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Gerechtigkeit infrage gestellt: Die Vernachlässigung der Jungen im Bildungssystem.

In einer Ära, in der Gleichberechtigung und Fairness zu den Eckpfeilern unserer Gesellschaft gehören, gibt es einen Bereich, der oft im Schatten bleibt: die systematische Benachteiligung von Jungen im Bildungskontext.

Es ist eine unangenehme Wahrheit, die viele überraschen mag, dass Jungen in unserem Bildungssystem oft die Unterlegenen sind. Sie werden häufiger als Mädchen verspätet eingeschult, besuchen seltener das Gymnasium und erreichen schlechtere Bildungsabschlüsse. Von 100 Schülern, die keinen Hauptschulabschluss erreichen, sind 60 Jungen. Diese Statistiken sind alarmierend und sollten uns alle zum Nachdenken anregen.

Hierzu erklärt der schulpolitische Sprecher und parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Dr. Götz Frömming:

„Vergleichsstudien aus dem Jahr 2018 haben gezeigt, dass Jungen die Verlierer in unserem Bildungssystem sind. Jungen werden häufiger als Mädchen verspätet eingeschult, besuchen seltener das Gymnasium und erreichen schlechtere Bildungsabschlüsse.

Angesichts dieser erschreckenden Befunde verwundert es sehr, dass ausschließlich Forschungsprojekte für Mädchen gefördert wurden. Die AfD-Fraktion setzt sich deshalb für eine gerechtere Förderungspraxis ein, die die besonderen Probleme von Jungen berücksichtigt.“

Die bildungspolitische Sprecherin der AfD-Bundestagsfraktion, Nicole Höchst, teilt dazu mit:

„Des Weiteren ist das Problem des „Boys´ Day“ ein Problem an sich, schließlich wird hier versucht, typische weibliche Berufe sprichwörtlich an den Mann zu bringen, welche nicht ohne Grund eher von Frauen erwählt werden. Die Verweiblichung unserer Jungen und Männer soll also damit gefördert werden. Somit sollte man die 1,6 Millionen Ausgabe für den Boys´ Day zum Beispiel lieber in die Berufsorientierung im handwerklichen Bereich investieren. Das märchenhafte Narrativ des ewig unterdrückten Mädchens oder der jungen Frau dient niemandem: Weder Jungen oder jungen Männer noch Mädchen oder jungen Frauen. Der Girls´ Day ist ebenfalls kritisch zu bewerten. Denn laut Berufsbildungsbericht 2022 finden sich die höchsten Ausbildungsvertragslösungsquoten bei Männern in Berufen, in denen vornehmlich Frauen arbeiten und umgekehrt. Es wird Zeit, dass junge Leute ermuntert werden, ihrer Berufung zu folgen und mögen diese auch noch so stereotyp sein. Die Geldverbrennung zur Erreichung einer ideologisch herbeigesehnten Geschlechterparität in Berufen muss zum Wohle aller der Realität weichen.“

Trotz dieser alarmierenden Erkenntnisse scheint die Bundesregierung die Probleme von Jungen in der Schule zu ignorieren. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion zur Benachteiligung von Jungen im deutschen Bildungssystem hervor (Drucksache 20/7301). 

Diese einseitige Förderungspraxis ist nicht nur ungerecht, sondern auch kurzsichtig. Es ist klar, dass Jungen in der Schule besondere Herausforderungen haben und dass wir diese verstehen und angehen müssen, um ihnen zu helfen, ihr volles Potenzial zu entfalten.

Eine bemerkenswerte Beobachtung ist, dass Jungen tendenziell besser abschneiden, wenn sie männliche Lehrer haben. Dies deutet darauf hin, dass das Vorhandensein von männlichen Rollenmodellen in der Schule einen positiven Einfluss auf die Leistung von Jungen haben kann.

Es ist an der Zeit, dass wir die Benachteiligung von Jungen in der Schule ernst nehmen und Maßnahmen ergreifen, um sie zu beheben. Die AfD-Fraktion setzt sich für eine gerechtere Förderungspraxis ein, die die besonderen Probleme von Jungen berücksichtigt.



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Kommentare

  1. Wenn genug Muslime im Lande sind, dann werden die Jungen bevorzugt und Mädchen brauchen keinen Unterricht…wozu auch. Die sind für andere Aufgaben vorgesehen !

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