Was ist schlimmer, die Politik oder das für-dumm-Verkaufen der Leute?

Diese Frage stellt sich für den Beobachter der Berliner Politik, seit der Merkelismus über alle Stränge des Rechtsstaates gehauen hat. Mit Antritt der Ampelregierung hat sich das Problem noch einmal verschärft. Als der Staatsfunk unfreiwillig offenlegte, dass er Anleitungen sechsstellig bezahlt hatte, die die Redakteure das Zurechtbiegen der Nachrichten im Sinne der Haltung und Moral  – das sog. Framing – lehrten, war ad oculos belegt, wie in den Redaktionen gearbeitet werden soll – und wird. 

Leseprobe aus der moralisierenden Framing-Anleitung der ex-Berkeley-Studentin Frau Wehling für die ARD (hier), die gleichzeitig das intellektuelle Notstandsgebiet der Geschwätzfächer ahnen lässt: „Wenn Sie (- die Staatsfunker – Verf.) Ihre Mitbürger dazu bringen wollen, den Mehrwert der ARD zu begreifen und sich hinter die Idee eines gemeinsamen, freien Rundfunks ARD zu stellen … – dann muss Ihre Kommunikation immer in Form von moralischen Argumenten stattfinden“.   Das stieß sogar der FAZ auf (hier): „Wer so redet, … macht aus Bürgern Volksempfänger“ und Michael Klonovsky schrieb treffend: „Ein Volk, ein Staat, ein Sender!“  Trotz der Kritik hat sich am täglich produzierten Framing der Politik, der Staatsfunker und Geradeausdenk-Medien nichts geändert, im Gegenteil, die Zumutungen werden immer toller. 

Man fragt sich, welcher Low-IQ im Volk vermutet wird, wenn ständig balkenbiegende Entstellungen und Verkehrungen geliefert werden

Ein Beispiel für dreistes Framing liefert wieder einmal die Außenministerin, die offenbar nicht nur Russland, sondern auch unserern Verstand ruinieren könnte. In einem Referatartikel der „Epoch Times“ (hier, 13:05) heißt es: „Außenministerin Annalena Baerbock … hat Russland vorgeworfen, die NATO in eine neue Phase der Aufrüstung ‚gezwungen‘ zu haben. Die NATO sei eigentlich eine reine Verteidigungsorganisation, die ‚vertrauensvoll‘ mit Russland zusammenarbeiten wollte …. Aber dieses Vertrauen habe Russland ‚im wahrsten Sinne des Wortes in die Luft gesprengt‘ „.

Beispiel Nato: Ist das eine „reine Verteidigungsorganisation“, die mit Russland „vertrauensvoll zusammenarbeiten“ wollte ?

Man fragt sich, ob nicht nur der senile 79-jährige Obermeister des Krieges in Washington Gedächtnislücken haben, sondern auch Frau B. darunter leiden könnte. Die Nato – eine „reine Verteidigungsorganisation“? Sind die Panzer der Nato-Mitglieder (ohne UNO-Mandat) im Rückwärtsgang und ihre Bomber im Rückwärtsflug im Kosovo, dem Irak, in Syrien, Afghanistan, Libyen und weiteren Ländern eingefallen? Die Nato habe „vertrauensvoll mit Russland zusammenarbeiten wollen“ – sind hier alle Tassen noch im Spind? Ist die Nato nicht den abziehenden, Berlin, Ostdeutschland und andere Länder räumenden Russen nachgestoßen und hat sie mit einer noch nie dagewesenen Feuerkraft von Raketen- und schweren Waffen entlang ihrer Peripherie konfrontiert, an die selbst ein A.H. mit der Wehrmacht 1941 kaum herangekommen wäre? Seit anderthalb Jahrzehnten ständige Truppenmanöver aller Gattungen mit Einfliegen tausender Soldaten samt Gerät aus den USA sollten den Russen also signalisieren, dass man „vertrauensvoll zusammenarbeiten“ wolle? Wie dämlich ist das denn, Frau B.?  Vielleicht hat die Frau die jüngere europäische Geschichte ähnlich liberal im Kopf wie den Verlauf ihres Universitäts-Curriculums.

Der Totalausfall der Medienkritik ist desasterös

Man könnte darüber lachen. Ernst wird es, wenn die grundsätzlich intelligenten Leute in den großen Medien nicht mehr aufmucken, sondern Pfötchen geben und Kritiker noch herunterschreiben. Sind die Medienleute so verschüchtert, dass sie nicht mehr zu denken wagen? Leider reicht schon eine Unterschrift unter einen kritischen offenen Brief  für den Rausflug aus dem Funkhaus (hier), der anschließend keiner Kritik der Medienleute unterlag. Vielleicht liegt hier der Schlüssel zum Verständnis des Totalausfalls. Spitze der Krönung: Die beiden letzten kritischen Frager hat der Regierungsclub „Bundespressekonferenz“ vor kurzem rausgeschmissen.

5 Kommentare

    1. Sie ist, seien wir mal als Männer ehrlich, doch eigentlich recht hübsch. Da hat sie ihr Denkvermögen dann wohl nicht so trainieren müssen.

      1. Ich finde NICHTS an ihr „hübsch“. Sie gleicht mehr einem klein geratenen, infantilen und leicht pummeligen TRAMPEL, welches sich vergeblich mit der deutschen Sprache abmüht.

        In einer Peinlichkeitsshow würde sie mühelos den ersten Platz erringen.

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