Pro-russischer Hackerangriff auf Behörden verhindert

Das Ministerium für Wahrheit, pardon, für Inneres, Bau und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern informiert:

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Die pro-russische Hackergruppe „Killnet“ hat Cyberangriffe auf Webseiten deutscher Sicherheitsbehörden, Ministerien und Politiker verübt. Auch eine Behörde der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern war in der vergangenen Woche davon betroffen.

Es kam es zu keinerlei Einschränkungen für die IT-Systeme im Rechenzentrum des Datenverarbeitungszent-rums Mecklenburg-Vorpommern (DVZ). „Das zeigt, dass unsere Sicherheitsteams, insbesondere das CERT M-V gut vernetzt sind sowie unsere Cyber-Sicherheitssysteme funktionieren“, sagte Digitalisierungs- und Innenminister Christian Pegel.

Es wurden bundesweit so genannte „Verfügbarkeitsangriffe“ (Distributed Denial of Service; DDoS) – Angriffe auf ein IT-System bzw. einen IT-Dienst, in deren Folge die Verfügbarkeit für andere Nutzer abnimmt oder das angegriffene System „lahmgelegt“ wird – festgestellt. Während der Analyse und Bewertung dieses Ereignisses wurde festgestellt, dass es sich nicht um einen technisch anspruchs-vollen Angriff handelte, bei dem zum Beispiel neuartige Sicherheitslücken ausgenutzt werden.

„Unsere Cyber-Sicherheitssysteme haben den Angriff frühzeitig detektiert und abgewehrt, bevor dieser das Datenverarbeitungszentrum M-V erreicht hat“, verbildlicht Christian Pegel. Weiter sagte der Minister, dass das CERT M-V sowie die Sicherheitsexperten der DVZ Erfahrungen im Umgang mit solchen Verfügbarkeitsangriffen und deren technischen Spezifika besitzen. So haben die Sicherheitsexperten längst Schutzmaßnahmen etabliert, so dass solche Angriffe keine Wirkung zeigten.

„Und: Aus jedem weiteren Angriff lernen unsere IT-Sicherheitsleute. Auch dieser Angriff jetzt hat einen weiteren Zyklus im Verbesserungsprozess initiiert, damit wir in Zukunft noch schneller reagieren können“, so Christian Pegel.

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