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Ein U-Boot würde genügen: Unsere Flüssiggasversorgung wäre jederzeit zu unterbinden

Wie infantil in Berlin gedacht und regiert wird, zeigt der intellektfreie Spruch “Wir haben ein Wärmeproblem, aber kein Stromproblem und können die letzten Atomkraftwerke abschalten”. Das sagten Grüne, die wohl noch nie an eine warme Glühbirne oder LED gefasst haben und daher nicht wissen können, dass Stromenergie leicht in Wärme überführt werden und damit die Kernkraftwerke auch dem Gas- und Wärmemangel – zumindest teilweise – abhelfen können (hier). Es hakt eben an allen Enden und Ecken, wenn man außer “Softbrain” wie Sozio-Polito-Gender nichts gelernt und studiert, aber ausgleichsweise eine große Klappe hat.

Ähnlich kindisch stellt die Berliner Politik soeben die von ihnen blockierte Gasversorgung aus Russland auf Flüssiggas (LNG) um. Dabei wird nicht bedacht, dass die vorher beklagte Einseitigkeit des Gasbezuges aus russischen Pipelines künftig durch einen ebenso einseitigen Lieferweg – den Ozean – ersetzt wird.  

Das kopflose “Fahren auf Sicht” des Merkelismus wurde zur politischen Konstanten

Die Kurzsichtigkeit dieser Politik setzt die fatale Erratik des Merkelismus in allen Krisen der letzten 15 Jahre fort. Den Ersatz der einen durch eine andere Schwachstelle zeigt die Überlegung, dass der Seeweg unseres LNG leicht zu unterbrechen ist. Dafür genügt ein U-Boot mit der zugehörigen Warnung des Betreibers, er werde Füssiggastanker versenken lassen. Selbst wenn das nur als Drohung in den Raum gestellt würde: Welche Mannschaft fände sich noch, Gastanker zu uns zu fahren und gegfs. als Himmelfahrtskommando zu enden? Der Andrang der Seeleute für so eine Abenteuerfahrt würde vermutlich nicht einmal die Kombüse eines Tankers füllen. 

Die dümmste Politik ist, den Seeweg für Flüssiggas mit Waffengängen gegen eine Großmacht zu kombinieren, die über Atom-U-Boote verfügt

Immer wenn man denkt, einfältiger gehe es nicht, liefert die Berliner Ampel den nächsten Komparativ. Sie setzt nicht nur auf einen höchst unsicheren Weg für unsere Energieversorgung, sie kombiniert das auch noch mit der Befeuerung von Waffengängen gegen Russland. Zum einen ist es geradezu absurd, schon wieder einen Krieg gegen Russland zu unterstützen, nachdem das Land uns nicht nur in Grund und Boden gerammt, sondern unser Gebiet auch freiwillig wieder geräumt hat. Zum anderen ist die Kombination von Verletzbarkeit unseres Gasbezuges mit der Kriegsprovokation des Staates, der sie jederzeit unterbrechen kann, eine politische Torheit, wie sie nur absoluten Amateur*:*Innen einfallen kann. 

Kommentare

3 Antworten

  1. Avatar von Rolf
    Rolf

    Da kann man nur beipflichten.
    Aber so ist das eben mit der operativen Hektik der Hirnlosen: erst handeln und dann darüber nachdenken. Wenn es überhaupt dazu kommt. Da wird dann eher die nächste Kopflosigkeit mit der vorherigen übertüncht. Und wenn das nicht klappt, dann dieselbe Prozedur noch einmal. Sollten derartige Prozeduren dann auch daneben gehen, gibt es noch den ultimativen Weg aus der Sackgasse: die Anderen haben die Schuld! Bingo! Daß wir da nicht gleich drauf gekommen sind???!

    Ohne Blut wird man weiß Ohne Luft wird man blau und … TUSCH ….. Ohne Hirn wird man GRÜN

    Gruß Rolf

  2. Avatar von Kai Werntges
    Kai Werntges

    Die Berliner Politik ist vollkommen fremdgesteuert. Man müsste mal die Drähte der Drahtzieher durchtrennen.

  3. Avatar von Rumpelstilzchen
    Rumpelstilzchen

    Und schon ist es passiert! Anschlag auf NS I + II vor Dänemark !

    https://report24.news/druckabfall-bei-beiden-nord-stream-pipelines-ein-gezielter-anschlag/


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