Acht Monate Haft für Blogger Carsten Schulz

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Vergangenen Dienstag fand die Gerichtsverhandlung statt. Insgesamt 16 Verfahren wurden verhandelt. Sogar die BILD berichtet, weil es auch um einen Bundespolitiker geht, Verteidigungsminister Pistorius, den der Blogger Carsten Schulz beleidigt haben soll. Diese Verfahren wurden aber eingestellt!

Weiter schreibt die BILD: Dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs (SPD) unterstellte er, ein „schwules Netzwerk“ zu pflegen und rückte ihn in die Nähe von Pädophilen-Kreisen. Einen Polizisten verunglimpfte S. als „Gestapo-ähnlicher Kommissar“ und „Polizeimarionette“, einen Oberstaatsanwalt nannte er mehrmals – auch vor Gericht – „intellektuelle, juristische Nutte“.

Schlussendlich wurde Schulz zu acht Monaten Haft verurteilt, die für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt sind. Schulz kündigte in einem weiteren Rundschreiben an, er werde in Berufung gehen:

Die Lügenpresse mal wieder mit ihrer typischen Hofberichterstattung. Meine angeblich wirren Formulierungen sind nämlich keine Beleidigungen, sondern eindeutig lupenreine politische Analysen und Meinungsäußerungen, die zudem auch noch angemessen und zutreffend sind und auf Fakten beruhen und demzufolge komplett unter mein Recht auf freie Meinungsäußerung fallen. Daher habe ich natürlich inzwischen auch Berufung beim Landgericht Hannover eingelegt.

Das Landgericht Hannover, wo meine Berufungsverhandlung stattfinden wird, ist übrigens das gleiche Gericht, das den afghanischen Kinderschänder Khudai R. für die brutale sexuelle Misshandlung von 2 Kindern nur zu einer Bewährungsstrafe verurteilt hat.”


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Kommentare

2 Antworten zu „Acht Monate Haft für Blogger Carsten Schulz“

  1. Rumpelstilzchen

    Afghanische Kinderschänder und Vergewaltiger sowie Kopfabschneider haben schließlich “schützenswerte Persönlichkeitsrechte” und eine “menschwürdige Menschenwürde” die staatlicherseits geschützt und gehätschelt werden müssen, wo sie doch alle massiv “traumatisiert” sind, die “armen Flüüüüüüüüüüüchtlinge”, bis sie endlich hereingeflüüüüüüüüüüüchtet waren, ins Weltsozialamt von Mutter Therea, pardon, Mutter Angela und Nancy.

    Hätte sich Carsten Schulz besser mal in Afghanistan gebären lassen. Er stünde jetzt tausendmal besser da. Dumm gelaufen.

    Aber noch ist Polen nicht verloren und Carsten auch nicht.

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    1. brd-ausweis wegwerfen und für 50 € gefälschten kaufen ist in berlin an der tagesordnung…
      so geht klein-kriminell sein mit der lizenz zum gutmenschen spielen … inshallah