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Die überhöhten Identitären

Kleiner Nachschlag zu „Hilflos im Reichstag: Einreiseverbot für Sellner“: Mit dem Manöver, überhaupt mit sämtlichen Attacken gegen einzelne Akteure, wird ihre Bedeutung durch das Politkartell erhöht und werden sie auf ein Podest gestellt, das wahrlich nicht ihre Bühne ist. Martin Sellner als Intellektuellen und Vordenker zu verkaufen ist indes ein Husarenstück besonderer Güte. Da haben beide Seiten quasi Hand in Hand gearbeitet. Chapeau, nicht zu verwechseln mit einem ähnlich klingenden Hundefutter, aber auch an Berufsjugendlichen nagt der Zahn der Zeit und die hat sich schon längst überholt.

Der Widerstand ist breiter, als die Medien behaupten. Einzelne Köpfe, auch die AfD als Partei repräsentieren die Bewegung nicht als Ganzes, das System bricht auch ohne sie zusammen, weil seine Zeit gekommen ist.



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Kommentare

  1. Durch das Herausstellen einiger prägnanter Köpfe des Widerstands soll dem interessierten “Schlafschafpublikum” der LEIBHAFTIGE HÖCHSTSELBST propagandistisch auf den Präsentierteller gehievt werden, im Rahmen des ebenso kuriosen wie auch ominösen “Kampf gegen Rechts”, um dort den richtigen Gruselfaktor zu schaffen, mit dem Ziel, diese zur Kreuzigung, äh…zum Kreuzchen an der “richtigen” Stelle zu animieren und zu motivieren.

    Das ist quasi eine Art PsyOp sui generis…

  2. Grünen-Abgeordnete zeigt Hitlergruß und sagt „Heil Hitler“ Medien berichten auf Sparflamme und ohne größere Empörung

    Stellen Sie sich für einen Augenblick vor: Ein Abgeordneter der AfD fährt betrunken mit dem Auto, wird von der Polizei angehalten, zeigt daraufhin den Hitlergruß und ruft zweimal: „Heil Hitler!“

    Ich denke, es benötigt nicht allzu viel Fantasie, um sich auszumalen, wie das Echo in den großen Medien ausfallen würde. Wir würden aktuell kaum von etwas anderem anderes hören, die Hetze gegen die AfD würde noch stärker, die Verbotsforderungen noch lauter.

    Genau das, was ich eingangs beschrieben habe, ist jetzt in Berlin passiert. Allerdings war der Übeltäter nicht ein Abgeordneter der Stigma-Partei AfD, sondern Jutta Boden, Bezirksverordnete der Grünen aus dem Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.

    Laut „Bild“ ergab ein Alkoholtest bei der Dame einen Wert von 1,34 Promille. Bei der Kontrolle wurde die Politikerin demnach gegenüber den Beamten ausfällig, zeigte dann den Hitlergruß und sagte zweimal „Heil Hitler“.

    Die großen Medien berichten zwar über diesen Fall – weil er zum Verschweigen gar zu drastisch wäre. Aber die Meldungen laufen nicht prominent und groß, sondern eher im Kleingedruckten, im unteren Bereich der Nachrichtenseiten oder nur in Rubriken.

    Empörung? Fehlanzeige! Es wird eher pflichtschuldig berichtet. Weil für die großen Medien die Grünen per se die Guten sind. Und die AfD per se die Bösen.

    Es ist halt ein „Einzelfall“. Zumal die Abgeordnete inzwischen ihr Mandat zurückgegeben hat. Und damit Schwamm drüber. Weil sie bei der „richtigen“ Partei ist.

    Ich habe diese Geschichte hier für Sie aus zwei Gründen aufgegriffen. Zum einen, weil der eigentliche Skandal im Skandal von den großen Medien kaum thematisiert wird. Dass die Dame mit ihren Provokationen offenbar den Polizisten unterstellen wollte, dass diese Nazis seien. Weil viele Grüne offenbar verinnerlicht haben, dass alles, was ihnen nicht passt, „Nazi“ ist. Wer sie kritisiert, wer eine andere Politik will, oder wer sie wie die Polizisten wie Normalsterbliche behandelt und kontrolliert – alles „Nazis“. Diese Hybris ist ebenso verbreitet wie fatal.

    Zum anderen will ich Ihnen anhand des Falles zeigen, wie die Methode der Skandalisierung funktioniert. Bei jeder Partei finden sich Menschen, die sich danebenbenehmen und Gedanken äußern, die als anstößig gelten.

    Wenn etwa Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ankündigt, in großem Maße abzuschieben und seine Innenministerin Nancy Faeser (SPD) faktisch Sippenhaft für nicht straffällig gewordene Mitglieder von Clan-Familien fordert und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) Abschiebungen krimineller Doppelstaatler mit deutschem Pass, gibt es kaum einen Aufschrei. Obwohl alle drei an der Macht sind. Wenn ein paar nachrangige AfD-Mitglieder bei einem Treffen, bei dem mehr Mitglieder der CDU anwesend sind als von der AfD, über legale Möglichkeiten für Abschiebungen diskutieren, redet unsere Republik wochenlang über nichts anderes und es wird eine Nazi-Hysterie geschürt.

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