Gunnar Kaiser: “Es ist ein Kult!” 

Nikoläuse mit Masken, Pullover mit Drosten-Aufdruck beim Impftermin, Impfpartys, Uğur Şahin als Motivanwärter für die neuen Euroscheine, Impfungen im Puff und nicht zu vergessen die symbolträchtige Gratis-Bratwurst. Die Liste ist schier unendlich, schreibt Nicolas Riedl im Rubikon. Man kann das Ganze jedoch auf vier Worte herunterbrechen: „Es ist ein Kult!“

Die Dokumentation dieser täglichen Absurditäten ist zwar wichtig, doch das rein technische Konservieren reicht nicht aus. Es bedarf des gedruckten Wortes, wie ich im Gespräch mit Jens Lehrich erkläre, um die Auswüchse des Kults für die Nachwelt zu archivieren, sodass nachfolgende Generationen eine Lehre aus den jungen 2020ern ziehen können.


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Kommentare

Eine Antwort zu „Gunnar Kaiser: “Es ist ein Kult!” “

  1. OStR Ing.-Wiss. Peter Rösch

    Es gibt einen lesenswerten, leider aber weitgehend unbekannten Klassiker zu dem Thema, aus den 70er / 80er Jahren: Arno Plack, “Die Gesellschaft und das Böse”.

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