Blackrock frisst Bitcoins

Als es losging mit den Bitcoins, tönten die größten Anleger und Banken, es handele sich um Betrug. Dann kaufte J.P. Morgan in großem Stil Bitcoins und nach dem ersten Höhenflug befand sich bereits die Mehrheit aller Bitcoins in den Händen von a few hundred guys. Bitcoin sollte vor allem die Banken überflüssig machen, aber die denken natürlich nicht daran, ihre Pfründe zu teilen. Besonders viel Werbung machte Elon Musk, als er zunächst Bitcoin als Zahlungsmethode für Tesla implementieren wollte und dann wegen angeblicher Bedenken zum hohen Energieverbrauch seine Bitcoins wieder verkaufte. Jeder noch so kurze Tweet von Musk sorgte für mächtige Bewegungen und Kursschwankungen, legendär war sein Einfluss auf den unbedeutenden Dogecoin.

Inzwischen hat sich vieles geändert. Die großen Player sind längst involviert. Bitcoin ist nicht mehr das, was er ursprünglich sein sollte. Oder war er von Anfang an ein trojanisches Pferd? Der größte Vermögensverwalter der Welt hat zugeschlagen. Blackrock hat sich den Goldesel der Kryptowelt geschnappt und wird den Markt von Grund auf umkrempeln. Für Anleger ist das erstmal ein gutes Zeichen. Die Kurse werden ansteigen und womöglich nimmt langfristig die Volatilität von Bitcoin ab. Die wilden Zeiten werden nach dem ersten Hype vorbei sein. Blackrock ist seinem Ziel, den Bitcoin zu zähmen ein großes Stück näher gekommen.

Was ist überhaupt ein Bitcoin ETF?

Ein Bitcoin Exchange Traded Fund (ETF) ist ein Investmentfonds, der entwickelt wurde, um den Preis von Bitcoin zu verfolgen und den Anlegern die Möglichkeit zu bieten, in Bitcoin zu investieren, ohne die digitale Währung direkt kaufen zu müssen. Hier sind einige wichtige Punkte zum Verständnis des Bitcoin ETF:

Struktur**: Ein ETF ist ein Fonds, der an einer Börse gehandelt wird. Er ermöglicht es Anlegern, Anteile des Fonds zu kaufen und zu verkaufen, ähnlich wie bei Aktien.

Ziel**: Der Bitcoin ETF zielt darauf ab, den Preis von Bitcoin nachzuzeichnen. Dies bedeutet, dass die Wertentwicklung des ETF eng mit der Preisentwicklung von Bitcoin selbst verbunden ist.

Vorteile**: Der ETF ermöglicht es Anlegern, indirekt in Bitcoin zu investieren, ohne sich um die Aufbewahrung und Sicherheit der digitalen Währung kümmern zu müssen. Außerdem kann dies den Zugang zu Bitcoin für institutionelle Anleger erleichtern.

Regulierung**: Die Einführung von Bitcoin ETFs unterliegt der Genehmigung durch die Finanzaufsichtsbehörden in den jeweiligen Ländern. Die Regulierung und Aufsicht sind wichtige Aspekte für die Einführung und den Betrieb eines solchen Fonds.

Risiken**: Wie bei allen Anlageprodukten gibt es auch beim Bitcoin ETF Risiken. Die Wertentwicklung ist direkt mit dem Preis von Bitcoin verbunden, was zu Volatilität führen kann. Anleger sollten sich der Risiken bewusst sein und ihre Investitionsentscheidungen sorgfältig abwägen.


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Kommentare

2 Antworten zu „Blackrock frisst Bitcoins“

  1. Ich habe gerade ein Dokumentation über Menschen, die in der Wüste in Utah leben und dort weit weg von Polizei und Behörden ihre Stadt unterhalten…

    Und dort wurde gezeigt, dass es in den USA Geldscheine mit Goldanteil gibt, deren Wert dem jeweiligen Goldwert entspricht. Also keine Goldgedeckte Währung sondern der direkte Austausch von Gold gegen Waren. Laut den Leuten werden diese Scheine bereits in 5 US-Bundesstaaten und natürlich auch dort im Laden akzeptiert.

    Insgesammt war dort auch die Freiheit ziemlich ausgeprägt. Als die an Schildern vom Bureau of Landmanagement vorbei gefahren sind, hat der junge Mann gesagt, dass er die nacher wegnimmt… Sowas brauchen die da nicht…

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  2. Rumpelstilzchen

    Apropos “trojanisches Pferd”:

    Hat eigentlich jemals irgendjemand diesen “Satoshi Nakamoto” zu Gesicht bekommen und ihm höchstpersönlich die Vorderhufe geschüttelt ?;-)