Amsterdam: Bürgermeisterin will Ecstasy und Kokain legalisieren

In den Niederlanden ist das Kiffen schon lange Normalität und Amsterdam gilt als El Dorado für Drogentouristen. Doch neben den legalen Joints sind andere Drogen genauso verbreitet, aber illegal. Jetzt will die langjährige Bürgermeistern Femke Halsema die Drogenkriminalität in den Griff bekommen. Dafür fordert sie einen kontrollierten Markt für Kokain und Ecstasy.

“Man könnte sich vorstellen, Kokain in Apotheken oder über ein medizinisches Modell zu bekommen”, sagte Femke Halsema in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP.

t-online

Die Polizei sei zu 80 Prozent mit der Bekämpfung der Drogenkriminalität beschäftigt, bislang hätten aber alle Maßnahmen versagt, daher müsse man über neue Wege nachdenken.

Während in Bayern der Konsum von Cannabis in der Öffentlichkeit durch Verordnungen der Landesregierung so weit wie möglich eingeschränkt werden soll, drängt man in Österreich darauf, dem deutschen Vorbild zu folgen. Am kommenden Wochenende sind größere Demonstrationen geplant.

Was werden Drogenpolitiker als nächstes fordern? Die Freigabe von Heroin, LSD und Crystal Meth?


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Kommentare

10 Antworten zu „Amsterdam: Bürgermeisterin will Ecstasy und Kokain legalisieren“

  1. Es ist ein irrwitziger Glaube, dass man ein Problem dadurch lösen kann, indem man es erweitert.
    Jeder “kontrollierte” Markt dieser Art fördert parallel den illegalen Markt.
    Wer erst einmal die Büchse der Pandora geöffnet hat, verliert sämtliche Kontrolle.

    1. Man lese nach bei Schwab, WEF, Harari et al., die Menschen in der, in wenigen Jahren fertiggestellte, Neuen Weltordnung, werden mit Drogen und Computerspielen ruhiggestellt, bis zu ihrem terminierten Ableben.

      Die aktuelle gesetzliche Entwicklung deutet daraufhin, daß es genauso kommen wird.

  2. Rumpelstilzchen

    Zugangsbeschränkungen für öffentliche Räume (Paris), die drastische Kriminalisierung von Meinungsäußerungen und ein zugekiffter, dahindelirierender Pöbel scheinen die Mittel der Wahl zu sein, um das künftige ELEND zu verwalten.

    1. Stiller Leser

      Das gleiche Vieh bekommt von den Gleicheren – wie schon lange beschrieben – etwas Orwell (Neusprech) und etwas A. Huxley (schöne neue Welt).

    2. Scheint mir auch so.

  3. Adam Rhau

    Die Drogen sind ein sehr komplexes Thema und man sollte sich hier vor Schnellschüssen hüten.
    Beim Bedrohungspotential stehen Alkohol, Nikotin, und Heroin ganz oben, Kokain ist etwas weniger gefährlich, Cannabis und Psychedelika sind ziemlich ungefährlich. Deshalb sollte man Heroin und LSD nicht in einem Atemzug erwähnen.
    1. Verbote auf diesem Gebiet sind weitgehend wirkungslos. In GB werden jedes Wochende ca. 700.000 Portionen Ekstasy konsumiert. Jährliche Todesfälle : im einstelligen Bereich (Alkohol/Tabak: 5- bis 6-stellig). Der einzige Nutznießer von Verboten ist die organisierte Kriminalität (siehe: Alkoholprohibition in den USA).
    2. Es ist absurd, die Strafverfolgungsbehörden mit der Verfolgung von angeblichen “Drogendelikten” zu be- und überlasten, die in Wirklichkeit völlig der Privatautonomie zuzurechnen wären.
    3. In einem rechtsstaatlichen System sollte nicht nur Gleichheit der Person herrschen, sondern auch konkrete und abstrakte vergleichbare Dinge sollten nicht kraß unterschiedlich beurteilt werden. Es gibt keine rationale Begründung für die Kriminalisierung von Cannabis und LSD, während die ungleich gefährlicheren Stoffe Alkohol und Tabak frei konsumierbar sind (glücklicherweise! Siehe Punkt 1).

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  4. Adam Rhau

    Nachtrag: Söder verwechselt offensichtlich Konservativismus mit kleinbürgerlichen Vorurteilen. Konservativ ist er schon lange nicht mehr, sondern perfekt in das DDR2-System eingebunden, gegen die Giftspritzen hatte er nichts einzuwenden, Cannabis ist pfui für ihn. Ohne weiteres Kommentar.

  5. Hans S. II

    Es geht hier nicht um den ganz privaten Rausch, den jemand für sich auslebt (wobei sich auch hier die Frage stellt, welchen Sinn so ein Leben und wieviel Selbstwertgefühl so ein Mensch hat, von seinem Wert für seine Mitmenschen und für seine Familie mal ganz abgesehen), sondern daß diese Leute sich ja damit nicht zufriedengeben, sondern dann auch noch mit Drogen Kraftfahrzeuge führen, Kinder kriegen und aufziehen, Drogen an Kinder weitergeben, Staaten lenken wollen etc. – und dann ist es eben keine Pivatsache mehr. Und wenn Bauern sich jetzt entscheiden können, baue ich Getreide, Kartoffeln oder Tierfutterpflanzen an – oder Raps (für Treibstoff) oder irgend eine Drogenpflanze mit x-fachem Gewinn (Drogenabhängige als Endabnehmer sind schließlich die sicherste Kundschaft, auch für die Pharmaindustrie), dann ist es ebenfalls keine Privatsache mehr. Irgend etwas Schlechtes, also etwas, das tatsächlich aus sich heraus Schaden verursacht (was beim Drogenkonsum und vor allem bei der Drogensucht der Fall ist), zu erlauben, nur weil es sowieso gemacht wird, ist Schwachsinn. Diebstahl, Mord, Kindesmißbrauch, Betrug, Verbrechen aller Art, werden die Menschheit sicher immer begleiten, aber das ist doch kein Grund, sie zu erlauben – und dann auch noch zu behaupten, die durch sie verursachten Probleme wären damit gelöst!

  6. Ralf.Michael

    Man sollte in Deutschland dem freien Verkauf von FENTANYL genehmigen ! Dann sind wir die Idiotas ganz schnell alle los ! Und unser gesamtes System bricht auseinander ! Die Amerikaner sind da schon massivst dabei…Ein schönes Ende mit Schrecken !

    1. Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!

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