück Fleisch gewachsen ist.
    Eigentlich darf es so etwas gar nicht geben!
    Da wir das Stück Fleisch = unseren Staat, unsere Gesellschaft nicht einfach in die Mülltonne werfen können wie das vergammelte Stück Fleisch, muss halt dieser Schimmel beseitigt werden. Das wird jedoch nur mit Gewalt gehen. Diese Gewalt muss ganz grundgesetzkonform vom Volke ausgehen!
    Die SPD muss weg!

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