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Risiken von KI und welche Jobs am meisten bedroht sind

Foto: O24

Künstliche Intelligenz (KI) hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht und wird in verschiedenen Bereichen eingesetzt. Laut einer Studie von Goldman Sachs könnten weltweit 300 Millionen Jobs durch KI ersetzt werden.

Risiken von KI

  1. Automatisierung von Arbeitsplätzen: KI-Technologien können Aufgaben und Prozesse automatisieren, die bisher von Menschen durchgeführt wurden. Dadurch besteht das Risiko eines Arbeitsplatzverlustes für bestimmte Berufe. Vor allem repetitive und routinemäßige Aufgaben, wie etwa in der Produktion oder im Kundenservice, könnten von KI übernommen werden.

  2. Verzerrte Entscheidungsfindung: KI-Systeme basieren auf Algorithmen und Daten, die von Menschen entwickelt und gesammelt werden. Wenn diese Daten verzerrt oder unvollständig sind, besteht die Gefahr, dass KI-Systeme voreingenommene Entscheidungen treffen. Dies könnte zu Diskriminierung oder ungerechten Bewertungen führen.

  3. Datenschutz und Sicherheit: Um KI-Systeme zu trainieren und zu verbessern, werden große Mengen an Daten benötigt. Dies kann Datenschutzbedenken aufwerfen, insbesondere wenn persönliche Informationen betroffen sind. Ein Verlust oder Missbrauch dieser Daten könnte zu schwerwiegenden Konsequenzen für den Einzelnen führen.

  4. Hochkomplexe KI-Funktionen: Mit dem Fortschreiten der KI-Technologie entwickeln sich auch Maschinen mit hochkomplexen Fähigkeiten. Es besteht das Risiko, dass diese Maschinen außer Kontrolle geraten, was zu unvorhersehbaren Konsequenzen führen kann. Wenn KI-Systeme nicht ordnungsgemäß entwickelt, implementiert oder überwacht werden, besteht die Gefahr von Fehlfunktionen oder sogar von schädlichem Verhalten.

Bedrohte Jobs

Die rasante Entwicklung der künstlichen Intelligenz hat das Potenzial, verschiedene Jobs zu gefährden. Hier sind zehn Berufe, die besonders von KI bedroht sein könnten:

  1. Fahrer und Lieferanten: Mit dem Aufkommen von selbstfahrenden Autos und Lieferdrohnen könnte der Bedarf an menschlichen Fahrern und Lieferanten in Zukunft stark abnehmen.

  2. Kassierer und Verkaufspersonal: Im Einzelhandel setzen bereits viele Geschäfte auf Self-Checkout-Systeme und automatisierte Verkaufsautomaten, was die Notwendigkeit menschlicher Kassierer und Verkaufspersonal verringern könnte.

  3. Textil- und Fabrikarbeiter: Viele Produktionsprozesse können bereits automatisiert werden, was die Nachfrage nach menschlichen Arbeitskräften in diesem Bereich beeinträchtigen könnte.

  4. Buchhalter und Finanzanalysten: KI kann repetitive Buchhaltungsaufgaben automatisieren und bei der Analyse von Finanzdaten helfen, was zur Verringerung des Bedarfs an Buchhaltern und Finanzanalysten führen könnte.

  5. Versicherungs- und Kundendienstmitarbeiter: KI-gestützte Chatbots und virtuelle Assistenten werden immer häufiger eingesetzt, um Kundenfragen zu beantworten und Probleme zu lösen, was zu weniger Personalbedarf in diesen Bereichen führen könnte.

  6. Bauarbeiter: Fortschritte in der Robotik ermöglichen bereits den Einsatz von Robotern in der Bauindustrie, was menschliche Arbeitskräfte in diesem Bereich ersetzen könnte.

  7. Landwirte: Intelligente Agrartechnologien und autonome Maschinen könnten die Arbeitskräfte in der Landwirtschaft verringern oder ersetzen.

  8. Journalisten und Schriftsteller: KI kann bereits einfache journalistische Aufgaben wie das Verfassen von Nachrichtenartikeln übernehmen. Dies könnte den Bedarf an menschlichen Journalisten und Schriftstellern verringern

  1. Medizinische Diagnostiker: KI-Systeme werden bereits zur Unterstützung bei der medizinischen Diagnose eingesetzt. Durch die Analyse großer Datenmengen können sie Krankheiten genauer identifizieren. Dies könnte zu einer Verringerung des Bedarfs an menschlichen Diagnostikern führen.

  2. Reisebuchungsagenten: Immer mehr Menschen buchen ihre Reisen online, oft mit Hilfe von KI-basierten Chatbots. Dadurch wird der Bedarf an menschlichen Reisebuchungsagenten möglicherweise reduziert.

weitere Quellen:



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Kommentare

  1. Es fehlt bei den Job`s :
    Am bedrohtesten sind die Jobs unserer Politiker, weil Sie dann flüssiger als flüssig, nämlich überflüssig sind ! Können weg in die Tonne ! Und alle anderen sogenannten Pseudo-Intelligenten auch !

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