Heidelberger Betrachtungen: Totalitär bleibt totalitär

Veröffentlicht am Kategorisiert in Politik
  • Einschüchterung von einem Häufchen Spaziergänger
  • Diffamierung Ungeimpfter als “Rattenlecker” und “Aasgeier”
  • Herrenmenschenattitüde

Eine Abrechnung über nützliche Idiotinnen und das Coronaregime

Maßregelnde Polizisten auf dem Heidelberg Uniplatz, 19.12.2021

Heidelberg war eine frühe Hochburg der Nationalsozialisten. Schon 1920 gab es am Neckar erste Aktionen der NS-Bewegung, bei den Kommunalwahlen 1930 erhielt die NSDAP gar 35,7 Prozent. (Rhein- Neckar-Zeitung vom 11.01.2021)

Am vorgestrigen Samstag, den 18. Dezember griff auch ein Häufchen Heidelberger, bestehend aus jungen Familien und Kindern, die derzeit bundesweit immer häufiger umgesetzte Idee auf, einen Spaziergang als Protestaktion gegen strenge Coronaregeln und die kommende Impfpflicht zu unternehmen, und versammelte sich auf der Neckarwiese unter der Ernst-Walz-Brücke. Es dauerte nicht lange, da erschien ein massives Polizeiaufgebot vor Ort – und hinderte die friedlichen Bürger in bester realsozialistischer oder besser maoistischer Tradition daran, ihren friedlichen Spaziergang auf der Wiese fortzusetzen (siehe hierzu auch den Bericht zum Thema auf „Reitschuster.de“).

Sperre der Polizei gegen normale Spaziergänger am 18.12.2021 auf der Heidelberger Neckarwiese. Das kurze Video dazu ist hier.

Ankündigung der Versammlungen durch Handlanger des Grünen Regimes

Frau Elke Messer-Schillinger betreibt die Plattform AfD-Watch auf Facebook. Sie hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, die größte deutsche Oppositionspartei AfD zu beobachten sowie einzelne Parteimitglieder zu diffamieren und heimlich aufgenommene Fotos von ihnen zu veröffentlichen. Den Spaziergang des kleinen Häufchens unter der Ernst-Walz-Brücke und eine Demo friedlicher Heidelberg Bürger am 19.12.2021 auf dem Universitätsplatz hat sie bereits vorab freundlicherweise am 15.12.2021 angekündigt und wie folgt kommentiert:

So. Also Leute: Jetzt ist es nicht nur so, dass die Rat lickers am Sonntag auf dem Uniplatz “demonstrieren“ werden. Sie wollen sich auch am Samstag zum „Spaziergang“ treffen. Ich rekapituliere mal kurz: Wir haben den Weihnachtsmarkt abgebrochen, weil ja Pandemie ist, was ich – so doof das auch ist – völlig in Ordnung fand. Die Stadt Heidelberg lässt aber am 4. Adventssonntag zu, dass sich genau dort, wo wir geimpft und getestet gern alle Glühwein getrunken hätten, ungeimpfte Rat lickers treffen. Ich halte das für gelinde gesagt, sehr schwer vermittelbar.

Und weil die eine Demo, die uns allen ins Gesicht spuckt, noch nicht reicht, wollen die Typen nun auch gleich noch am Tag vorher als „Spaziergänger“ durch die Gegend marschieren. Mir scheint, dass es dabei darum geht, endlich die maximale Konfrontation mit Polizei und Leuten, die von solchem Scheiß die Schnauze inzwischen echt voll haben, zu erreichen.

Die Polizei wird das Ganze wohl eher wieder “begleiten“ statt mal ordentlich ein STOP zu setzen. Also: Lasst Euch nicht provozieren, plant Eure letzten Weihnachtseinkäufe so, dass ihr weg seid, wenn die Deppen kommen oder so, dass ihr am Samstag gar nicht in die Stadt müsst.“ (AfD-Watch. Fettdruck von MS)

Ja, auch Frau Elke Messer-Schillinger hält in allerbester Tradition die Sprache der Herrenmenschen aufrecht – und hat kein Problem damit, friedliche Demonstranten als „Deppen“ zu bezeichnen. Besonderes Augenmerk verdient jedoch der von ihr verwendete Ausdruck „Rat Lickers”, mit dem sie die friedlichen Demonstranten bedenkt: Dieser bedeutet wörtlich übersetzt „Rattenlecker“ und ist eine Anspielung auf die mittelalterliche Pest, die bekanntlich von Rattenflöhen übertragen wurde. Seit Covid-19 wird dieser entmenschlichende Schmähbegriff auch für sogenannte „Maskenverweigerer“ benutzt.

