Bundesregierung informiert über „Regenbogenportal“

Die Kampagne läuft. Passend zu den peinlichen Auftritten der deutschen Fußballnationalmannschaft, bringen die Parteien im Bundestag erneut das „Regenbogenportal“ des Bundesfamilienministeriums ins Spiel, damit auch der letzte Steuerzahler begreift, dass seine Abgaben wirklich nur für die gute Sache verwendet werden.

Als Stichwortgeber diente die FDP mit einer kleinen Anfrage, deren Beantwortung nicht lange auf sich warten ließ. Was der bunte Spaß kostet erfährt man nicht, aber dafür kann man so lustige Geschichten lesen, wie dunkelhäutige „inter*Personen“ ein Kind bekommen können. Oder auch, wie eine dunkelhäutige Ärztin LSBTIQ-Personen vor Corona beschützt. Und wer noch mehr wissen will, hat sicher eine der 250 Anlaufstellen in der Nähe.

Schön, dass man auch über die ganzen neuen Abkürzungen aufgeklärt wird. So steht beispielsweise unter einem Foto „Ein BIPoC Kind hat ein pinkes T-shirt an, auf dem ein Einhorn mit Regenbogenmähne abgebildet ist.“ Da weiß doch jeder, was gemeint ist, nicht wahr? Ganz wichtig ist auch folgende Passage in dem zum Foto gehörenden Artikel:

„In rechtspopulistischen Debatten werden Regenbogenfamilien nach wie vor diffamiert. Außerdem finden Kinder aus Regenbogenfamilien ihre Familienwirklichkeit mehrheitlich weder in Schulbüchern noch im pädagogischen Alltag wieder. So gehören Kinderbücher, die die Vielfalt von Liebes- und Lebensformen in Deutschland widerspiegeln, nach wie vor nicht zum Standardrepertoire unserer Kitas.“