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Öffentlicher Mordaufruf gegen AfD-Politiker

Wenn in einer öffentlichen Telegramm-Gruppe vermeintliche Mordaufrufe gepostet werden, kann das, wie im Fall Oliver Janich, sehr unangenehme Folgen nach sich ziehen, selbst wenn man im Ausland lebt. Und auch wenn der Verdacht nahe liegt, dass es sich bei dem vermeintlichen Täter möglicherweise um eine Person handelt, die nicht vollumfänglich für ihr eigenes Handeln verantwortlich gemacht werden kann, gab es schon Hausdurchsuchungen, SEK- Einsätze und Haftbefehle. Schließlich kann man nie wissen, wie ernst es auch einer solchen Person sein kann. In jedem Falle aber wird breit darüber berichtet, die Medienportale überschlagen sich förmlich und die Nachrichtensendungen schicken ihre “Reporter-Teams” vor Ort. Außer natürlich, die Bedrohung betrifft eine sowieso unerwünschte Seite, nämlich die rechte.

“Diese scheiß afd will das  hier in Deutschland krieg herrscht die sollen aus der stadtverordneten Versammlung verschwinden und aus dem Bundestag genauso die müssen getötet werden “ und weitere Hasstiraden hat ein Nutzer in der öffentlichen Telegramm-Gruppe “Falkensee zeigt Gesicht” gepostet – mehrfach. Der Verfasser ist den Betroffenen namentlich bekannt, die grüne Vorsitzende der Stadtverordneten-Versammlung erteilte ein Hausverbot und forderte für mindestens eine Sitzung verstärkte Polizeibestreifung an. Es stellte sich schnell heraus, dass es sich bei dem Absender um einen Behinderten handelt, dessen Rechtstatus unklar sei. Ob er unter Betreuung steht und in welchem Umfang diese bestellt worden ist, war nicht in Erfahrung zu bringen. Bekannt sei, dass die Eltern in einem “Bündnis gegen Rechts” engagiert seien und der Sohn sich sehr für Politik interessiere. Wie gesagt, die Presse, nicht mal der Lokalfunk oder das Schülerradio interessieren sich für den Fall. Es gibt eben nichts aufzubauschen, wenn etwas von links kommt.



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