Wirf das Kreuz ins Osterfeuer

Seien wir uns bewußt, dass auch die Kreuzigung missbraucht werden kann, um Gläubige und die Menschheit allgemein mittels des starken morphogenetischen Feldes “Kreuzigung” gefangen zu halten. Dies bedeutet, dass die Menschen in einem “Fadenkreuz” zappeln, ja gleichsam gefangen sind in dem Glauben, durch eine selbstauferlegte, geduldig ertragene Kreuzigung, Jesus nachzufolgen. Sie vergeuden ihr Leben in dem Glauben, sich durch ihre seelische und geistige Kreuzigung und dem damit einhergehenden Leid im Diesseits ein Recht auf Seligkeit im Jenseits zu erwerben.

Andere Menschen wiederum erbringen sinnlose Opfer in dem Glauben, damit in den Märtyrerstatus erhoben zu werden. Nicht wenige “Gläubige” befriedigen damit eine pervertierte Eitelkeit, die nichts mit wahrem Christentum zu tun hat.

Neben Eitelkeit und Narzissmus kleben zahlreiche Gläubige und Ungläubige am Kreuz der Überzeugung fest, dass es Teil des Lebensinnes sei, für andere, weniger glückliche und ärmere Menschen Opfer bringen zu müssen. Dahinter steht die Angst vor Strafe, wenn man nicht teilt. Welcher kleinliche, strafende Gott würde so etwas Unverschämtes fordern? Wer wollte überhaupt an solch einen rachsüchtigen Gott glauben? Diese Art Gott – Jahwe – gehört ins Alte Testament, jedoch nicht in unser Neues Testament und ist nicht Teil unseres wahren, christlichen Glaubens. Denn wie Jesus gesagt hat:

Amen, amen, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen.
Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört.
Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden.
Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.

(Joh 10. 7-10)

Es ist daher gut und richtig, in Fülle, in Zufriedenheit zu leben, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, weil es anderen vermeintlich schlechter geht.

Es ist richtig, sich zuerst um seinen Partner, seine Familie und seine Verwandten zu kümmern und fordernden Fremden erst dann etwas zu geben, wenn etwas übrig ist und wir freiwillig teilen möchten.

Es ist richtig, sein Haus, sein Land und seine Grenzen vor Menschen zu schützen, die falsche Solidarität einfordern, weil sie die Mühen nicht auf sich nehmen wollten, sich in ihren Ländern selbst ein Leben unter schwierigen Umständen aufzubauen.

Es ist richtig, das jeder selbst für sich sorgen und Verantwortung für sein Leben übernehmen muss.

Es ist richtig, nur den Schwachen zu helfen und all jenen, die zwei gesunde Hände haben und stark sind, nichts zu geben.

Es ist richtig, all jene zur Rechenschaft zu ziehen und zu kreuzigen, die unser Geld stehlen, uns belügen und uns und unsere gekreuzigten, geschlachteten und vergewaltigten Kinder als Kollateralschaden für ein größeres Ganzens – sprich: Die Bereicherung bestimmter Interessensgruppen – betrachten.

Es ist richtig, ein Leben in Fülle einzufordern und dabei zunächst nur an sich, seine Familie und sein Land zu denken.

Werft das Kreuz der Unterdrückung fort

Wir haben lange genug dem Feind die andere Wange hingehalten, damit die Menschen erkennen, dass wir das Opfer sind und der Feind voll List und Tücke seit Jahrzehnten nichts anderes im Sinn hat, als sich unser Geld, unser Wissen und unser Land an sich zu reißen.

Es ist nun an der Zeit, das falsche Kreuz abzulegen und neu aufzuerstehen aus den Ruinen jahrzehntelanger Unterdrückung.

Es gilt zu erkennen, dass die Erzählung, selbst ein Kreuz tragen zu müssen, Fremde zum eigenen Schaden bevorzugen zu müssen, die eigenen Kinder für satanische Solidarität opfern zu müssen, wie Abraham seinen Sohn, eben genau das ist: Nichts weiter als eine Erzählung, ein Märchen, eine hinterhältige, alttestamentarische, emotionale Erpressung Jahwes, der so häßlich, rachsüchtig und niederträchtig ist wie unsere verfaulten, parasitären Duttmänner, Latteschlürfer, Mädchenärmler, Grüninnen und Feministinnen, die er mit seiner Gier und Rachsucht korrumpiert hat.

Wir feiern Ostern, das Fest der Auferstehung. Das Fest, an dem wir uns über die Niederungen der gierig winselnden, als unschuldige Einhörner verkleideten Parasiten in der Politik, der Finanz, der Kirche und in den Unternehmen erheben. Das Fest Ostaras, der Göttin des Frühlings und der Fruchtbarkeit.

Wir feiern das christliche Licht der Auferstehung, das die dunkelsten Ecken beleuchtet und die Kellerasseln der umnachteten, gierigen Menschen aufschreckt.

