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#NeuralHash: Apple verzichtet jetzt doch auf Kinderporno-Scan

Im letzten Jahr sorgten die Pläne von Apple für einen Sturm der Entrüstung. Mittels einer Technologie, genannt #NeuralHash, wollte der Konzern die Endgeräte der Nutzer auf verdächtige Kinderpornodateien scannen lassen. Der Umfang war zunächst nicht klar, zuletzt hieß es, dass nur Geräte, also Mac-Computer, iPads und iPhones gescannt würden, wenn diese die iCloud als Datenspeicher für Fotos und Videos nutzen würden. Natürlich alles nur zum Besten und ohne jede Verletzung der Privatsphäre, da die Hashwerte bekannter Kinderpornodateien mit denen auf den Geräten abgeglichen werden sollte.

Aus der Fachpresse hagelte es Kritik.

Wird die Kinderporno-Scanner-Idee tatsächlich umgesetzt – aktuell schaltet Apple trotz einer enormen, weltweiten Kritikwelle zahlloser Experten auf stur – werden sich die Diktatoren und Freiheitsfeinde künftig die Finger nach iPhone-Nutzern lecken. Deren Geräte kann man ja a) leicht knacken (siehe Pegasus) und b) kommen sie ja gleich mit integrierter Schnüffelsoftware! Dystopischer kann man sich die Zukunft kaum vorstellen.

heise online 

Auch fragte man sich, was denn der Abgleich mit teils Jahrzehnte alten Dateien soll, die bei allen möglichen Razzien beschlagnahmt worden sind. Wie können dadurch Kinder vor Missbrauch geschützt werden? Kaum ein Täter wird wohl Bilder illegal im Netz kaufen und dann von seinem iPhone in der Cloud speichern oder weiterversenden. Die Täter von heute bringen Kinder dazu, sich selbst nackt zu fotografieren und ihnen die Fotos dann zu zu senden.

Mit der Ankündigung neuer iCloud-Funktionen ließ Apple nun wissen, dass das Unternehmen seine Pläne in Bezug auf Kinderporno-Scan nicht mehr verfolgt, erfährt man auf MacWelt.

Die neue Strategie sei es, sich auf die iMessage-Analyse zu konzentrieren. Eltern können ihren minderjährigen Kindern eine ab Werk ausgeschaltete Funktion aktivieren, mit der vor dem Versenden ihrer Bilder, diese auf Nacktheit überprüft werden. Werde ein Bild mit viel nackter Haut festgestellt, wird das Kind davor gewarnt, auf den Absende-Knopf zu drücken, heisst es weiter.

Die Nutzer können erstmal aufatmen. Hat der Konzern nun Verständnis gezeigt oder ging es vielleicht nur darum, technischen Aufwand zu reduzieren?


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Kommentare

  1. Mit dieser Technologie verhält es sich nicht anders, als mit dem Kampf gegen den Terror, dem Kampf gegen den Klimawandel, dem Kampf gegen Covid-19 oder bspw. dem Kampf gegen Geldwäsche.

    All diese propagandistischen „Kampf-Projekte“ – besser: Nebelkerzen – werden permanent dazu benutzt, Freiheitsrechte der Menschen immer mehr einzuschränken oder komplett auszuhebeln.

    Der Bürger befindet sich ständig unter UNfriendly Fire.

  2. Das können und werden sie sich nicht erlauben. Denn dann würden viele der Eliten entdeckt werden und das große Geld machen mit Kinderund Tierpornos wäre vorbei. Und wer lässt sich so einfach seine Einnahmequelle und krankhaft abnormen Hobbys streitig machen. Sollte sich Apple das wagen, würde er morgen nicht mehr am Markt sein.

  3. Ich wünsche mir eine App, bei der ich ein Gesicht oder einen Namen scannen kann und sofort Zugriff auf das Vorstrafenregister der Person habe, gleichfalls einen Abgleich mit aktuellen weltweiten Fahndungslisten (natürlich keine Meinungsdelikte, sondern richtige Straftaten!).
    Wenn ich eine Menschenmenge sehe (mit der Kamera oder im laufenden Fernsehprogramm), dann soll die App diejenigen im Bild markieren, zu denen etwas vorliegt – nicht nur Straftaten, sondern z.B. auch Corona-Impfpropagandandisten, Klimaterroristen, Teilnehmer an Systemparteitagen, Systempresslinge, Internetzensoren, Schlepper, Weltverschwörer, Verschwörungsleugner, Antifas etc., die ja im weitesten Sinne auch Straftäter sind, die meisten wohl wegen propagandistischer Beihilfe zum Völkermord!
    Sollte wieder eine Wende wie 1989 stattfinden, dann müssen die Wendehälse, also die zum Schein gewendeten BRD-Leute, durch eine BRD-Bürger-Warn-App kenntlich gemacht werden (analog zur „Reichsbürgermeldung“ des BRD-Regimes oder zum Uiguren-Alarm in China), um ihren Einfluß auf die künftige Politik auszuschließen usw.
    Man halte dem nicht die Gefahr eines Mißbrauches dieser Möglichkeiten entgegen – der Mißbrauch ist ja sowieso schon geplant bzw. findet bereits statt. Ihr Ge-brauch darf aber keine Einbahnstraße nur für die Feinde der Menschheit sein!

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