
Die Erwerbstätigkeit von Müttern ist insgesamt gestiegen, teilt das Bundesamt für Statistik mit. Die Zahlen sind erschreckend. Im Jahr 2022 waren 39,7 Prozent der Mütter mit mindestens einem Kind unter drei Jahren erwerbstätig. Der Anteil ist binnen 14 Jahren um 9 Prozentpunkte gestiegen, 2008 zu Beginn der Zeitreihe lag er bei 30,8 Prozent.
Bei den Ursachen wird wie gewohnt gelogen, dass sich die Balken biegen. Ein Grund dürfte der Ausbau der Kinderbetreuung im Zuge der Einführung eines rechtlichen Anspruchs auf frühkindliche Betreuung sein, behauptet das Amt. Die menschenverachtende Familienzerstörungspolitik besonders seit dem ersten Kabinett Merkel spielt natürlich keine Rolle. Was als Entlastung verkauft wird, ist in Wahrheit noch mehr Druck auf die Mütter, ohne deren Mitarbeit die meisten Familien nicht mehr über die Runden kommen. Sie werden für ein paar Euro mehr genötigt, die wichtigste Zeit mit ihren Kindern an den Staat abzutreten.
Wie schäbig, dass ausgerechnet der Staatsfunk, hier der MDR, über die Kinderkrippen der DDR berichtet:
Wenn Eltern zu Fremden werden: Eine Kindheit in der Wochenkrippe in der DDR
Mindestens einhunderttausend Kinder waren zwischen 1950 und dem Ende der DDR in sogenannten Wochenkrippen untergebracht. Die Kleinsten verbrachten Tag und Nacht in diesen Einrichtungen, damit die Eltern beim Aufbau des Sozialismus helfen konnten.
MDR
Wo bitte, ist der Unterschied zu heute?

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3 Kommentare zu „Traurige Bilanz: Schon 40 Prozent der Mütter von Kindern unter drei Jahren sind erwerbstätig“