
Der deutsche Bundesrechnungshof warnt, dass die Deutsche Bundesbank aufgrund des Kaufs von Anleihen von französischen und italienischen Banken im Rahmen des Anleihenkaufprogramms der Europäischen Zentralbank (EZB) Verluste von rund 2,4 Milliarden Euro erleiden könnte, berichtet das Handelsblatt. Der Gerichtshof beschuldigte die Bank, gegen ihre eigenen Richtlinien für den Kauf von Anleihen verstoßen zu haben. Die Bundesbank behauptet jedoch, dass der Kauf dieser Anleihen notwendig war, um die Stabilität der Eurozone zu gewährleisten.
Finanzexperte Peter Boehringer (AfD) hält die Befürchtungen, dass die Bundesbank bald negatives Eigenkapital haben werde, übertrieben seien. Solange kein Land den Euro verlässt und die Bundesbank ihre Anleihenbestände nicht neu bewertet, sollten potenzielle Verluste weiterhin überschaubar bleiben.
Er bleibt aber bei seiner zentralen Eurokritik: „Mit der AfD hätte es diese Verwerfungen im Geldsystem nie gegeben. Der Euro ist und bleibt eine währungstheoretische Fehlkonstruktion und hätte nie gerettet werden dürfen. Niemals hätten die Zinsen auf null gedrückt werden dürfen und niemals hätte man in diesem Maße Geld drucken dürfen. Im Zuge dieser Politik hat sich die Öffentlichkeit auch an den permanenten Rechtsbruch durch die Zentralbanken gewöhnt. Der Bundestag und die Bundesregierung wären gehalten, dem entgegenzutreten. Dieser Integrationsverantwortung werden aktuell jedoch weder Bundestag noch Bundesregierung gerecht.“
Video von Dr. Berninger zum Thema:


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