Verfassungsschutz sieht immer mehr Rechtsextremisten

Ausgerechnet in NRW, der Quasi-Heimat der türkischen Grauen Wölfe, machen nun auch noch Rechtsextreme aus der fast schon ausgestorbenen autochthonen Minderheit den Behörden das Leben schwer. Sie tummeln sich überall, auf Telegram, TikTok und sogar auf dem Damenklo. Es gibt einfach kein Entrinnen. Rette sich wer kann.

Rechtsextremisten stellen für die Terrorabwehr in NRW eine wachsende Gefahr dar. „Die Kampagnen der Rechtsextremisten werden zunehmend professioneller und zielen auf Menschen aus der Mitte der Gesellschaft“, sagte der Chef des Landesverfassungsschutzes, Jürgen Kayser, im Interview dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Montagausgabe). Viele Themen wie der Ukraine-Krieg, der Gasmangel und die Migration „besorgen weite Teile der Gesellschaft und sind damit anschlussfähig. Das ist eine schleichende Gefahr für die Demokratie, vor der man besonders warnen muss“.

Mit seinen gut 550 Mitarbeitern halte der Inlandsnachrichtendienst vor allem Vereinigungen wie die Identitäre Bewegung mit ihrem Ableger „Revolte Rheinland“ im Blick. „Das ist eine Gruppe, die vornehmlich in Bonn und Düsseldorf durch öffentlichkeitswirksame Aktionen in Erscheinung tritt. Dabei werden auch aktuelle Themen wie Gendern und die Queer-Bewegung aufgegriffen“, berichtete Kayser.

Kölner Stadt-Anzeiger

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