Neues vom Rollator-Putsch

In einer Antwort auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Marcel Emmerich hat das deutsche Bundesjustizministerium erklärt, dass bei Durchsuchungen auf den Plänen der sogenannten Reichsbürger-Gruppe, angeführt von Heinrich XIII. Prinz Reuß, insgesamt 362 Schusswaffen, 347 Hieb- und Stichwaffen sowie 148.761 Munitionsteile beschlagnahmt wurden.

Diese Gruppe hatte laut der Berliner Morgenpost die Absicht, das politische System in Deutschland gewaltsam zu stürzen und eine neue Regierung zu installieren. Der Plan der Gruppe umfasste einen möglichen Angriff auf den Bundestag, bei dem bis zu 16 bewaffnete Personen versuchen sollten, das Parlament zu stürmen. Die Ermittlungen führten zur Festnahme von mehr als zwei Dutzend Verdächtigen, darunter ehemalige Offiziere, Polizeibeamte und ein ehemaliges Mitglied der Alternative für Deutschland (AfD) Partei.

Übrigens: Fast 300 Männer und Frauen arbeiten für den Bundestags-Sicherungsdienst, rund um die Uhr und selbstverständlich bewaffnet. Im Ernstfall würden zudem schnell Spezialeinheiten mit entsprechender Ausrüstung bereitstehen. Sind die furchtlosen Sechzehn vielleicht eher ein Fall für den Psychiater?

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