Nur 4 von 239 Studenten bestehen eine Klausur:  Was die übrigen 235 jetzt machen könnten

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Selbst in unserem sogenannten Bildungssystem, in dem universitäre Berliner „Exzellenzcluster“ mit gefälschten Giffeyarbeiten um die Wette mit den Baronen von und zu G.-Münchhausen und ihrer bundesweiten Corona glänzen, dürfte das selten sein: An der, sagen wir nicht Klitsche, sondern Universität zu Vechta fielen – bis auf offenkundige 4 Spitzenkönner –  alle übrigen 235 Studiosi und Studiosae bei einer Prüfungsarbeit im Fach „Deutsch“ alias Germanistik durch (hier). Hätte es sich um höhere Mathematik, Chinesische Grammatik für Fortgeschrittene oder um Teilchenphysik gehandelt, so wäre das immer noch auffällig, aber im Fach Deutsch / Germanistik  könnte man das allenfalls erwarten, wenn es sich um Leute handelt, die das Fach als Fremdsprache belegt haben. Danach sieht es aber nicht aus.

Die Sache ist klar: Vechta ist zum Hotspot für den Politikernachwuchs geworden

Andererseits werden in Deutschland  Leute dringend gesucht, die an verhältnismäßig einfachen Anforderungen kleiner Hochschulen scheiterten: In der Politik. Gerade im Augenblick, wo in Regierung und Parlament eine Postenfülle ohne Ende vergeben wird, saugt der Politikbetrieb Nachwuchs an. Ein heißer Tip an die in Vechta Gestrandeten: Gehen Sie in die Politik! Sie werden dort viele Prominente mit ähnlicher Vorbildung treffen und können in Sachen Karriere sogleich durchstarten.

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