Rattenlecker und Aasgeier

Ich weiss nicht, wie es den lieben Lesern aller Geschlechter bei dem Wort „Ratte“ geht, doch in mir weckt er leider ungute und starke Assoziationen zu der Terminologie, die im 3. Reich für Angehörige eines bestimmten Glaubens verwendet wurde.

Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner hat Frau Elke Messer-Schillinger dennoch im November 2018 die Bürgerplakette verliehen. Auf der Urkunde steht in der typischen verschleiernden Sprache der Machthaber: „Die Geehrte betreibt Online-Plattformen, die als Informationsquelle dienen. Mit Argumenten und Fakten widerlegt oder belegt sie Meldungen über Vorgänge in Heidelberg und in der Region. In einer Zeit, in der Informationen ungeprüft in sozialen Netzwerken verbreitet werden, bietet Elke Messer-Schillinger mit viel Hintergrundwissen und durch ihre Recherche einen Gegenpol. Ihr Engagement steht für demokratische Werte und eine freiheitliche Diskussionskultur in Heidelberg.“ Wir lernen: erwünschte Informationen sind seriös und faktenbasiert, unerwünschte Informationen sind „ungeprüft“ und undemokratisch.

Wo wir gerade bei Schmähungen und entwürdigendem Sprachgebrauch sind, nehmen wir gleich die Äußerungen des baden-württembergischen Landesvaters, von Alt-Maoist Winfried Kretschmanns hinzu: Dieser bezeichnete die Demonstranten, die Corona-Proteste zur Diffamierung staatlicher Institutionen nutzen, als „Aasgeier der Pandemie”.

Bei der Demo habe ich zumindest kein Federvieh gesehen, zumal Aasgeier nur dann kommen, wenn es ohne große Mühe etwas zu fressen gibt. Ist das denn nicht eigentlich die Kernkompetenz der Grünen, Herr Kretschmann?

Während ich von 14:00 – 17:00 Uhr in der Kälte ausharrte, wurden die staatlichen Institutionen kein einziges Mail in den Reden diffamiert. Tatsächlich hat die staatliche Institution der Polizei, die in großem, martialischem Aufgebot vor Ort war, peinlich genau auf die Einhaltung der Maskenpflicht (im Freien!) und die Abstände geachtet.

Martialisches, einschüchterndes Verhalten der Polizei

Ferner wurden mit der Androhung, die Versammlung aufzulösen, ständig weitere Ordner angefordert, so dass schließlich ein Ordner auf zehn, meist ältere, gänzlich unaggressive Teilnehmer kam. Wohl zur Einschüchterung („Bestrafe einen, erziehe hundert“) wurde eine ältere Dame ohne Maske von mehreren Polizisten brutal abgeführt und verschwand auf Nimmerwiedersehen in einem Polizeiwagen, während sich die Polizisten in einer Reihe vor den wütenden Demonstranten postierten. Einer davon konnte sich das Lachen kaum verkneifen. Ob aus echter Genugtuung oder als Übersprunghandlung wegen empfundener Scham, werden wir wohl nie erfahren.

Da ich wegen der Maskenbefreiung keine Maske trug, forderte mich ein Polizist unter Androhung einer Anzeige dazu auf, den Platz nach links oder rechts zu verlassen. Willkürlich war festgesetzt worden, dass selbst Maskenbefreite nur mit Visier bleiben dürften. Gemäß der ursprünglichen Durchsage hätte man auch ganz hinten mit Blick zur Bühne stehen dürfen, was nun aber auch verboten war. Dort standen viele Unmaskierte, was den Polizisten jedoch nicht zu stören schien. Er wollte mir sogar verbieten, erst meine Tasche bei meinen Bekannten zu holen, was ich jedoch durchsetzten. Vielleicht hatte ihn einfach gestört, dass ich die vermummte Antifa hinter ihm fotografierte.

“Früher habe ich die Polizei verehrt”

Jedenfalls holt ich eine Maske aus meiner Tasche und sagte dann: „Früher habe ich die Polizei verehrt und gemacht. Das ist schon lange nicht mehr so.“ Seinen Kommentar, „Jeder hat das Recht auf seine Meinung“ schüttelte ich mit einem Achselzucken ab und zwinkerte ihn nochmal mit Maske an. Warum Polizisten harmlose Frauen wie mich einzuschüchtern versuchen, wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben.

Das Publikum der Demo bestand aus „stinknormalen“ Bürgern. Alte, Junge, Kleine, Große, Linke, Rechte, Arme und Reiche. Die einzige Bewaffnung, die ich ausmachen konnte, waren Fotoapparate, geschliffene Worte und eine Socke, die das Duett, das zwischen den Vorträgen coronakritische Lieder zum Besten gab, pantomimisch nutzte.

Was mich persönlich am meisten besorgte, waren die starke Polizeipräsenz und die ständigen Schikanen und Durchsagen eines stark schwäbelnden Polizeichefs (vielleicht gar Kretschmann selbst?) aus einem der Einsatzwagen, die scheinbar absichtlich auch während eines Lieds oder einer Rede erfolgten.

Bei den rund 350 Teilnehmern glänzten die Seenotrettungsaktivisten und Klimaschützer, die sonst in Sonderzahl aufmarschieren, durch Abwesenheit. Lediglich ein klägliches Häufchen der Antifa mit komplett verhüllten Gesichtern vertrat die große Fraktion der Heidelberger Edelmenschen. Besonders lustig dabei ist übrigens, dass die deutsche Antifa, die damals wie heute stramm auf Regierungslinie ist, von der regierungskritischen, französischen Antifa ausgelacht wird.

„Dem lebendigen Geist“ – Wie lange noch?

Die Demo am 19.12.2021 fand vor dem Gebäude der Neuen Universität statt. Deren Inschrift „Dem lebendigen Geist“ wurde nach der Gleichschaltung der Universitäten durch „Dem deutschen Geist“ ersetzt und nach dem Krieg wieder mit der ursprünglichen Inschrift geschmückt. Aber wie lange noch? Vielleicht wird am Gebäude bald „Dem Neuen Menschen“, „Dem Grünen Menschen“, oder gar „Dem Transhumanisten“ prangen.

Der Heidelberger Geist ist schon lange im Sinkflug. Er riecht nach ranzigem Getreide in Ökoschuppen und müffelt nach feuchten, ungewaschenen Wollpullovern der Weststadtschikaria, die miesepetrig „wegen der Gesundheit“ im vegetarischen Restaurant „Red“ Rohkost verzehrt, die wie Gold aufgewogen wird.

Zu den Bauchlandungen des Heidelberger Geists zählt auch der Rufmord an den Pianisten Martin Münch, unter anderem Gründer der Jahrhundertwende-Gesellschaft, der sich offen gegen die Grenzöffnung 2015 stellte und vor einer Islamisierung Deutschlands warnte. Seine Heidelberger Kollegen schlossen in bester, gleichgeschalteter Tradition die Reihen und schwärzten ihn solange bei seinen Auftraggebern an, bis er nicht mehr engagiert wurde. (Quellen: Hier, hier und hier)

Heidelberg – damals wie heute konformistisch und reaktionär

Letztlich hat sich in Heidelberg also nichts geändert. Während der Nazi-Zeit stammten die Heidelberger Kreis-, Kreisamts- und Ortsgruppenleiter zu fast „80 Prozent aus der beruflichen Mittelschicht der kleinen und mittleren Beamten, Angestellten und selbstständigen Handwerksmeister“. Also der Schicht, die damals sehr gut situiert war und in den letzten Jahrzehnten in den gentrifizierten Stadtteilen Rohrbach, Weststadt, Neuenheim und Handschuhsheim durch Beamte, Angestellte und Erben abgelöst wurde. Heute stellen sie die neuen stalinistischen Kreis- Kreisamts- und OrtsgrppenleiterINNEN.

Bei den Heidelberger Gemeinderatswahlen 2019 lagen die „Grünen“ mit 31,9 % noch etwas unter dem Ergebnis der NSDAP. Zählt man jedoch die SPD mit 13,9 % dazu, kommt man auf erkleckliche 45,8 %, was 23 von 48 Sitzen im Gemeinderat entspricht. Damit läßt sich schon so einiges in bester, sozialistischer Tradition wuppen. Wie z.B. das Streichen von Parkplätzen für das Proletariat, das außerhalb von Heidelberg (neben Freiburg der Nabel der Welt für selbstgerechte Ökoakademiker) lebt, oder die Erhebung des Klimaschutzes zur Stadtreligion.

Kein Wunder, dass hier systemkritische Demonstrationen auf keinen fruchtbaren Boden fallen und die Staatsmacht leichtes Spiel mit Abweichlern hat. Denn Heidelberg war und ist eine reaktionäre Stadt mit stark konformistischen Beamten, Angestellten und reichen Erben, die Heidelberg unerbittlich in eine homogene, grüne Wohlfühloase transformieren wollen und bereit sind, diese gegen Andersdenkende, SUV-Fahrer, „Aasgeier“ und „Rattenlecker“ mit Zähnen und Klauen zu verteidigen. Mir schaudert dabei. Denn: Hatten wir so etwas nicht schon einmal? Wie ehemals unter den Nationalsozilisten besetzen nun Kader der Grünen und Linken die Schalthebel der Macht und verkaufen ihr totalitäres Gedankengut dem Bürger gegenüber als offen, unschuldig, mitfühlend und bürgernah. Ob diese Politik nun links oder rechts ist, ist völlig gleichgültig.

Totalitär bleibt totalitär: „Ziel der NSDAP war es ja letztlich, die Gesellschaft durch und durch – “total” – zu durchdringen, die Bevölkerung innerlich von der Richtigkeit der nationalsozialistischen Ideologie und der Maßnahmen der nazifizierten Regierung zu überzeugen. Man wollte die Einheit von Volk und Führung, eine nicht nur ethnisch, sondern auch politisch homogene “Volksgemeinschaft” schaffen. Das konnte nicht nur durch Drohungen, Gewalt und Repression geschehen, sondern sollte auch durch soziale Maßnahmen und positive Anreize gelingen. Dafür musste ein Repräsentant der NSDAP vor Ort auch als eine Art “politischer Seelsorger” fungieren, an den man sich wenden konnte, wenn man Wünsche und Sorgen hatte. So gab es auch so etwas wie Bürgersprechstunden. Neben der Aura als weltanschaulich gefestigte Nationalsozialisten und Vorkämpfer des “neuen Staates” gehörte zum Idealbild, das die Mitmenschen von Uniform-Trägern der NSDAP haben sollten, auch ein integerer Charakter, möglichst allseitige Popularität sowie eine fürsorgliche, allzeit hilfsbereite Einstellung.“ (NSDAP in Heidelberg. Rhein-Neckar-Zeitung. Fettdruck von MS).

Nährboden der grünen neufeudalistischen Transformation

Bis auf die „ethnische Homogenität“ erinnert diese Aussage doch auffallend stark an die fürsorglichen, hilfsbereiten Blumenkinder, grünen Kuschelräume, vegane Cafés, Afrikachöre, Kinderkrippen, autonome Volksküchen und zugleich an die rigorose Durchsetzung von Coronamaßnahmen und den „Marsch durch die Institutionen“, den Kretschmanns Vorbild Mao entwickelt hat. Die „totale Durchdringung der Gesellschaft” der NSDAP ist fast deckungsgleich mit den angestrebten Gesellschaftsveränderung der Grünen. Manche Denkmuster ändern sich, unabhängig von vorherrschenden Zeitgeist, eben nie:
Die Generation der 68er griff das von ihren neomarxistischen Professoren der Frankfurter Schule vertretene ideologiekritisch geprägte Gedankengut auf. Ein kleiner Teil der damals beteiligten Studenten hat auch trotz der Berufsverbote und Radikalenerlasse in der Politik, im öffentlichen Dienst und in den Medien Karriere gemacht und versucht, dieses Gedankengut der Gesellschaftsveränderung durchzusetzen.” (Wikipedia)

Das Missverhältnis zwischen Staatsmacht und Demonstranten war auch deshalb so groß, weil sich bei beiden Versammlungen – sowohl dem Spaziergang am Samstag als auch der Demo am Sonntag – im Vergleich zu anderen ähnlichen großen Städten enttäuschend wenige Teilnehmer eingefunden hatten. Zum Vergleich: In Saarbrücken, 170 Kilometer weiter westlich, „spazierten“ gestern rund 10.000 Menschen durch die Stadt. Für Heidelberg ist diese Zurückhaltung leider typisch – denn wirklich kritische Zeitgenossen mit Mumm sind hier eine Minderheit; die Mehrzahl sind Konformisten. Das ist das Heidelberg, wie es heute leibt und lebt. Um dies näher zu erklären, muss ich einen Exkurs wagen und den Menschenschlag und die Gesinnung erklären, die hier zuhause sind.

In der Mehrzahl Konformisten

Alt Heidelberg du feine”? Von wegen. Ich bin sehr häufig in dieser Stadt und muss leider bekennen: Ich empfinde für einen beträchtlichen Teil der der Leute, die hier leben, Abscheu. Heidelberg ist die Stadt, in der die Pseudoproletarier jeden Samstag auf dem Wilhelmsplatz in der Weststadt ihren überteuerten, selbstgebastelten Schund verkaufen; wo sie „voll revolutionär“ mit struppigem Haar barfuß auf dem Asphalt die Marktbesucher mit Klampfe und ausgelutschten Hippieliedern belästigen; wo 40-jährige Frauen Ringelstrumpfhosen und Rattenschwänzchen oder als Zeichen der Solidarität mit ihren afrikanischen Schwestern im Slum verlauste Rastalocken zur Schau tragen, während sie im In-Café P11 am Römerkreis Roséschorle schlürfen.

In Heidelberg trinkt frau zuhause Bio-Kokoswasser – wegen ganz, ganz schlimmer Laktoseintoleranz. Dass die Kokosnuss mit C02-produzierenden Flugzeugen eingeflogen wird, verdrängt das leidende, weibliche Wesen in der hintersten Ecke seines leeren Hirns.

Bei Antritt ihres Studiums benötigen Frauen in der verschämt reichen Heidelberger Weststadt oder im schamlos reichen Neuenheim gewöhnlich mehrere Wochen und stundenlange, mitfühlende Gespräche im Kreise ihrer Herzensfreundinnen für die Überwindung des ersten Traumas in ihrem wohlstandverwahrlosten Leben: Der Transport des wertvollen Klaviers durch das Fenster in die wunderschöne Altbauwohnung. Was für ein schrecklicher Stress mit dieser unglaublich ungehobelten Umzugsfirma!! Die Wohnung hat natürlich Papi für die feministische Tochter gekauft, damit sie 10 Jahre lang ohne Geldsorgen ein nutzloses geisteswissenschaftliches Studium ohne Abschluss verbummeln kann, bis endlich ein solventer Mann erscheint, der dumm genug ist, sie zu heiraten.

Weltverbesserinnen und Chefinnen qua Geburt

Solche Frauen werden als Weltversteherinnen und Herrscherinnen geboren. Sie leiden unter Ungleichheit, Rassismus, Kolonialismus und dem gesellschaftlich zugeordnetem Geschlecht. Gemeinsam mit ihren geklonten Mitstreiterinnen demonstrieren sie für die Seenotrettung und dass Heidelberg ein „sicherer Hafen“ wird. Deshalb wurde der Heilige Weststädter Wilhelmsplatz schon mehrfach als potentieller Asylwohnheimstandort gehandelt. Dies führte jedoch jedes Mal zu einem mittleren Erdbeben und Panikattacken in den Jugendstilvillen. Denn auf dem „Willi“ treffen sich gammelnde Studienabbrecherinnen, Mamis mit ihrem hochbegabten Nachwuchs, feministische Männer, deren Muskeln im umgekehrten Verhältnis zu ihrem überbordendem Haar- und Bartwuchs stehen und höchst assimilierte, „wahnsinnig nette“ Ausländer:innen. Wo soll man denn seine Toleranz, Offenheit und Ein-Welt-Ideologie zelebrieren, wenn plötzlich Asylanten auf dem Wilhelmsplatz wohnen? Geht gar nicht! Ist uncool! Wir haben uns alle echt lieb, aber ….

… aber lieber machen wir es wie die edle, weißhaarige Professorengattin mit blutig rotem Lippenstift, die im Vorort ihre Wohnung an ungehobelte Migranten vermietet, aber in ihrem Weststädter Umfeld scharf auf ausländerfreie Zonen achtet.

Verarmte Kämpferinnen gegen das Patriarchat

Zahlreiche 60-jährige Pippi-Langstrumpfs in der Weststadt und der Altstadt brüsten sich damit, dass sie noch nie einer entfremdenden Arbeit im Patriarchat nachgehen mussten und ausschließlich in Frauenräumen tätig waren. So sehen sie auch aus: Spröde Haare, durchsetzt mit orange verfärbtem Henna. Der Haarschnitt oft revolutionär asymmetrisch und – Krönung der Revolution! – es baumelt nur in einem Ohr ein Ohrring.

Ergänzt wird das anti-konservative Auftreten durch ärmliche Kleidung und verschlissene Jeans, die getragen werden, bis sie abfallen – angeblich, um der Verschwendung vorzubeugen und kleine Bangladeshi-Näherinnen zu retten (die ihrerseits die westlichen Idiotinnen verfluchen, weil sie wegen deren Sparsamkeit ihren Job verlieren). Tatsächlich haben diese Frauen schlicht am Ende des Geldes viel zuviel Monat übrig. Nicht, weil sie sich in einer Ehe mit rigider Rollenaufteilung für die Kindererziehung aufgeopfert hätten, um dann wegen einer Jüngeren verlassen zu werden. Ganz im Gegenteil. Sie sind seit jeher faul, dumm und egoistisch gewesen, wollten nie wirklich etwas leisten, geschweige denn, sich unterordnen und haben sich deshalb auf Staatsknete von einem grünen Weltrettungsprojekt zum nächsten gehangelt, um sich „selbst zu verwirklichen“. Die Quittung besteht dann in Armut. Aber, hey! Frau hat sich nicht dem Patriarchat ergeben!

Männer mit verlorenen Eiern

Auch die meisten Männer in Heidelberg sind besonders. So braucht Heidelberg keinen Osterhasen, weil die Männer schon vorgesorgt haben. Sie lagern ihre Eier inzwischen seit Jahrzehnten so gut versteckt im Gebüschen ab, dass sie sie – selbst wenn sie wollten – nicht wiederfinden könnten.

Wie es sich gehört, hat Heidelberg mit Wolfgang Erichson einen schwulen Bürgermeister, eine starke LGBT-Gemeinde, einen hyperfeministischen Frauennotruf und ein paar deutsche, echte Restmänner im Arbeiterstadtteil Pfaffengrund. Ansonsten schlurfen die Jungs mit Dutt und löchriger Vintagejeans durch die Gegend. Viele junge Frauen scheinen sich die willfährigen Jungs allerdings nur solange zu halten, bis sich etwas Muskulöseres findet.

Nach wie vor gibt es aber auch noch edle, ältere Damen in Heidelberg. Diese schaffen den Spagat, sich in Neuenheim an den traditionellen, kleinen Handwerksbetrieben zu erfreuen und ihnen gleichzeitig ohne jede Skrupel das Haus unter dem Hintern wegzukaufen.

Wohlstandsverwahrloste, ideologisierte Frauen als nützliche Idiotinnen des ökosozialistischen Neofeudalismus

Heidelberg hat die sozialistisch-neofeudalistische Transformation unter der Tarnkappe der „Grünen“ Umweltschützer fast abgeschlossen. Wie fast überall in Deutschland und im Westen, werden die Zerstörung der Familie, die Ablehnung von Leistung und die Gleichmacherei maßgeblich durch reaktionäre, verblendete, kommunistisch-feministische Frauen der gehobenen Schicht vorangetrieben, die ihr ödes Leben mit Sinn zu füllen suchen und in vielen Fällen noch nie für ihren eigenen Unterhalt sorgen mussten.

Da viele von ihnen keine oder erwachsene Kinder haben, benötigen sie ein Ventil für ihre Zuwendung, die sie irgendwelchen indigenen Völkern am anderen Ende der Welt oder desinteressierten Migranten aufdrängen, die die ausgehungerten Damen und deren Geld als Eintrittstor in die deutsche Gesellschaft benutzen. Ergänzt wird diese durchaus mit einer Geisteskrankheit vergleichbare Lebensweise durch überhöhte Klimaschutzfantastereien (Kinder produzieren CO2!) und infantilen, esoterischen Aberglauben („Ich schicke einfach einen Wunsch ans Universum.“, „Was sagt meine Engelskarte heute?“) als Ersatz für echte Transzendenz.

Ungeimpfte und Regimekritiker scheinen zum Abschuss freigegeben

Inmitten dieser körperlichen, geistigen, seelischen und spirituellen Verwahrlosung spitzt sich die Lage in unserer Gesellschaft immer weiter zu. Zwölf Millionen Ungeimpfte können ungestraft als „Aasgeier“, „Covidioten“, „Ratten“ und vieles mehr bezeichnet werden. Gregor Gysi, der nach dem Fall der Mauer das Vermögen der SED-PDS-Die Linke rettete und stets oben auf der Parteiensuppe zu schwimmen scheint, kann sich als echter Wendehals sogar „Gefängnisstrafen“ für Impfverweigerer vorstellen.

Härteste Strafen wegen Hassrede, kleine Rügen wegen Hasstaten

Für das Abwehren der Anfänge ist es schon zu spät. Wir befinden uns schon in einer Diktatur, wenn die Machthaber zwar gegen „Hassworte“ in Telegram vorgehen wollen, aber „Hasstaten“ wie auf dem Breitscheidplatz, der Kölner Domplatte und in Kandel um jeden Preis vertuschen wollen. Wenn Hundertausende Migranten ohne Papiere in unser Land marschieren und Sozialleistungen in Anspruch nehmen können, steuerzahlende Bürger jedoch nicht einmal ein Buch ohne Ausweis und QR-Code kaufen dürfen, dann sprechen wir von einer totalitären Diktatur.

Widerstand wirkt

Und dennoch – sogar in Heidelberg gilt: Widerstand wirkt. Und wenn die Wirkung auch nur darin besteht, die Regierenden nervös zu machen. Das sind sie bereits – sonst würden sie nicht versuchen, mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, Demos und Spaziergänge zu verbieten und durch martialische Polizeiaufgebote harmlose Familien einzuschüchtern. Auch hier haben die Grünen und Blockparteien die Methoden der Unterdrückung gar nicht neu erfinden müssen. Ich schließe daher mit einem Zitat, das für sich spricht. Denn die beängstigenden Parallelen mit den heutigen Maßnahmen zum Schutze des Volkes sind nicht zu übersehen:

Zunächst wandten sich die Nationalsozialisten (im folgenden kurz Nazis) außer gegen die von ihnen als “Juden” ausgegrenzten Menschen gegen ihren Hauptfeind, die Linke. Um deren Entfaltungsmöglichkeiten im Reichstagswahlkampf so weit wie möglich einzudämmen, mussten die Versammlungsfreiheit und die Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit eingeschränkt werden. Hierzu diente zunächst die Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutze des Deutschen Volkes vom 4. Februar 1933. Auf der Grundlage dieser Verordnung konnten alle politischen Versammlungen und Aufzüge unter freiem Himmel verboten werden, die vom Reichsinnenminister oder den zuständigen Polizeibehörden als “unmittelbare Gefahr für die öffentliche Sicherheit” angesehen wurden.“ (Rhein-Neckar-Wiki über Nationalsozialismus in Heidelberg. Fettdruck von MS.)