Zum Inhalt springen

Arbeitsdienst statt Bürgergeld

Heil bläst zum Angriff auf Arbeitsverweigerer wohlwissend, dass das kaum einen Effekt nach sich ziehen wird. Man haut jetzt ein paar markige Sprüche raus, doch auf Worte müssen auch Taten folgen, sprich Arbeitsplätze, für die die „Arbeitsunwilligen“ qualifiziert sind. Die gibt es schlicht und ergreifend nicht in der Masse, die nötig wäre, das „Bürgergeld“ auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.

In der Weimarer Republik stand man schon einmal vor einem ähnlichen Dilemma, allerdings bestand das Heer der Arbeitslosen überwiegend aus Deutschen, die sich in Massen zum Freiwilligen Arbeitsdienst meldeten, der 1931 ins Leben gerufen wurde. Die gesetzlichen Grundlagen dazu wurden mit der Notverordnung vom 5. Juni 1931 im § 139a des Gesetzes für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung geschaffen. Nach Artikel 1 der Ausführungsverordnung vom 3. August 1931 durfte er nur für gemeinnützige zusätzliche Arbeiten eingesetzt werden, erfährt man dazu auf Wikipedia. Als Träger fungierten neben den Parteien, auch kirchliche Vereine, wie Caritas oder Gewerkschaften. Die Arbeitsdauer war für den einzelnen Freiwilligen auf maximal 20 Wochen beschränkt, da nur für diese Zeit die Arbeitslosen- bzw. Krisenunterstützung weitergezahlt wurde. Im Dritten Reich wurde die Dauer auf sechs Monate verlängert sowie die Freiwilligkeit durch Pflichtteilnahme am Reichsarbeitsdienst. Deutschland erlebte durch die Aufrüstung einen Wirtschaftsboom wie noch nie.

Will die HEIL-SPD hier anknüpfen? Der neue Verteidigungsminister Pistorius schreit seit seiner Amtsübernahme nach Kriegswirtschaft fast noch lauter als die Grünen und warnt vor Putin, dem personifizierten Damoklesschwert. Wie das große Vorbild nannte er gar einen Zeitraum von vier Jahren, in dem Deutschland wieder kriegstüchtig sein müsse. Bis dahin sollte er noch ein paar Takte mit Halali-Heil reden, vielleicht in einem der ansagten Darkrooms der Hauptstadt. Wer nicht das eigene Knie penetrieren möchte, muss Wagnisse eingehen und die Dinge beim Namen nennen. Erst die freiwillige Zwangsarbeit, dann das Geld. Beim Rundfunk klappt das ja auch schon seit Jahren ohne dass ein Verfassungsrichter dazwischen funkt. Menno, jetzt hab ich mich aber vertan. Natürlich ist es bei der Demokratieabgabe anders herum, der freiwillige Zwangszuschauer zahlt erst, darf aber selbst entscheiden, ob er in die Röhre schaut. Noch!



Teilen Sie diesen Beitrag

Wende 2024 jetzt bei Telegram beitreten und mitreden:

Kommentare

  1. Gerade für die überwiegend absolut unqualifizierten und damit unbrauchbaren TAUGENICHTSE gäbe es genug Arbeit. Reinigungsdienste z.B. . Überall wo man sich im öffentlichen Raum heutzutage bewegt, ob auf der Straße,, in den städtischen Parks, in den Shopping-Malls, in der U-Bahn oder in der Fussgängerzone….überall springen einem Dreck, Müll und linksgrün-versiffte SCHMIERIGKEIT sowie Verwahrlosung direkt ins Auge.

    Dies alles wieder auf Vordermann zu bringen, zu putzen, zu polieren, etc…
    dafür wäre jeder einzelne Reinländer mehr als genug qualifiziert – nach entsprechender Einweisung “nach dem Motto”. Vormachen , Nachmachen, ANSCHEISSEN,

    Das war das – durchaus ernstgemeinte – Wort zu Silvester.

    Aber solange die Leute dafür sorgen, dass die linksgrüne Brut an die Schalthebel der Macht gelangt, wird dies niemals passieren. Die putzen ja nicht einmal ihre eigenen Unterkünfte.

    5
    1
  2. Das ESKEN erteilt Asylverfahren außerhalb Europas eine apodiktische Absage, unter Verweis auf die Genfer Flüchtlingskonvention.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article249271464/Migration-SPD-Chefin-Esken-erteilt-Asylverfahren-ausserhalb-der-EU-klare-Absage.html

    Wenn eine Ex-Postbotin und -Straßenmusikantin sich in die Gefilde des “Völkerrechts” (da haben wir ja bekanntlich noch so eine “Spezialistin”) vorwagt, kann beim besten Willen weder etwas anderes und schon gar nicht etwas besseres bei herauskommen.

    Und DAFÜR (Deutschland an die Wand zu fahren) kassiert die rund 50000 Euro IM MONAT.

    Wie gewählt, so geliefert. NEGATIVAUSLESE at it`s best !

    5
    2
    1. dass dann aber auch noch schaufeln und hacken für die politversager zur verfügung stehen… arbeit adelt und die provinzdeppen legen doch wert auf orden und ehrenzeichen…

  3. Wenn man schwerstkriminelle Reinländer serienmäßig “in die Klapse” anstatt in den Knast verfrachtet, kommt so etwas bei heraus:

    Bürlün: “Zwei Männern ist die Flucht aus einem Maßregelvollzug in Berlin-Reinickendorf gelungen. Der Vorfall habe sich am frühen Morgen im Stadtteil Wittenau ereignet, teilte die Polizei mit.

    Nun werde nach den Ausbrechern gesucht. Weitere Details wurden zunächst nicht mitgeteilt. Nach einem Bericht der Zeitung „B.Z.“ sollen die Männer Sicherheitspersonal bedroht haben und als gefährlich gelten. Beim Maßregelvollzug handelt es sich um ein gesichertes Krankenhaus, in dem psychisch kranke oder süchtige Straftäter untergebracht sind.

    Es gibt derzeit mehrere Fälle geflüchteter Straftäter”

    https://www.epochtimes.de/blaulicht-kategorie/zwei-maennern-gelingt-flucht-aus-berliner-massregelvollzug-a4530703.html

    Es ist ein ALBTRAUM, in dem wir leben.

    4
    2
  4. Hubertus ist (gesichert) einer der grössten Schwätzer der Republik ! Die Auszeichnung
    Held der Arbeit gibt es erst nach Aufnahme der Tätigkeit und dafür geht hier Niemand
    aus dem Haus. Und der Slogen aus dem 1000jährigen Reich mit ” Arbeit Adelt ” zieht da auch nicht, da bleiben Alle doch lieber bürgerlich. Also, ein Bundesarbeitsdienst muss her, unbedingt ! Als Zwangsverpflichtung . Dieser Pristorius hofft vielleicht schon insgeheim aus eine spätere militärische Nutzung ? Diese interlektuell bescheidenen Typen sind manchmal echt schwer zu durchschauen.

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.

Tragen Sie sich für unseren Newsletter ein

Discover more from Opposition 24

Subscribe now to keep reading and get access to the full archive.

Continue reading