Temperatur und Klima: Gelogen wie falsch abgelesen

In der anhaltenden Diskussion um Klimadaten nimmt die Genauigkeit von Temperaturmessungen einen zentralen Platz ein. Die jüngste Aussage des staatlichen Deutschen Wetterdienstes, dass das Jahr 2023 mit einem Jahresmittel von 10,6 Grad das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 sein wird, hat unter Meteorologen Kritik hervorgerufen, die grundsätzliche Fragen zur Methodik und Vergleichbarkeit der Daten aufwirft.

Im Zentrum der Kritik steht die deutliche Veränderung der Anzahl und der Standorte der Messstationen im Laufe der Jahre. Während 1881 die Temperaturdaten von 152 Messstationen erfasst wurden, basieren die heutigen Aufzeichnungen auf den Daten von 486 Stationen. Von den ursprünglichen Messstationen sind heute nur noch 12 aktiv (BT-Drs. 20/10268). Das bedeutet, dass die Daten von 140 Stationen aus dem Jahr 1881 heute nicht mehr erfasst werden.

Link zum Thema: Kleine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion, Frage und Antwort der Regierung

Diese Überlegungen führen zu einer wichtigen Erkenntnis über den Umgang mit historischen Klimadaten und deren Interpretation. Es ist von entscheidender Bedeutung, die Methoden und Annahmen, die solchen Aussagen zugrunde liegen, transparent zu machen, um eine fundierte Debatte darüber zu ermöglichen, ob es überhaupt einen signifikanten Klimawandel gibt.

Die Bedeutung von Klimadaten erfordert eine Diskussion, die auf soliden und nachvollziehbaren Fakten beruht. Eine offene Auseinandersetzung mit den methodischen Herausforderungen und den Grenzen unserer Messdaten ist unabdingbar.



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3 Kommentare

  1. “Veränderung der Standorte der Messstationen” …..und andere Gaunermethoden…

    So ist auch zu erklären, dass unser aller verehrter und bejubelter Bundeskrankmachungsundverelendungsminister Klabauterbach bei seinem letzten Urlaubsaufenthalt in Italien dermaßen galaktische Hitzewallungen verspürte, dass beinahe PRONTO der Rettungsdienst deswegen ausrücken musste, weshalb er sich sofort öffentlich zu Wort meldete mit der Befürchtung, elendig an diesem dortigen siedend heißen Klima zu verbrennen.
    Mit anderen Worten: Der ehrenwerte Herr Minister wäre in Italien um Haaresbreite von uns geschieden, wegen dieses verdammten menschengemachten Klimas dort.

    Mutmaßlich hatte besagter Herr Minister dort nämlich die aus globalistischen Klimaneujustierungsgründen u.a. auch mitten im brodelnden Schlund des Vesuv platzierte Messanlage abgelesen, was seinen “Schreck fürs Leben” verständlich und nachvollziehbar macht.

    So kann`s gehen. Das Leben ist bekannlich lebensgefährlich.

  2. Ich fürchte, die Genauigkeits-Angabe von 0,1 Kelvin ist zu optimistisch – Zweifel sind zumindest erlaubt.
    BTW: Ähnlich fragwürdig ist die regelmäßige Behauptung, die ruchlos bösen Nazis hätten in Babij Jar bei Kiew exakt 33´771 Juden gemeuchelt.

  3. Nun heute kam ein Video auf Meteo Sat, das ziemlich glaubwürdig darstellte, das wir statt auf eine Klimaerwärmung, auf eine neue Eiszeit zusteuern. Das etwa 2030-2040 Europa vereist und die Antarktis wieder grün sein wird. Also das, was wirklich seriöse Klimaforscher schon vor Jahren gesagt haben ! Es mag ja vielleicht sogar sein, das 2024 das wärmste Jahr seit dem angenommenen Aufzeichnungsbegin werden wird. Aber Forschungen haben längst bewiesen, das vor jeder Kaltzeit eine kurzzeitige Erwärmung stattgefunden hat.
    Und statt nun auf kältefeste Energieversorgung wie z.B. Atomkraftwerke zu setzen, setzen Grüne Träumer auf Erneuerbare die in einer neuen Kaltzeit völlig wertlos werden……

Kommentare sind geschlossen.