Was man von der neuen “Wagenknecht-Partei” erwarten kann: ******!

Die BILD weiß es natürlich wieder mal zuerst. Das sagt schon alles über den Wert der Nachricht aus, nach der Sahra Wagenknecht nun endlich “ihre” eigene Partei gründen wird. Nach den Landtagswahlen in Bayern und Hessen ist es angeblich so weit. Gegenüber BILD erklärte Wagenknecht, dass ihre neue Partei aus vier Kernpunkten bestehen wird: „Wirtschaftliche Vernunft“, „soziale Gerechtigkeit“, „Frieden“ und „Freiheit“.

So, so “ihre Partei”, also, die erst mal Wagenknecht zur Vorsitzenden wählen muss und dann am besten gleich zur Kanzlerkandidatin kürt, damit verzweifelte Protestwähler nicht aus Wut ein Kreuz bei der AfD machen. Viele hätten der angehenden Gründerin geschrieben, so das Blabla, mit dem das Wischi-Waschi-Programm umspült wird. Es geht im Grunde nur darum, den einen Sozialismus mit einer anderen Art von Sozialismus zu bekämpfen. Klingt sehr vielversprechend. Schauen wir uns die vier Punkte an:

  1. Wirtschaftliche Vernunft? Die Wirtschaftspolitik soll ausgerechnet von einer linken Partei entideologisiert werden, man darf endlich wieder Geschäfte machen? Und der Antikapitalismus, ohne den Linke nicht existieren können?
  2. Soziale Gerechtigkeit, genau, da ist er wieder, der Antikapitalismus, die Umverteilung. Echte soziale Gerechtigkeit würde man mit einer Rückkehr zur Marktwirtschaft erreichen – ohne Wenn und Aber. Jede Einschränkung, zum Beispiel Wagenknechts Vorschlag der Zwangsmitgliedschaft für Selbständige in der Rentenversicherung ist nichts weiter als gequirlte sozialistische Scheisse. Da kann man noch so sehr “Direkte Demokratie” nach Schweizer Vorbild fordern.
  3. Freiheit. Zum Totlachen. Dass überhaupt eine Politikerin der Mauermörderpartei, denn nichts anderes ist die Linke, eine umbenannte SED, dieses Wort in den Mund nimmt, ist eine Verhöhnung der Mauertoten. Wer in dieser Partei jahrelang eine Spitzenposition innehatte und es ehrlich meint, kann nur einen Schlussstrich ziehen und gänzlich die Finger aus der Politik lassen. Sozialismus ist wie ein Hefepilz. Der allerkleinste Rest, der irgendwo noch klebt, kann den ganzen Haufen wieder gärig machen.
  4. Frieden? Ja, die DDR hat keinen Krieg angefangen, aber den eigenen Leuten in den Rücken geschossen. Frieden ist nicht “links”, wie Linke immer betonen. Frieden kann nur dort herrschen, wo Linke nichts zu sagen haben.

Um es kurz zu machen. Nach Punkt 2 kann man gleich aufhören, sich über den Murks Gedanken zu machen. Die Wagenknecht-Partei hat vor allem ein Ziel: Der AfD Stimmen wegzunehmen. Wem könnte das nützen?



Teilen Sie diesen Beitrag

Wende 2024 jetzt bei Telegram beitreten und mitreden: