Früher Nazi-Propaganda – heute Genderwerbung: Niklas heißt jetzt Nina

Früher stand das ARD Tochterunternehmen „Degeto“ im Dienste der Reichsregierung unter Adolf Hitler und produzierte Propaganda am laufenden Band. An diesem Prinzip hat sich bis heute nur wenig geändert, wie man liest. Die Inhalte sind dem Zeitgeist angepasst, der Dienstherr nun ein anderer. Um reine Unterhaltung geht es allerdings ganz offensichtlich nicht.

So wirbt die ARD für ihren neuesten Streifen auf Kosten der Zwangsgebührenzahler:

Gestern endeten die Dreharbeiten zum neuen „Endlich Freitag im Ersten“-Film „Draußen anders“ (AT) mit Arian Wegener in der Rolle der Nina, mit Friederike Becht als Mutter Simone, Ulrich Brandhoff als Vater Martin, Michael Wittenborn als Opa Thilo sowie Ludwig Samuel Ott als Bruder Ben, Max Appenroth als Mike Sahin vom Trans* Netzwerk u. v. a.

Das Drehbuch stammt von Angela Gilges, Karin Herberlein und Christopher von Delhaes. In Szene gesetzt wird „Draußen anders“ (AT) von Karin Herberlein. Gedreht wurde vom 26. April bis zum 31. Mai in Berlin.

Zum Inhalt

Die achtjährige Nina (Arian Wegener) ist selbstbewusst und lebenslustig, bei ihrer Geburt ist allerdings ein Fehler passiert: Sie wurde als Niklas geboren. Für Nina ist klar, dass dieser Irrtum behoben werden muss. Sie fasst sich ein Herz und teilt ihrer Familie mit, dass sie schon immer ein Mädchen war und endlich als solches leben möchte. Von Opa Thilo (Michael Wittenborn) gibt es volle Unterstützung für die mutige Grundschülerin. Doch ihre ohnehin zerstrittenen Eltern Simone (Friederike Becht) und Martin (Ulrich Brandhoff) sowie Bruder Ben (Ludwig Samuel Ott) brauchen Zeit, um mit der Neuigkeit klarzukommen. Alte Streitigkeiten brechen wieder auf. Auch in Ninas Umfeld, unter den Nachbar*innen und in der Schule, tun sich nicht alle leicht. Hält die Familie trotzdem zusammen – und zu Nina?

„Draußen anders“ (AT) ist eine Produktion von Schiwago Film (Produzent: Martin Lehwald, Producer: Philipp Goeser) im Auftrag der ARD Degeto (Redaktion: Katja Kirchen, Stefan Kruppa) für die ARD. (Quelle: ARD)

In der „Wikipedia“ hat man bislang vergessen, die Spuren zu verwischen:

Das Unternehmen wurde 1928 als Deutsche Gesellschaft für Ton und Film e. V. gegründet und produzierte und vertrieb in den 1930er und 1940er Jahren Propagandafilme für die Reichsregierung Hitlers. Es firmierte seit 1937 als Degeto–Kulturfilm G.m.b.H., ab 1942 als Degeto Film GmbH. Nach der Reaktivierung 1952 durch das Land Nordrhein-Westfalen und den Hessischen Rundfunk war das Unternehmen ab 1954 zunächst im Besitz der Werbung im Rundfunk GmbH, einem Tochterunternehmen des hr, und wurde 1959 von den ARD-Anstalten gemeinschaftlich übernommen.

Die Degeto erwirbt für ihre Gesellschafter Lizenzen an Fernsehsendungen aller Art, insbesondere Spielfilmen und Serien. Dazu werden auch Sendungen kofinanziert, Produktionsbeteiligungen geleistet, Eigenproduktionen hergestellt und Synchronisationen ausländischer Produktionen in Auftrag gegeben. Hierfür steht der Degeto von ihren Gesellschaftern ein jährliches Budget von zurzeit (Stand 2017) rund 400 Millionen Euro zur Verfügung. Na sowas!

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