Schweizer Kult-Restaurant Walliserkanne akzeptiert nur noch Bargeld

Die Walliserkanne ist ein Restaurant in Zermatt VS, das traditionelle schweizerische Gerichte serviert – und während der Corona-Pandemie für Schlagzeilen sorgte. Die Inhaber wehrten sich gegen die Zertifikatspflicht in Restaurants, die der Bundesrat im Herbst 2021 angeordnet hatte.

Infolgedessen kam es zu mehreren Einsätzen der Regionalpolizei, die das Restaurant versiegelte, was die Betreiber ignorierten. Ende Oktober wurden sie dann von der Polizei verhaftet und bekamen die Wirtepatente entzogen. (Blick)

Inzwischen ist die Zertifikatspflicht Schnee von gestern und das Restaurant wieder geöffnet, wie man auf der Webseite erfahren kann. Nähere Auskunft zu noch laufenden Verfahren können die Inhaber aber derzeit nicht erteilen.

Erst nachdem der gütige, gnadenvolle und grosszügige Bundesrat mit seinen Propheten die Aufhebung  der Zertifikatspflicht am 17.02.2022 beschlossen hat,
sind unsere Innenbereiche wieder geöffnet.

Ab sofort sind alle, ob Geimpfte und Ungeimpfte,
Schwarze und Weisse, Liebe und nicht allzu Böse,
Alte und Junge,
Verheiratete und Ledige, Homosexuelle und Heterosexuelle,
Gläubige und Ungläubige,
Langhaarige und Kurzhaarige  etc.


HERZLICH WILLKOMMEN

Walliserkanne

Und es gibt noch eine weitere Neuerung. Ab sofort können die Gäste nur noch bar mit Schweizer Franken, Euro, und US-Dollar zahlen. Auch Reka-Checks werden akzeptiert. Kartenbezahlungen sind hingegen Tabu, berichtet Nau.ch. Warum nur noch bar bezahlt werden darf, wollen die Betreiber auf Anfrage des Portals nicht verraten.

Möglicherweise steckt dahinter nicht nur eine Abneigung gegen Kreditkarten, sondern handfeste Schwierigkeiten mit den Banken. Die Schließung des Betriebs und die Gerichtskosten haben die Betreiber arg gebeutelt, weshalb auch eingangs auf der Webseite des Restaurants um Spenden gebeten wird. Sehr ungewöhnlich für einen gastronomischen Betrieb, wo Trinkgeld eine Selbstverständlichkeit ist.


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5 Kommentare

  1. Man kann davon ausgehen, dass all die staatsterroristischen Schikanen gegen den Betrieb auch direkte Auswirkungen auf die Bankbeziehungen hatten, weshalb die Barzahlungspflicht mehr als legitim und konsequent ist,
    So kann man dann eben auch keine Konten sperren und wertvolle sowie lebenswichtige Liquidität blockieren.

    Warum soll nicht auch ein Gastrobetrieb um Spenden bitten ? Trinkgeld ? Es ist doch die Frage, wieviele Gäste kommen überhaupt noch, und wieviel Trinkgeld sind diese bereit zu geben, da es ja durch Inflation und andere Probleme auch der normalen Bevölkerung an den Kragen geht.

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  2. Es gibt noch leuchtende Sterne. Das RechteSystem barer gesetzlicher Zahlungsmittel ist zuverlässiger als anderes.

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  3. So müssten alle reagieren. Auch unsere Kinder und Jugendlichen sollte sich daran gewöhnen das man bar zahlt. Denn wenn es nur noch elektronisch geht , kann es passieren das irgendwann mal das Konto gesperrt wird, weil man vielleicht gerade nicht geimpft ist oder so. Und dann? Bei freunden Geld borgen oder klauen? Denkt mal alle drüber nach!!!

  4. „Ungewöhnlich“ ist es angesichts der ruinösen Corona-Schikanen nicht, um Unterstützung zu bitten ! Die mutigen Wirten, die sich weigerten, ihre Gäste auf „Impfung“ zu kontrollieren und sie zu „erfassen“ wurden verhaftet, ihnen wurden alle Konten gesperrt*, deshalb die Bitte um Spenden und Barzahlung.

    Ich werde der Familie ein kleines Geldgeschenk machen. Wer das auch will :
    Familie Aufdenblatten Restaurant Walliserkanne
    Bahnhofstrasse 32 CH – 3920 Zermatt
    info@walliserkanne.ch

    https://www.nau.ch/news/schweiz/coronavirus-ubs-sperrt-spenden-konto-der-walliserkanne-66042056

    1. Verhaftung und Kontensperrung wegen NICHTS. Und das ist der „HOCHDEMOKRATISCHEN“ Schweiz.

      Würden die Schweizer in einer Umfrage heute ihr Land undemokratisch nennen?

Kommentare sind geschlossen.