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Deutschland ist nicht souverän.

Wittlich. Die Informationen flossen wie so oft, wenn es um Messertote geht, sehr spärlich. Bei dem Opfer handelt es sich um den Geschäftsführer einer Sicherheitsfirma, der auch als Kampfsportler bekannt war. Dann stellte sich heraus, dass die beiden Tatverdächtigen US-Soldaten sind. Die deutschen Behörden sind nicht mehr zuständig. Deutschland ist nicht souverän.

Die Polizei informiert untertänigst:

Nach der Auseinandersetzung auf der Wittlicher Säubrennerkirmes in der Nacht zu Samstag, dem 19. August, bei der ein 28-Jähriger aus Wittlich verstarb führten die intensiv betriebenen Ermittlungen im Verlauf des gestrigen Tages zunächst zur Identifizierung der Vierköpfigen Personengruppe, die in Tatortnähe durch Zeugen beobachtet wurde. Im Weiteren erhärtete sich der Verdacht gegen die beiden Männer aus dieser Gruppe im Alter von 25 und 26 Jahren. Bei diesen handelt es sich um US-amerikanische Militärangehörige, die gemeinsam mit Freunden die Säubrennerkirmes besuchten. Die Staatsanwaltschaft Trier gibt daher das Verfahren, dem NATO-Truppenstatut entsprechend, an die amerikanischen Strafverfolgungsbehörden ab.

Aus diesem Grund wurde das Office of Speacial Investigations (OSI), die Ermittlungsbehörde der US Airbase Spangdahlem, frühzeitig in die weiteren Ermittlungen eingebunden und übernimmt diese ab dem heutigen Tag.

Eine Übergabe der beiden gestern festgenommenen Männer an die Amerikanischen Ermittlungsbehörde erfolgte soeben.



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Kommentare

  1. Das hübsch geschnürte Päckchen mit den ungenießbaren Früchtchen wurde feierlich ( im Rahmen eines feuchten Umtrunks?) übergeben.

    MIssion accomplished.

    Jetzt entscheidet das Besatzungsregime, ob die beiden ehrenwerten Totmacher dafür überhaupt zu tadeln sind. Vielleicht werden sie zur Strafe an die Ukro-Front abkommandiert…

  2. AKUTE LEBENSGEFAHR

    Ich will mal noch auf einen anderen wichtigen Aspekt in diesem Kontext hinweisen:

    Das Tatopfer war Security-Chef und Kampfsportler. Gegen Messerangriffe hast du auch als Kampfsportler keine Chance, das bestätigen WIRKLICH VERSIERTE und SERIÖSE Selbstverteidigungskoryphäen und Straßenkampfspezialisten unisono.
    Selbst ein ungeübter Messerangreifer wird dir im Zweifelsfall tödliche Verletzungen beibringen. Eine MesserABWEHR ist praktisch NICHT MÖGLICH. Messer sind so ziemlich das heimtückischste und gemeingefährlichste Nahkampfwerkzeug, was es gibt.

    Nicht zufällig zieht die Polizei die SCHARFE SCHUSSWAFFE, wenn sie sich einem Messerakrobaten gegenüber sieht. Ich möchte deshalb an dieser Stelle jeden warnen, der meint, in einer solchen Situation den Helden spielen zu müssen. Das wird im Zweifel tödlich für den Helden ausgehen.

    Bei einem Messerangriff, oder wenn zu befürchten ist, dass der Gegner ein Messer ziehen wird, kann deshalb nur eine einzige Empfehlung wirklich guten Gewissens gegeben werden: Möglichst schnell vom Acker machen !
    Im konkreten Fall ist davon auszugehen, dass die beiden US-Militärs dazuhin im Messerkampf geübt waren, was so einen Kampf noch tödlicher macht, als er ohnehin schon ist.
    Also: Tut euch und euren Familien den Gefallen und spielt NICHT den Helden in so einer Situation. Das geht garantiert INS AUGE.

  3. Auch als “Kampfsportler” sollte man sich DRINGLICHST von Messer-Fachkräften fernhalten. Denn diese sind tödlich. Eine wirklich effektive Messer-Abwehr ist selbst bei ungeübten Angreifern – im konkreten Fall handelte es sich mutmaßlich um geübte US-Soldaten – so gut wie unmöglich. Wer etwas anderes behauptet, hat entweder keine Ahnung oder er lügt wie gedruckt.

    Also besser in solchen Fällen nicht den Helden spielen. Das fördert die Gesundheit.

  4. stimmt-
    flucht ist immer besser… aber als kampfsportler habe ich immer noch die besseren chancen gegenüber müller und schulze… und :
    im erfolg darf ich ihn auch erschlagen , rübe ab im gefecht… das wäre der einzige trost- er oder ich… gute aussergewöhnliche trainingsvorlage… straffrei und ehrend allemal…

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