Die Fülle gehört uns, wir müssen sie nicht teilen

Uns wurde das Leben in Fülle versprochen. Es ist unser Geburtsrecht. Niemand, schon gar nicht Menschen und erst recht nicht fremde Menschen haben das Recht, uns unser Geld, unsere Häuser, unser Essen, unser Land oder unsere Kinder zu nehmen. Denn wir haben uns all dies verdient. Wer unsere Fülle stehlen will, ist ein Dieb und muss vertrieben werden, bevor noch mehr unserer Alten, denen wir unsere Fülle zu verdanken haben, aus ihren Heimen für skrupellose Fremde und geldgierige, einheimische Diebe vertrieben werden.

Feiern wir also ein Ostern der Fülle und werfen wir den Glauben daran, dass wir für fremde Menschen Opfer zu bringen hätten, in den Müll. Die Kreuzigungsgeschichte hält uns am Boden und macht uns klein. Schleudert das Kreuz weg, zerhackt es zu Brennholz und zündet ein wunderbares Osterfeuer damit an.

Quelle: Beischneider.net


Mehr von Opposition 24

Mit einem kostenlosen Abonnement erhalten Sie alle Beiträge per Email



Kommentare

4 Antworten zu „Wirf das Kreuz ins Osterfeuer“

  1. Nero Redivivus

    Liebe Deinen Artgenossen, denn nur Er ist Dein Nächster!

    2
    2
  2. Das Bibelzitat passt nicht zu den weiteren Schlussfolgerungen, sondern bezieht sich auf falsche Götter.

    Die Idee der Entsolidarisierung ist ja die des Neoliberalismus. Und die hat mit der Bibel gar nichts gemeinsam.

    Jesus war ein radikaler Extremist. Einer der heute vom Verfassungsschutz beobachtet würde, dessen Versammlungen unter Vorwänden verboten würden und den man in Erpressungsmedien fortwährend denunzieren würde.

    Und radikal war er auch in der Haltung zum Reichtum: Denn es geht in diesem Leben nicht um eigenen Wohlstand. So geht halt eher ein Kamel durch ein Nadelöhr als dass irgendein Neoliberaler in den Himmel kommt.

    Wo sich die Lehre Jesu mit dem Sozialstaat aber beißt, ist die Unmittelbarkeit der eigenen Hilfsbereitschaft gegenüber Menschen im eigenen Umfeld (der Nächste) gegenüber das Erpressen vor Hilfbsereitschaft durch das System und dann eine massive Umverteilung und Subventionsorgie zugunsten Fremder und vieler, die keiner Hilfe bedürfen, wie den Reichen, den Superreichen und den Megareichen, die sich am Staat noch reicher machen.

    Heißt dass, dass man in einem Schuldgeldsystem reich sein darf?
    Nein, ganz sicher nicht. Denn jeder Euro, den man besitzt ist die Schuld eines anderen.

    Wir können dem System der modernen Steuersklaverei, ohne Reichtum um Steuerprivilegien zu nutzen, in dem System kaum entgehen.

    Wären wir Jesus, so würden wir uns weigern, bei einem Staat mitzumachen, der ein Rechtssystem des Teufels verkörpert.

    In dem Sinne, dass man anderen Menschen Leid und Schaden zufügen darf, wenn man dann eine Kompensation in Schuldgeld bezahlt. Oder wo Grenzwerte festgelegt werden, wie weit man seinen Nächsten vergiften darf. Schaut man sich das Ganze System an, dann verkörpern alle, die daran teilnehmen, den Mensch gewordenen Teufel.

    Ruht Euch nur in Wohlstand und der Obrigkeitsliebe aus. Im Himmel werden wir uns nicht treffen.

    Wenn man seine nächsten lieben würde, wie sich selbst, dann würde man natürlich deren Leid durch Armut nicht ertragen können. Und man hilft am Besten, in dem man ihnen Möglichkeiten gibt, selbst für sich zu sorgen…

    Also nicht mit 100.000 Bauauflagen, Bebauungsplänen, die Leute in teure Mietwohnungen zwingen, wenn Sie sich mit eigener Arbeit auf Gottes Erde Häuser oder Behausungen bauen könnten. Mit 100.000den Auflagen verhindern, dass sie sich ein bisschen Vieh halten und Gemüse anbauen. Und mit 100.000den Auflagen verhindern, dass sie z.B. ein kleines Geschäft führen, wo sie z.B. etwas selbstgemachtes am Wegesrand verkaufen.

    Und dass aller Grund und Boden 1% gehört und die verhindern, dass Arme Menschen sich mal ein Stück Gottes Erde zum existieren nehmen, das geht auch gar nicht.

    Der Autor huldigt Moloch oder Mammon oder den jüdsichen Geldverleihern im Tempel, die nach Vorbild Jesu mit der Peitsche und nicht mit unendlichen Rettungsfonds behandelt werden müssten. Alles ein Finanzsystem… Der Teufel sei mit Euch…

    2
    1
  3. Ralf.Michael

    Heute feiern wir Ostara`s Geburtstag, das uralte Frühlingsfest von vor der Zeitrechnung, und am 20.4. ist schon wieder der nächste Geburtstag….

    1. Nero Redivivus

      … aber dann kracht’s richtig, gell?