Die frohe Botschaft. Danke!

Liebe Leser, Mitstreiter, Unterstützer,

euch allen ein frohes Osterfest und vielen Dank für alles. Danke für Zuspruch, Hinweise, Lob, Kritik und Unterstützung.

Viele Menschen wissen gar nicht, dass seit dem Konzil von Nicäa im Jahr 325 das jüdische Passahfest und das christliche Ostern nicht mehr auf das selbe Datum fallen. Wie schon bei der Verlegung des „siebenten Tags“, des jüdischen Sabbats, an dem man ruhen soll, auf den Sonntag, ging es darum, sich vom Judentum abzugrenzen. Es war also weniger der Glaube, sondern knallhart kalkulierte Politik, die das Brauchtum der Christen bis heute geprägt hat.

Über die heidnischen Ursprünge von Ostern ist noch weniger bekannt. Geht es auf die Frühlingsgöttin Ostara zurück, wie von den Gebrüdern Grimm vermutet oder lautete ihr Name nach den Schriften des Kirchenhistorikers Beda „Eostrae“? Bekannt ist, dass die Frühlingsfeste mit bemalten Eiern als Fruchtbarkeitssymbole stets auf den 21. März, den Frühlingsanfang, fielen und wesentlich älter als das Juden- und Christentum sind. Da fällt mir ein, dass die „Wissenschaft“ dieses Datum vorverlegt hat und der „meteorologische“ Frühling am 1. März beginnt und auch die anderen Jahreszeiten auf den ersten Tag des jeweiligen Quartals gelegt worden sind. Das Motiv liegt wohl auch hier in der Ablehnung – in diesem Falle von Glaube und Religionen allgemein. Eine traurige Ausgangslage.

Wie feiert man nun „richtig“ Ostern? Nun, wir werden wieder etliche Kilometer im Diesel-SUV fahren, um Freunde und Verwandte zu sehen. Frohe Ostern oder was auch immer!

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