Die Gewerkschaft Verdi – öffentlicher Dienst – sorgt schon wieder für Kopfschütteln. Früher gab Verdi geheime Handlungsanweisungen heraus, wie AfD-Mitglieder in der öffentlichen Verwaltung ausgespäht und kaltgestellt werden sollten. Derlei Spitzeldienste hatte man in Deutschland seit Nazi-Gestapo- und DDR-StaSi – Zeiten nicht mehr gesehen. Die verdeckte Anti-AfD- Installation kam aus der Tiefe der Organisation und war authentisch für die Führungsmeinung (hierund hier). Dass der damalige Vorsitzende Brzirske sich später distanzierte, kann als albern abgehakt werden, denn die Gewerkschaftsführung stand und steht seit je der AfD kontra und kontrafaktisch gegenüber.
Der aktuelle Bolzen: Verdi fordert (bunkerbrechende) Waffen für den Ukrainekrieg
Abgehoben vom Auftrag der Gewerkschaft, die Interessen der Mitglieder gegen die Arbeitgeber zu vertreten, mischt sich die Gewerkschaftsspitze auch in die Außenpolitik und (aktuell: bunkerbrechende Taurus-) Waffenlieferungen ein. Dort hat Verdi nichts zu suchen, auch wenn die chronische SPD-Grünen-Nähe der Organisation sie nahtlos als 5. Kolonne der Politik empfiehlt. In Sachen Kriegstreiberei soll der Verdi-Vorstand nicht nur etliche Delegierte des letzten Bundeskongresses düpiert , sondern auch die Diskussion abgewürgt haben (hier).
Fazit: Spitzeldienste und Kriegstrompeten – der neue, sehr alte Ausweis deutscher Gewerkschaften.


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3 Antworten zu „Spitzel-Gewerkschaft Verdi: Nach Ausspähen von Mitarbeitern jetzt auf Kriegskurs gegen Russland“